Teenage Engineering OP-XY Update 1.2.0: Mehrkanal-Audio über USB und ein neuer Drum-Synth – Angecheckt!

Der Teenage Engineering OP-XY bekommt das bisher größte Firmware-Update. Neu ist unter anderem ein komplett neuer Drum-Synthesizer. Außerdem kann der OP-XY nun acht Audiokanäle gleichzeitig über USB übertragen!

Teenage Engineering OP-XY

Teenage Engineering OP-XY – Das Wichtigste in Kürze

  • Sehr solide Bauweise
  • Kompaktes und mobiles Gerät
  • Schneller Workflow zum Erstellen von Patterns
  • Analoge Ein- und Ausgänge für die verschiedensten Endgeräte (MIDI, CV, Audio)
  • Anbindung eines Audiointerfaces über USB-C
  • Tastatur mit Anschlagsdynamik
  • Punch-in-Effekte
  • The Brain – MIDI-Transpose-System
  • Master-Effekte
  • Integrierter Lautsprecher
  • Erweiterbarkeit der Features durch Firmware Upgrades

Teenage Engineering OP-XY Update 1.2.0

Die Spatzen pfeifen es schon seit ein paar Tagen von den Dächern: Teenage Engineering veröffentlicht mit der Version 1.2.0 das bisher umfangreichste Firmware-Update für den OP-XY. Der kompakte Synthesizer erhält gleich mehrere neue Funktionen, die weit oben auf der Wunschliste vieler Nutzer gestanden hatten.

Mit Drumline bietet der OP-XY nun einen neuen Drum-Synthesizer mit zehn verschiedenen Modellen. Drumline soll das gesamte Percussion-Spektrum von Kicks, Snares und Hi-Hats bis hin zu Congas und Claps abdecken. Jedes der zehn Modelle bietet vier Haupt-Parameter, die sich über die Encoder schnell anpassen lassen, sowie weitere Sub-Parameter für detailliertes Sounddesign. Sehr schön!

Mit Drumline kommt auch eine neue Hüllkurve hinzu, die speziell auf Percussion zugeschnitten ist. Sie ermöglicht nicht nur die Anpassung von Attack und Länge der Sounds, sondern bietet auch einen Funk-Parameter für rhythmische Variationen. Außerdem besteht die Möglichkeit, Beats durch subtile, zufällige Variationen auf jeder Note lebendiger zu gestalten.

Des Weiteren bringt das Update 1.2.0 für den OP-XY ein neues dynamisches Filter, das Hochpass- und Tiefpassfilter mit Kompression und Overdrive kombiniert. Das neue Filter soll Drumsounds Druck und prägnante Transienten verleihen, eignet sich jedoch auch für die anderen Sound-Engines des Synthesizers.

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Der Teenage Engineering OP-XY unterstützt jetzt Mehrkanal-Audio über USB

Endlich Mehrkanal-Audio über USB!

Viele Nutzer des OP-XY hatten sich außerdem die Möglichkeit gewünscht, mehrere Audiokanäle gleichzeitig über USB zum Computer übertragen zu können. Das hat Teenage Engineering nun umgesetzt. In der neuen Firmware hast du die Wahl zwischen drei USB-Audio-Modi. Neben zwei Stereo-Modi gehört dazu auch ein vollständig konfigurierbarer 8-Kanal-Modus.

Darin kannst du frei konfigurieren, welche Tracks des OP-XY über welche USB-Kanäle übertragen werden sollen. Neben einzelnen Instrumenten des OP-XY lassen sich auch Aux-Tracks separat übertragen. Vier Konfigurationen sind voreingestellt; vier Settings kannst du selbst speichern. Das eröffnet nicht nur im Studio neue Möglichkeiten, um zum Beispiel mit Stems zu arbeiten, sondern kann auch bei Live-Performances sehr praktisch sein.

Mehr Infos zum Update

Das Firmware-Update 1.2.0 steht jetzt kostenlos auf der Website des Herstellers zum Download bereit.

Den Teenage Engineering OP-XY bekommst du bei Thomann*. Noch bis zum 29. Oktober 2026 erhältst du übrigens eine passende Tragetasche und das M-1 Headset gratis dazu!

