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t.bone SC-300 Test

Fazit

Nein, das Musikhaus Thomann hat beim Preis des Kondensatormikrofons t.bone SC-300 keine Null vergessen. Das Mikro kostet 29 Euro. Ganz ehrlich und eindeutig ist das auch sein größter Vorteil: Würde es 290 Euro kosten, könnte man statt dieser Zeilen einen Verriss lesen – zwar einen, der gut begründet wäre, aber immerhin einen Verriss. Das SC-300 macht vielmehr deutlich, zu welch geringen Preisen man eine akzeptable Qualität bekommt. Ich bin natürlich nicht begeistert, ich bin aber auch bestimmt nicht erschüttert. Die wohl wichtigste Aussage für Interessenten ist: Wer wirklich nicht mehr Geld ausgeben kann, aber dennoch gute Aufnahmen zuhause machen möchte, der setzt sich mit dem t.bone zumindest nicht in die Nesseln. Das Mikrofon zeigt auf, was ein sehr billiges Mikrofon im Vergleich zu teureren nicht liefern kann, klanglich wie baulich, aber eben auch, was für knapp 30 Euro möglich ist. Und das ist mehr, als man gemeinhin denkt.

Unser Fazit:

Sternbewertung 3,5 / 5

Pro

  • außerordentlich preisgünstig
  • professioneller Look
  • für die Preisklasse ordentliche Klangergebnisse

Contra

  • kann klanglich nicht mit (teurerer) Markenware mithalten
Artikelbild
t.bone SC-300 Test
Für 39,00€ bei
Kein klanglicher Überflieger, aber für 30 Euro echt in Ordnung: the t.bone SC-300
Kein klanglicher Überflieger, aber für 30 Euro echt in Ordnung: the t.bone SC-300
Spezifikationen
  • Empfängerprinzip: Kleinmembran-Druckgradientenempfänger
  • Richtcharakteristik: Superniere
  • Wandlerprinzip: Elektret-Kondensator
  • Betriebsspannung: 36 – 52 V Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 40 Hz – 18 kHz (keine Toleranzangabe)
  • Übertragungsfaktor: 22 mV/Pa
  • THD+N: 17 dB (A-bewertet)
  • maximaler Schalldruckpegel: 136 dB SPL (1% THD)
  • Ausgang: XLR
  • Preis: EUR 29,- (UVP)
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Supernierencharakteristik: starke Richtwirkung

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von Nick Mavridis

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