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the t.racks 8×8 Matrix Test

Wer eine Beschallungsanlage in einem Club installiert, kennt die Problematik. Neben dem Hauptsystem gesellen sich gerne noch Infills und Boxen für Nebenräume dazu. Eingangsseitig haben wir den FoH-Mix, Signale von TV/Beamer, ein Mikrofon für Durchsagen und den DJ-Platz. Da ist ein herkömmlicher PA-Controller schnell überfordert. Dafür gibt es jetzt eine günstige Lösung aus dem Hause Thomann.

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Digitaler Matrixprozessor: the t.racks 8×8 Matrix


Der the t.racks 8×8 Matrix Controller bietet sich mit je acht Ein- und Ausgängen als veritable Schaltzentrale für kleinere Installationen an. Diese Matrix ist als Blackbox (kein Display, keine Bedienelemente) ausgeführt und wird über eine Windows-Software konfiguriert und ferngesteuert. Die Verbindung zu einem Computer lässt sich über USB, RS232/485 oder eine Ethernet-Schnittstelle herstellen. Wie gut das funktioniert und über welche Möglichkeiten der Signalverarbeitung der the t.racks 8×8 Matrix Controller verfügt, habe ich im Folgenden getestet.

Details

Der the t.racks 8×8 Matrix Controller erreicht mich gut verpackt mit folgendem Lieferumfang: Gerät, Kaltgerätekabel, Manual und eine Daten-CD mit der Remote-Software. Da aktuelle Laptops in der Regel nicht mehr über ein CD-Laufwerk verfügen, ist es gut, dass die Software auch auf der Thomann-Website als Download bereitsteht. Leider nur für Windows-User. Mac-Jünger bleiben außen vor, was nicht ganz unproblematisch ist, da sich die Hardware ausschließlich über besagte Software einstellen und bedienen lässt. Stichwort Hardware: Der the t.racks 8×8 Matrix Controller ist ein erstaunlich massives Stück, das schwer und satt in der Hand liegt.

Fotostrecke: 6 Bilder Die the t.racks 8×8 Matrix kommt sicher verpackt
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Rückseite

Auch hier ist nicht alles so, wie man es von einem herkömmlichen Controller kennt. Anstatt der klassischen Standard-XLR-Armaturen kommen beim the t.racks 8×8 Matrix Controller Schraubklemmblöcke zum Einsatz. Der Grund dafür ist einleuchtend: Matrix Controller werden vermehrt in Installationen eingesetzt, wo die Verkabelung über Jahre hinweg kaum verändert wird. Einmal die Leitungen anklemmen und gut ist! Der zweite Grund: Insgesamt 16 XLR-Armaturen (8 In, 8 Out) passen nicht in ein 1-HE-Gehäuse. Somit hätte man auf eine 2-HE-Variante zurückgreifen müssen oder wie in unserem Fall auf besagte Schraubklemmblöcke. Schön, dass sich diese im Lieferumfang befinden und sich auch von weniger geübten Anwendern mit Hilfe eines Feinschraubendrehers montieren lassen. Dazu zieht man einen Block aus dem Gehäuse, dreht die Schrauben etwas heraus, führt die Kabelenden ein und schraubt sie fest.

Fotostrecke: 6 Bilder Schraubklemmblöcke statt XLR-Armaturen
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Jeder Klemmblock verfügt über sechs Pins, das reicht für zwei symmetrische Signalwege. Die Belegung ist auf der Rückseite aufgedruckt (+, Masse, –). Auch die RS232/485-Schnittstelle wird über einen Schraubklemmblock angeschlossen. Das reduziert die restlichen Ausstattungselemente auf den RJ45 Ethernet Port, einen Netzschalter und eine Kaltgerätebuchse. 

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