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OP-XY 1.1.15: Project Templates, Rotate Trigs und mehr

[01. Juli 2026] Teenage Engineering aktualisiert den OP-XY auf OS 1.1.15, und das Update ist richtig vollgepackt. Project Templates, Rotate Trigs, ein neuer MIDI-Monitor, System Usage Indicators und 16 Patterns pro Track statt bisher 9: das ist eine der substanzielleren Firmware-Versionen seit dem Launch. Und wie immer: kostenlos.

Teenage Engineering legt beim OP-XY mit OS 1.1.15 nach, und das Update hat einiges zu bieten. Starten wir mit dem für mich größten Workflow-Booster: Project Templates. Damit könnt ihr nämlich eure Projekte als Vorlage speichern und bei einer neuen Session direkt darauf zurückgreifen. Hierfür nehmt ihr ein vorbereitetes Track-Setup, die passenden MIDI-Einstellungen und Sounds, die ihr sowieso immer wieder einsetzt. Das erleichtert die Arbeit mit dem OP-XY enorm, gerade wenn ihr ihn des Öfteren in der Hand haltet. Genial!

Rotate Trigs eine weitere Funktion, die ich ziemlich spannend finde. Ihr könnt damit nämlich die Trigs im Sequencer verschieben, ohne die Inhalte der einzelnen Steps zu verändern. Das erzeugte Pattern klingt dadurch komplett anders, obwohl ihr an den eigentlichen Steps gar nichts geändert habt. Für rhythmische Variationen oder schnelle Fills ist das eine coole Sache. Teenage Engineering erklärt die Funktion hier im offiziellen OP-XY-Guide etwas genauer.

Den neu integrierten MIDI-Monitor findet ihr direkt im System-Menü. Über dieses Tool könnt ihr live verfolgen, welche MIDI-Daten beim OP-XY ankommen und welche das Gerät wieder versendet. Gerade wenn mehrere Geräte über MIDI miteinander kommunizieren, sucht man manchmal ewig nach einem Fehler. Mit dieser Anzeige seht ihr jetzt sofort, ob die entsprechenden Daten überhaupt übertragen werden (oder eben nicht).

Auch bei der Systemauslastung gibt es Neuigkeiten. Die System Usage Indicators zeigen jetzt an, wie viele Stimmen aktiv sind und wie stark die CPU beansprucht wird. Dazu kommt eine Anzeige für den belegten Sample-Speicher. So seht ihr direkt am Gerät, wie viel RAM euer aktuelles Projekt benötigt. Das war bislang nicht so einfach nachzuvollziehen.

Zusätzlich hat Teenage Engineering die CPU-Stimmbegrenzung überarbeitet. Sie soll euch dabei helfen zu verhindern, dass ihr bei hoher Auslastung ungewolltes störendes Knistern oder Knackser erzeugt und euren Song oder eure Performance somit zerstört. Gerade bei komplexeren Projekten ist es gut zu wissen, wann die Hardware an ihre Grenzen kommt.

16 Patterns pro Track: Mehr Spielraum für komplexe Song-Strukturen

Kompositionstechnisch ist die Erhöhung von 9 auf 16 Patterns pro Track vielleicht das unauffälligste, aber praktisch bedeutendste Feature. Wer komplexere Song-Strukturen direkt auf dem Gerät baut, wird den zusätzlichen Spielraum schnell schätzen.

Der Preset-Browser bekommt ebenfalls etwas Aufmerksamkeit: Presets lassen sich jetzt in eigene Ordner ablegen und auch zwischen Ordnern verschieben, dazu werden alle von User-Presets verwendeten Samples im Sample-Browser gruppiert. Der Sample-Browser spielt außerdem Sounds jetzt automatisch, sobald ihr sie anwählt. Das beschleunigt die Suche nach dem richtigen Klang in eurer Library.

Das Update unterstützt zudem eine tiefere Ordnerstruktur für User-Content und der Umgang mit großen Datenmengen wurde stark optimiert. Darüber hinaus ist die MTP-Verbindung nun stabiler und schneller und wurde mit einer UTF-8-Unterstützung erweitert.

Das Update ist wie immer kostenlos und lässt sich über Chrome (Browser) und das Update Utility von Teenage Engineering sehr einfach und selbsterklärend installieren.

