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XVive Echoman Test

Fazit

Das XVive Echoman Analogdelay der US-Pedalschmiede ist prinzipiell ein gut klingendes, einfach zu bedienendes und gleichzeitig kompaktes Echopedal, das neben seinem sehr guten Klang auch mit ausgesprochen geringen Nebengeräuschen und einer sehr guten Verarbeitung punkten kann. Allerdings erzeugt es in der Delay-Fahne für meinen Geschmack etwas zu viele Artefakte, was den ansonsten gelungenen Analogsound mindert.
Trotz der Enge auf dem Bedienfeld sorgen die gummierten Regler für eine griffsichere und problemlose Bedienung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgeglichen.

Unser Fazit:
4 / 5
Pro
  • sehr gute Verarbeitung
  • authentischer Analogdelay-Sound
  • nahezu nebengeräuschfrei
  • einfache Bedienung
Contra
  • Artefakte bei den Wiederholungen
Artikelbild
XVive Echoman Test
Für 119,00€ bei
Mit dem XVive Echoman kommt ein weiterer Vertreter von Pedalen im Miniformat auf den Markt.
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: XVive
  • Bezeichnung: Echoman
  • Typ: Analogdelay mit Chorus und Vibrato
  • Herstellungsland: China
  • Bypass: Buffered
  • Batteriebetrieb: Nein
  • Maximale Delayzeit: 600 ms
  • Bedienelemente: Time, Blend, Modulation, Feedback, Chorus/Modulation-Schalter
  • Gewicht: 237 Gramm
  • Abmessungen: 93 x 38 x 48 mm
  • Ladenpreis: 119,00 Euro (Dezember 2019)
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Profilbild von roseblood11

roseblood11 sagt:

#1 - 02.01.2020 um 05:01 Uhr

0

Im Vergleich zum originalen Deluxe Memory Man klingt das Ding weniger dynamisch, dreckiger und dunkler, es fehlt einfach an Headroom. Man könnte auch "billiger" sagen... Das DMM war Anfang der 80er "mehr Hifi", als die BBD-Konkurrenz. Dank höherer Spannung (intern 15V) und aufwändigem Compander (vgl Dolby bei Cassetten) brauchte es viel weniger Höhendämpfung, um die Nebengeräusche (Rauschen, Aliasing) im Griff zu behalten. Deswegen klang es offener, was die Modulation erst richtig zur Geltung brachte.All das fehlt dem Echoman. Es ist eher ein -sorry- popeliges Boss DM2 mit Modulation. Chinesischer Bauart vermutlich... Warum gibt Howard Davis seinen Namen dafür her? Kleine Rente?Ich finde den ganzen Ansatz Quatsch. Man kann ein DMM günstig und besser digital nachbilden, zB mit dem FV-1 Chip oder einem der gängigen Microcontroller. Die Artefakte billiger A/D-Wandler sind letztlich die gleichen, wie in einem BBD und die viel beschworene "analoge Wärme" ist bloß die wegen der Nebengeräusche nötige Höhendämpfung.Sagt einer, der 20 Jahre ein originales DMM gespielt hat und es nie zurück haben möchte, denn die modernen digitalen Delays sind in jeder Hinsicht besser, selbst die billigen.

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