Das Dante-fähige PlayAudio2D Interface strotzt vor Outputs und agiert im Live- und Studiobetrieb als zentrales Audionetzwerksystem-Element.

Was kann das iConnectivity PlayAudio2D?
Das Audio-Interface agiert als Hub im Dante-fähigen Studio- oder Live-Setup und vereinfacht deine digitalen Workflows. PlayAudio2D bietet rückseitig 32 Ausgänge bei einer Samplerate bis 96 kHz. Die 24 analogen symmetrischen XLR-Ausgänge werden automatisch auf die Dante-Outs gespiegelt, von denen es acht zusätzliche gibt. Auf der Vorderseite sitzen vier XLR/TRS-Combobuchsen. Dank der vier Preamps mit 48V Phantomspeisung, nimmst du hier Mikrofon- und Instrumentensignale auf.
Was ist noch besonders und wofür steht iConnectivity?
Die Firma ist ein Marktführer im Bereich MIDI-Interfaces. Wir hatten bereits die Interfaces iConnectAudio4+ und mioXL im Test. Das PlayAudio2D dockt an andere Geräte via 5-Pin MIDI-DIN-Buchsen, USB Host oder RTP Ethernet Ports an. Du weist den vier Schaltern auf der Frontseite deine MIDI-Befehle zu, die darüber und über programmierbare MIDI-Fußschalter-Anschlüsse abrufbar sind. Das OLED-Display liefert die Echtzeit-Kontrolle über MIDI-Aktivitäten, Audio-Levels und weitere Parameter und gibt dir Warnhinweise, falls etwas suboptimal läuft.


Mit dem iConnectAudio4+ präsentiert iConnectivity ein Audio-Interface der etwas anderen Art: Dank mehrerer USB-Anschlüsse können neben zwei Computern auch iOS Geräte und weiteres USB-MIDI-Equipment angeschlossen werden.

MIDI ohne Grenzen: Das iConnectivity mioXL vereint USB, DIN & Netzwerk-MIDI in einem Interface – flexibel, standalone und perfekt für komplexe Setups.

Aufnehmen, bearbeiten und verändern – was geht mit Audio-Signalen, was besser mit MIDI – und was nicht?
Warum zwei Computer-Anschlüsse?
Via USB-C verbindest du zwei Computer mit dem PlayAudio2D, einen davon als Backup, zu dem das System bei Problemen automatisch umschaltet für störungsfreie Übertragungen. Zu dieser ‘Multi-Computer Redundanz’ gesellt sich iConnectivitys ‘advanced audio protection’-Modus. Er schaltet fehlerhafte Outputs automatisch stumm und liefert die Diagnose zur Behebung des Problems, bevor deine Monitore oder die PA davon Wind bekommen.
Was ist eigentlich Dante?
Schau mal in unseren Beitrag zu Audio-over-IP, dort wird die Materie verständlich erklärt.

Mit Dante und Ravenna sind nur zwei wichtige AoIP-Standards genannt. Wie das funktioniert, lest ihr hier.
Wo bekomme ich das Interface und was kostet’s?
Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 3.299 Euro. Zur Herstellerseite von iConnectivity geht’s hier lang. Noch ist das Dante-Interface nicht bei Thomann gelistet, daher findest du unten den Affiliate-Link zum Schwesternmodell “2U”.
Technische Details:
- Dante-fähiges Audio-Interface auf zwei Höheneinheiten
- acht Dante-Eingänge und 32 Dante-Ausgänge bis max. 96 kHz
- 24 symmetrische XLR-Ausgänge
- vier analoge XLR/TRS-Combobuchsen
- vier Mic Preamps mit 48 Volt Phantomspeisung
- Ausgänge sind gegen versehentlich anliegende 48 V geschützt
- separat regelbarer Stereo-Kopfhörerausgang (6,3mm Klinke)
- vier USB-MIDI-Host-Ports für Class-Compliant-Controller / -Module
- 2×2 DIN MIDI
- zwei Ethernet-Ports für redundante Dante-Netzwerke und RTP-MIDI
- 22 RTP-MIDI-Ports
- zwei USB-C-Anschlüsse zur Verbindung mit Computern
- vier konfigurierbare Tasten und zwei Fußschalter-Ins für MIDI-Funktionen, Interface-Steuerung und Kontrollbefehle an kompatible Geräte
- AD/DA-Wandlung bei maximal 24 Bit / 96 kHz
- integriertes Schaltnetzteil für 100–240 V mit IEC-Netzanschluss
- Gewicht: 3,8 Kg
- Maße (B x T x H): 48,2 x 20 x 8,7 cm
- Hergestellt in: China
- Herstellerseite: iConnectivity.com

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