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Update 1.1.0 sorgt für neue Workflow-Ideen – Neue Sample Slicer Features und mehr

[16. Oktober 2025] Teenage Engineering hat dem OP-XY mit Firmware 1.1.0 einige interessante Funktionen spendiert. Mein Highlight ist der neue Sample-Slicer. Damit könnt ihr Samples nämlich jetzt direkt auf dem Gerät zerlegen und anschließend im Arrangement neu zusammensetzen. Gerade bei Drumloops oder Vocal-Samples ist das natürlich eine echt coole Sache. Statt das Ausgangsmaterial einfach nur abzuspielen, entstehen so völlig neue Rhythmen und Sequenzen. Und das alles direkt auf dem kleinen (aber doch so großen) OP-XY. Sehr cool!

Beim Sample-Slicer stehen euch drei verschiedene Methoden zur Verfügung. Das Transient-Slicing erkennt automatisch die Transienten im Audiomaterial und setzt natürlich genau dort die Slice-Marker. Perfekt für Drumloops! Alternativ könnt ihr ein Sample in gleich lange Abschnitte zerlegen. Das dürfte vor allem bei rhythmisch gleichmäßigen Loops sinnvoll sein. Wer lieber selbst entscheidet, wo gecuttet wird, nutzt die manuelle Variante. Damit könnt ihr einzelne Sounds gezielt herausschneiden oder einen Loop wieder einzigartig neu zusammenbauen.

Aber auch abseits des Samplings hat sich einiges getan. Neu ist beispielsweise das LFO-Modul „Duck“, mit dem ihr endlich Sidechain-Ducking-Effekte erzeugen könnt. So lässt sich etwa ein Bass bei jedem Kick-Schlag in der Lautstärke absenken, ohne dafür einen klassischen Sidechain-Kompressor zu benötigen. Als Trigger könnt ihr sowohl Audiosignale als auch eingespielte Noten nutzen. Das ist definitiv ein Zugewinn für elektronische Musik.

Und dann wären da noch die Parameter-Locks für die Drum-Sektion. Endlich! Damit lassen sich einzelne Steps im Pattern verändern, was gerade bei komplexeren Drum-Verläufen für extrem viel mehr Abwechslung sorgt.

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Ein frisches Update für kreative Performer

Auch die Performance-Funktionen des Teenage Engineering OP-XY wurden nochmals erweitert, wodurch die Maschine für Live-Sets jetzt noch attraktiver wird. Der Song-Modus arbeitet nun konsistenter mit dem restlichen Workflow zusammen und die Bedienung wird durch kleine Anpassungen intuitiver. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, Szenen verzögert zu wechseln. So können Live-Performer kommende Abschnitte vorplanen, ohne den aktuellen Fluss zu unterbrechen.

Mit der Sound-Link-Funktion könnt ihr zudem Klänge über mehrere Pattern hinweg einpflegen, was die Organisation von Sets erleichtert und spontane Wechsel ermöglicht. Ein wirklich spannendes Update! Installieren könnt ihr das kostenlose Update über den Chrome Browser und der Update Utility Website von TE. Viel Spaß mit der neuen Version – und falls ihr die Hardware schon immer besitzen wolltet: zurzeit könnt ihr hier bei Thomann* immer noch 600 Euro sparen!

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Jetzt zuschlagen: OP-XY kurzzeitig mit 600 Euro Rabatt!

[15. Oktober 2025] Der OP-XY von Teenage Engineering ist ein Instrument, das sofort neugierig macht und sich nicht in klassische Kategorien einordnen lässt. In der Community ist der Name längst ein Versprechen für kreative Experimente zwischen Instrument, Controller und Performance-Tool. Jetzt gibt es das ungewöhnliche Stück Technik mit einem satten Rabatt – genau das dürfte all jene freuen, die schon länger mit dem Gedanken spielen, sich den OP-XY ins Studio zu holen. Nur für kurze Zeit!

Der Teenage Engineering OP-XY sorgt seit einiger Zeit nicht nur wegen seiner Funktionen für Aufmerksamkeit, sondern ebenso durch ein sehr spezielles Rabattangebot. Zwischen dem 15. Oktober und dem 3. November 2025 erhaltet ihr nämlich einen satten Preisnachlass von 600 Euro(!). Das macht den Kauf sicherlich für viele Interessierte deutlich attraktiver. Damit reagiert Teenage Engineering auf die steigende Nachfrage nach dieser innovativen Hardware, die sich zwischen Instrument, Controller und kreativer Spielwiese bewegt.

