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Shure 545SD Test

Fazit

Das Shure 545SD Unidyne III hat nicht nur eine deutlich längere Typenbezeichnung als das omnipräsente SM57, es besitzt außerdem einen On/Off-Schalter sowie die Möglichkeit, es direkt an einem Hi-Z-Eingang betreiben zu können. Wer diese beiden Features braucht, bekommt hier ein äußerst solides Arbeitstier mit guter Verarbeitung. Klanglich ist es eine Spur frischer als das SM57, was sich insbesondere bei der Gitarren-Amp-Abnahme bemerkbar macht. Wer also den typischen 57er-Sound mag, sich aber eine Prise mehr Natürlichkeit und Lebendigkeit wünscht, macht mit dem 545SD sicherlich ebenfalls nichts falsch. Nicht zuletzt dürfte der Testkandidat auch für die vielen Sound-Freunde interessant sein, die dem Retro-Charme zugeneigt aber nicht bereit sind, sich möglichen technischen Risiken eines alten Originals auszusetzen. Gehört ihr zu den drei genannten Zielgruppen, heisst es: Anchecken wärmstens empfohlen! 

Unser Fazit:

Sternbewertung 4,5 / 5

Pro

  • sehr vielseitig einsetzbar
  • eine Spur frischer und neutraler als das SM57
  • stabile Konstruktion
  • Möglichkeit der Impedanzumschaltung

Contra

Artikelbild
Shure 545SD Test
Für 129,00€ bei
Shure_545SD_1
Features und Spezifikationen
  • Hersteller: Shure
  • Bezeichnung: 545SD Unidyne III
  • Wandlerprinzip: dynamisches Tauchspulenmikrofon
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Impedanz: wählbar: 250 Ohm im Preamp-Betrieb, hochohmig für den Anschluss an eine Hi-Z Buchse
  • Frequenzgang: 50-15000 Hz
  • Finish: Kunststoff schwarz, gebürstete Metalloberfläche
  • Ausgang: XLR
  • Abmessungen: L: 15,6 x B: 3,3 Zentimeter
  • Gewicht: 265 Gramm
  • Zubehör: Tasche, A25D Halter, Anleitung, Euro-Stativgewindeverkleinerung
  • Herkunftsland: Mexiko (Testmikrofon von 2013)
  • Preis: € 159,– (Straßenpreis am 1.1.2019)
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von Max Gebhardt

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Profilbild von Daniel

Daniel sagt:

#1 - 30.05.2022 um 00:22 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Ich habe eher den Bruder, das 565 SD, im Auge. Wobei beide ja im prinzip baugleich sind. Mir stellt sich aber eine Frage: Wenn ich das Mic auf hohe Impdeanz umstelle, kann ich es dann auch in ein Gitarrenpedal stöpseln und bekomme am Mixer trotzdem noch genug Signal für einen ordentlichen Live-Sound?

Profilbild von Nick Mavridis

Nick Mavridis sagt:

#2 - 30.05.2022 um 08:48 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hallo Daniel, der erste und der zweite Teil sind richtig: Das 565 und benutzt ebenfalls die Unidyne-III-Kapsel (https://www.bonedo.de/artikel/was-haben-diese-vier-shure-mikros-gemein-die-kapsel/) , der Unterschied ist ungefähr wie SM57/SM58. Und wenn Du die Impedanz umstellst, hast Du Level und Ausgangsimpedanz, um einen Gitarreneffekt ansteuern zu können. Dritter Teil: Du solltest von dort auf wieder Mikrofon-Signaleigenschaften kommen. Das geht mit einer DI-Box. Manche Mixer haben aber auch einen "Instrument-" oder "DI"-In, der dann verwendet werden kann. Die Zusammenhänge gibt es in diesem Artikel nachzulesen: https://www.bonedo.de/artikel/how-to-gitarrenpedale-im-mixdown-benutzen/ Viel Erfolg und Spaß Nick Mavridis (Redaktion Recording) Beste Grüße und viel Erfolg

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