Warwick Sweet 15.3 Test

Praxis

Das Grund-Arbeitsgeräusch des Sweet ist sehr leise, man hört lediglich ein leichtes Rauschen bei eingeschaltetem Tweeter. Der temperaturabhängig gesteuerte Lüfter arbeitet zudem nur bei längerer und heftigerer Belastung – und selbst dann nicht störend laut. Beim Üben zu Hause oder im Proberaum sind absolut keine Nebengeräusche zu hören, sehr angenehm.

Der kompakte Combo liefert einen fetten, aber dennoch sehr ausgewogenen, modernen Sound – ein Vintage-Rocker ist er nicht. Ich hatte beim ersten Check des Amps aus Versehen den Tweeter ausgeschaltet, fand den Sound aber auch so alles andere als muffig oder dumpf. Schon im Alleingang ist der 15-Zöller in der Lage, einen durchsetzungskräftigen und ausreichend transparenten Sound zu erzeugen. Mit Tweeter wird die Performance dann auf eine angenehme Art präsenter. Das Horn klingt nicht harsch und fügt sich auch lautstärkemäßig gut ins Gesamtbild ein. Trotzdem würde ich einen Volume-Regler für den Tweeter begrüßen, um so die Höhen je nach Geschmack oder Raumklang regulieren zu können.

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Flat

Wer trotz Tweeter noch mehr Höhen hören möchte, kann zusätzlich den High-Boost aktivieren und bekommt den crispen, durchsichtigen Drahtsound, den vor allem die Freunde der Slaptechnik zu schätzen wissen.

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High-Boost Slap

Auch die zusätzliche Schubkraft mit aktiviertem Bass-Boost bringt den Sound nicht aus dem Gefüge, sondern sorgt – ohne Nebenwirkungen – für mehr Dampf. Die geboostete Frequenz scheint unter den 70 Hertz des Graphic EQs zu liegen und liefert einen angenehmen Subbass.

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Bass-Boost

Die Presets sind wirklich geschmackvoll und praktikabel, und zusätzlich stehen ja noch acht EQ-Bänder zur Verfügung, um den Sound in verschiedene Richtungen zu formen. Lautstärkemäßig ist der Sweet 15.3 absolut bandtauglich und kann ohne Probleme kleinere Bühnen beschallen. Für den Proberaum reicht die Leistung sowieso locker.

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Thunderbird sagt:

#1 - 24.05.2012 um 19:19 Uhr

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Hallo Bonedo Team, hallo Rainer,
habe diesen Amp selbst seit etwa 2 jahren und muss sagen der Test sagt genau das aus was ich live erlebt habe.
Das Teil ist jeden einzelnen Cent wert, hat mich bisher nie enttäuscht und bringt nen absolut klasse Ton.
In diesem Sinne......Rock`n Roll

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Benjamin sagt:

#2 - 12.02.2014 um 06:01 Uhr

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Hi!Habe den Sweet 15 schon lange (also die vor-vor-gänger version) und bin sehr zufrieden damit.
Ich bin gerade dabei mir eine Baritongitarre zuzulegen und wollte hier mal nach eurer Meinung fragen.Im low end sollte das ja ideal sein. Natürlich will ich aber auch klare, cripy sounds in den höheren frequenzen. Da zähle ich auf das horn ?!Bekomme ich wenn ich am 3bandEQ den bass etwas raus nehme einen ordentlichen sound?
in meiner vorstellung klappt das ;)was meinen die profis?

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