Achtung – das müsst ihr beachten: Der Rabatt wird nicht automatisch gewährt, sondern es ist eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Sales-Team von Thomann erforderlich, um den Rabatt zu aktivieren. Wer den OP-XY schon länger ins Auge gefasst hat, für den könnte dieses Angebot die Kaufentscheidung sicher erleichtern. Ein Rabatt von 600 Euro (hier bei Thomann*) ist in diesem Preissegment eine bemerkenswerte Ersparnis und könnte dazu beitragen, dass das Gerät auch in Kreisen Anklang findet, die bislang – natürlich wegen des Preises – gezögert haben.

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Teenage Engineering OP-XY im Test

[10. Januar 2025] Teenage Engineering hatte uns vor kurzem mit der Veröffentlichung des OP-XY ziemlich überrascht. Die ersten Videos und Soundbeispiele des laut Entwicklers „Alleskönners“ in Sachen Sequencing und Sounddesign hat natürlich auch mich angefixt und ich musste die Hardware in meinem Studio, aber auch unterwegs als kreative Musikmaschine testen. Und das mit vollem Erfolg – trotz des von vielen angekreideten hohen Preises. Hier kommt mein Angecheckt.

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Im November 2024 war es soweit und Teenage Engineering veröffentlichte den angeteasten und von vielen als Nachfolger des OP-Z gesehenen OP-XY. Aber was steckt eigentlich hinter der in Graustufen gehaltenen kleinen „Field“ Hardware? Ein weiterentwickelter OP-1 Field? Doch ein OP-Z mit neuen Funktionen oder ein komplett neues Instrument mit typisch coolen Teenage Engineering Gadgets und Funktionen? Das musste ich ausprobieren und stürzte mich in die Tiefen des Handbuchs. 

Und vorweg kann ich schon verraten: Ich bin mal wieder Fanboy des neuen TE Produkts geworden und total begeistert von den Möglichkeiten, die dieses kleine „Tonstudio-in-a-box“ bietet. Übrigens ist die kleine All-in-one-Maschine ab sofort wieder verfügbar!

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Teenage Engineering OP-XY ausgepackt!

Das Unboxing des Teenage Engineering OP-XY ist natürlich ebenso typisch TE. Schöne und stylische Umverpackung, gefolgt von einem mit Gummibändern befestigten Styropor-Case. Darin befindet sich die Hardware und das Zubehör (kleines Handbuch, USB-C-Kabel, passende Kleberinge zum Befestigen der Hardware auf rutschigen Oberflächen). Die Hardware ist sehr solide verbaut – wer den OP-1 Field kennen sollte, der weiß, was er bekommt.

  • Teenage Engineering OP-XY: Unboxing
  • Teenage Engineering OP-XY - Anschlüsse

Die Tasten fühlen sich sehr angenehm an und das mit einem wirklich guten Spielgefühl. Nach dem ersten Anschalten sieht man, dass sogar das Display und die Grafiken in Grautönen gehalten wurden. Lediglich die Record-Taste und ein paar LEDs sowie mit diesen Funktionen gepaarte Funktionen werden in rot auf dem Display wiedergegeben. Alles andere bleibt grau. Und das wirkt wirklich gut durchdacht und cool. Aber nun zur eigentlichen Materie: Musikmachen mit dem Teenage Engineering OP-XY!

Der Teenage Engineering OP-XY in Aktion und der Sequencer

Wie alle Geräte des Herstellers ist ebenso der Teenage Engineering OP-XY perfekt für Einsteiger, aber auch Profis. Ich kann direkt loslegen, auf die Tasten drücken, und schon ertönen die ersten Sounds. Und das über den kleinen integrierten Lautsprecher mit einer wirklich unglaublich guten Qualität. Als OP-1 Field User ist es für mich natürlich sehr leicht das Instrument sogar ohne Handbuch zu bedienen und mich gut zurechtzufinden.

