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Zoom PodTrak P8 Test

Fazit

Auch wenn der Lieferumfang des P8 übersichtlich ist, erhalten Podcast-Producer hier dennoch Value-for-Money. Dank der Möglichkeit SDXC-Speicherkarten zu nutzen, sind auch lange Aufnahmen in hoher, unkomprimierter Qualität möglich. Dank der Bedienbarkeit interner Parameter per Touch-Screen bleibt die Bedienoberfläche aufgeräumt und übersichtlich. Der Signalfluss der Kanäle ist durch eine konsistente Farb-Codierung leicht nachzuvollziehen. Für die Qualität der Bauweise sprechen verschraubte XLR-Buchsen sowie verschiedene weitere ebenfalls verschraubte Klinkenein- und -ausgänge. Features wie Phantomspeisung, sechs Kopfhörerausgänge für unabhängig regelbares Monitoring und die Möglichkeit zur Erweiterung um ein Bluetooth-Adapter, mit dessen Hilfe sich Anrufer in den Mix integrieren lassen, machen das P8 zu einem starken Produktions-Tool. Die Flexibilität die neun SFX-Pads des P8 in mehreren Bänken individuell belegen zu können tut ihr Übriges hinzu. Auch seine 50mm-Fader tragen ihren Teil zur komfortablen Bedienung bei.
Mit Audio-Interface-Funktion und internem Recorder ermöglicht es eine flexible Nutzung zuhause und unterwegs. Und weil nicht nur Netzbetrieb möglich ist, sondern sich das P8 auch ohne Netzteil bis zu 6,5 Stunden lang mobil betreiben lässt, ist es in der Praxis wirklich breit aufgestellt. Das Bedienkonzept des P8, mit seiner separaten “On Air”-Ebene macht seinen Einsatz “on the fly” und ohne lange Vorbereitungen ganz besonders einfach. Nicht zuletzt bietet das P8 etliche Features für die individuelle klangliche Aufbereitung eines jeden Mikrofoneingangs und kann so für Stimmsound sorgen, der von natürlichem Sprechklang bis voll wirkender Broadcast-Stimme reicht. Wer beim Produzieren von Podcasts ohne viel Arbeit und zusätzliche Geräte einen fetten Sound haben möchte und im Handumdrehen komplexe Recording-Szenarien umsetzen will und sich dazu noch Features wie mobile Aufnahme und Backup-Funktionalität wünscht, kann beim Zoom PodTrak P8 bedenkenlos zugreifen.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • einfacher Workflow
  • auch mobil einsetzbar
  • nimmt 13 Spuren gleichzeitig auf
  • fetter Broadcast-Sound
  • programmierbare SFX-Pads
Contra
  • kein USB-Kabel im Lieferumfang
  • Bluetooth-Anbindung nur optional
Artikelbild
Zoom PodTrak P8 Test
Für 379,00€ bei
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Features und Spezifikationen
  • Mikrofoneingänge: 6x XLR (mono)
  • max. Eingangsverstärkung: +70 dB
  • Eingangsimpedanz: 3 kOhm
  • Phantomspeisung: +48 V
  • Smartphone-Eingang: TRRS-Miniklinke für optionalen BTA2-Adapter (stereo)
  • USB-Anschluss: Typ C
  • Kopfhöreranschlüsse: 6x 3,5mm Miniklinke (stereo)
  • Kopfhörerpreamps, max. Ausgangspegel: 20 mW + 20 mW an 32 Ohm
  • Ausgangsimpedanz: 27 Ohm
  • Lautsprecherausgang: TRS-Buchsen (symmetrisch)
Recorder
  • Format / Qualität / Art: WAV / 44,1 kHZ, 16 Bit / mono/stereo
  • Frequenzumfang: 20Hz – 20 kHz
  • Spannungsversorgung: Netzteil /
  • max. Betriebsdauer: Alkaline AA: 2Std. / NiMH AA: 3,5Std. / Lithium AA: 6,5Std.
  • Abmessungen (BxTxH [cm]): 295 x 248 x 61
  • Gewicht: 1,43 kg
Preis: € 499,– (Straßenpreis am 19.6.2021)
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    von Carsten Kaiser

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