Aufnehmen funktioniert über die Record-Taste. Und das per Step oder komplett frei – sehr cool. Aber das eingeben der Noten zum ausgewählten Sound ist direkt in den Step Sequencer möglich – so soll das auch sein. Natürlich gibt es hier noch etliche weitere Optionen Noten und Parametereinstellungen aufzunehmen (ähnlich dem Elektron Parameter Lock). Darüber hinaus könnt ihr einen Arpeggiator oder Chord-Generator dazu schalten.

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Bis zu 4 x 16 Steps kann man im Teenage Engineering OP-XY mit Noten und Parametern befüllen. Durch Ändern des Track Scales (also Verlangsamung der Abspielgeschwindigkeit passend zum Songtempo) verlängert sich ein Pattern nochmals um das Vielfache. Somit lassen sich extrem vielseitige Patterns aufbauen, die in Kombination mit den anderen Patterns einer anderen Spur unheimlich interessante Verläufe ergeben.

Copy, Paste, löschen, editieren, duplizieren undo und mehr ist ebenso mit allen Schritten möglich. Also fast wie in einer echten DAW. Nur eben in klein und äußerst mobil. Sehr spannend ist der Arranger Mode. Hier könnt ihr komplette Songs aus euren angelegten Patterns arrangieren. Und das super einfach und intuitiv. Ein solches Feature würde ich mir in vielen anderen Systemen wünschen!

Sounds und Sounddesign

Wer denkt, dass der Teenage Engineering OP-XY die gleichen Sounds liefert, wie der OP-1 Field, dem kann ich sagen: Nein, hier erwartet euch absolutes Neuland! Natürlich bis auf den Drum Sampler. Sicher wünsche ich mir den ein oder anderen Synthesizer des OP-1 in der neuen Hardware, aber das kann ja noch bei einem Firmware Update nachgereicht werden.

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Trotzdem muss ich sagen, dass ich mit dem Angebot im Teenage Engineering OP-XY wieder einmal positiv überrascht worden bin. Und auch hier könnte man sagen: Warum gibt es diese Synthesizer denn nicht im OP-1 Field? Somit haben beide Synthesizer am Markt eine Berechtigung und das nicht nur wegen der unterschiedlichen Aufnahmemöglichkeiten (OP-1, die Tape-/Bandmaschine – OP-XY, der Sequencer).

Sehr cool ist wie immer die grafische Darstellung der Synthesizer, wie ein Fön, der rauschartige Sounds erzeugt, oder der Bass Synthesizer, dessen Sound durch Prismen geschickt wird, um zu zeigen, wie verstimmt oder obertonreich der Klang sein wird. Beim Sampling ist ebenfalls viel möglich (entweder mit den mitgelieferten Samples oder über das integrierte Mikro sowie den Line-In aufgenommenen Sounds). Hier steht euch ein Drum Sampler für One Shots und ein Multisampler zur Verfügung.

Teenage Engineering OP-XY: Punch-In-FX, The Brain und der finale Mix

Steht euer Song, aber euch fehlt noch ein wenig Variation, ein wenig Drive in der Songstruktur? Hier kommen die Punch-In-Effekte ins Spiel, die auf Button-Druck verschiedenste MIDI-Events im Timing des Songs abfeuern, Noten doppeln, Sounds muten, pitchen, zerhacken, mit Delay/Reverb versehen, rückwärts abspielen, und vieles vieles mehr. Elf solcher Effekte steuern die Drums, weitere elf die Melodiesektion. Meistens passen diese rhythmischen Variationen wirklich perfekt. Und sie lassen sich ebenso in euerm Pattern anlegen/aufnehmen.

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The Brain ist eine weitere Steuereinheit für MIDI-Angelegenheiten. Dieses Tool transponiert wirklich alle Notenwerte passend zur vorgegebenen Harmonie nach oben oder unten. Somit lassen sich im Teenage Engineering OP-XY neue Melodie- und Harmonievariationen kreieren. Ich habe jetzt schon etliche Songideen damit erstellt – ein Effekt auf den ich nicht mehr verzichten möchte!

Für den finalen Mix sorgen die Master-Effekt. Und die bestehen aus einem Dreiband-Equalizer (Bass, Mitten, Höhen), einem recht gut ausgestatteten Saturator und einem Bus-Kompressor. In den richtigen Einstellungen könnt ihr mit diesen Effekten wirklich erstaunlich viel aus euren Patterns und Songs herausholen. Die Klangqualität ist erstaunlich gut – das sollte sie natürlich auch bei einem Gerät solcher Preisklasse.

Fazit

Der OP-XY von Teenage Engineering ist ein sehr vielseitiges All-in-one Multiinstrument für den Desktop und perfekt, um unterwegs Musik zu produzieren (aber natürlich auch im Studio!). Man kann sehr schnell musikalische Ideen umsetzen oder durch Jammen auf kreative Ideen kommen. Es lassen sich einfache Loops bis hin zu fertigen Songs erstellen – und das sogar bis zum „perfekten Klang“ durch Master-Effekte. Ihr könnt eure eigenen Sounds kreieren (verschiedene Synthese-Optionen) und eigene Samples aufnehmen, bzw. importieren. Leider fehlt noch die Möglichkeit einen Song zu exportieren (Upload ins Netzwerk) oder Stems für einen Mix in der DAW bereitzustellen. Aber das kommt hoffentlich noch.

Teenage Engineering OP-XY: Jetzt offiziell!
Teenage Engineering OP-XY

Durch den sehr einfach zu bedienenden Sequencer, wird die Aufnahme von Noten und Parameterautomationen zum Kinderspiel. Vocals? Kein Ding – diese könnt ihr einfach über das integrierte Mikro recht gut aufnehmen (bis zu 20 Sekunden pro Sample) und eurem Song hinzufügen. Sogar eine Live Performance ist mit dem Teenage Engineering OP-XY einfach zu rocken. Punch-In-Effekte bringen Abwechslung, Breaks und Variationen ins Spiel – The Brain transponiert eure Chords und Melodien passend zur Harmonie. Stark!

Dieses Angecheckt zeigt nur einen Bruchteil der vielen Möglichkeiten die der Teenage Engineering OP-XY bietet. Alles im Detail erklärt, hätte diesen Beitrag gesprengt. Falls ihr euch unsicher seid, kann ich euch hier ermutigen die Hardware einmal zu testen. Ihr werdet es definitiv nicht bereuen. Denn mit diesem Instrument ist Spaß und vor allem kreativer Output vorprogrammiert – und nicht nur in schwarz-weiß!

Preise und Spezifikationen zum Teenage Engineering OP-XY

Teenage Engineering OP-XY erhaltet ihr hier bei Thomann* zum Preis von 2299,00 Euro.

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Im Preis enthalten ist die Hardware in den Maßen 288 x 102 x 30 mm (B x T x H) mit je einem Miniklinke Audioein- und -ausgang (Ausgang unterstützt Headsets mit integriertem Mikrofon), einem Miniklinke-MIDI/Sync/CV/Multi-Out und einem Miniklinke-MIDI-In. Zudem enthält das Instrument einen USB-C-Anschluss zur Stromversorgung und zum Laden des Akkus sowie zum Datentransfer (Daten, MIDI, Audio) zum Rechner oder Audiointerface. Bluetooth LE MIDI dient zur MIDI-Übertragung auf dem „wireless“ Weg.

Mehr Infos zu Teenage Engineering und dem OP-XY

Pro und Kontra Teenage Engineering OP-XY

Pro

  • Sehr solide Bauweise
  • Kompaktes und mobiles Gerät
  • Schneller Workflow zum Erstellen von Patterns
  • Analoge Ein- und Ausgänge für die verschiedensten Endgeräte (MIDI, CV, Audio)
  • Anbindung eines Audiointerfaces über USB-C
  • Tastatur mit Anschlagsdynamik
  • Punch-In-Effekte
  • The Brain – MIDI-Transpose-System
  • Master-Effekte
  • Integrierter Lautsprecher
  • Erweiterbarkeit der Features durch Firmware Upgrades

Kontra

  • Hoher Preis
  • (noch) keine Möglichkeit fertige Songs zu exportieren
  • (noch) kein Stems-Export

*Hinweis: Dieser Review-Artikel über Teenage Engineering OP-XY enthält Affiliate-Links, die uns bei dem Aufbau unserer Seite helfen. Der Kaufpreis und Endpreis bleibt immer gleich! Wenn ihr etwas über diese eingebauten Werbe-Links kauft, erhalten wir eine kleine „Spende“ und danken euch für die Unterstützung!

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