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Saitenschneider: Drei Metal-Gitarren des Einsteigersegmentes im Vergleich

Als Anfänger will man ja nicht gleich Unsummen für ein Instrument ausgeben – selbst wenn man es könnte. Man möchte erst einmal herausfinden, ob Gitarre spielen wirklich das neue Hobby der Wahl ist. Also wird ein Einsteigerinstrument angeschafft. Aber wie viel muss man für so ein Instrument eigentlich anlegen? Bekommt man im Preisbereich um 100 EUR schon eine vollwertige E-Gitarre?
Wir haben uns also in der absoluten “Budget-Klasse” von etwa 100 bis 200 EUR einmal umgesehen, drei Vertreter ausgewählt, und sie zu einem Gitarrenbauer geschleppt, um sie dort auf Herz und Nieren durchchecken zu lassen: Thomas von Cyan Guitars hat sonst eigentlich eher mit handgebauten Gitarren zu tun – oder feinen Vintage-Schätzchen, die zum Service zu ihm kommen. Für uns hat er sich aber furchtlos den Einsteigeräxten gestellt.

Die Kandidaten

Fotostrecke: 3 Bilder Die günstigste: Thomann Eigenmarke Harley Benton EX 76 für ca. 100 EUR
Fotostrecke

Die Harley Benton EX-76 ist die günstigste Gitarre in diesem Dreigestirn: Sie hat die klassische Explorer-Form und kostet ziemlich genau 100 EUR bei Thomann. Die Gitarre hat einen Lindekorpus mit eingeleimtem Ahornhals, Palisandergriffbrett mit 22 Bünden und ist mit 2 Humbuckern bestückt. 
Die Warlock One II ist das Einstiegsmodell der Marke BC Rich. Sie hat mit 24 Bünden nicht nur 2 mehr auf ihrem Palisandergriffbrett, sie bringt auch die charakteristische Warlock Form mit. Der Body ist aus Linde (Basswood), der verschraubte Hals aus Ahorn. Pickupbestückung: ebenfalls zwei Humbucker. Preispunkt im Laden: Etwa 190 EUR.
Unser “Topmodell” ist dieDean ML XIhre Form und das Finish rufen Erinnerungen an den Pantera Gitarristen Dimebag Darell wach. Sie hat 22 Bünde auf ihrem Palisandergriffbrett, einen verschraubten Ahornhals sowie ebenfalls einen Body aus Linde. Als Pickups kommen wieder zwei Humbucker zum Einsatz. Ihr Preis: Etwa 230 EUR im Laden.

Der Test
Budgetgitarren bekommen natürlich in der Regel nicht erstmal ein aufwändiges Setup vom Gitarrenbauer: Wir haben uns diesen Luxus aber gegönnt, und uns die drei Gitarren von Thomann frisch aus dem Lager schicken lassen. Genau so, wie Ihr sie auch bekommen würdet. Thomas von Cyan hat sie ausgepackt, in Augenschein genommen – und erzählt Euch im Video, was er von den jeweiligen Modellen hält. Außerdem gibt er ein paar Tipps, wie man mehr aus ihnen raus holen könnte. Bei der Harley Benton hat er z.B. noch einen günstigen Pickup eingebaut. Meistergitarren kann man in diesem Preissegment selbstverständlich nicht erwarten, aber ob sie spielbar sind – und welche am besten abschneidet, seht Ihr alles im Video!
Hier geht es zum Video Setup-Special von Thomas: Nützliche Tipps für eine besser spielbare Gitarre.

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von thomas.harm

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Profilbild von TKat

TKat sagt:

#1 - 28.07.2014 um 13:37 Uhr

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Danke für den 'Test'Ganz unterhaltsam.Aber ein Test ist das eigentlich nicht - dazu fehlt mir ein gutes Testkonzept. Einzelheiten werden zwar erwähnt, aber nicht systematisch verglichen - und im Video wird alles immer nur kurz angerissen.Der "Soundcheck" ist ein Witz - wahrscheinlich über einen nicht so guten Verstärker gespielt und mit dem Mikro der Videkamera aufgenommen.Zitat: "Was der Austausch des Pickups gebracht hat habt ihr ja gehört"
NEIN!!

Profilbild von Onkel Hotte

Onkel Hotte sagt:

#2 - 14.12.2014 um 14:56 Uhr

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Gefällt mir gut.
Kein überflüssiges Gequatsche, kommt auf den Punkt, weiß was er macht. Für einen ersten Überblick reicht mir das vollkommen aus. Wer mehr erfahren möchte, wir so oder so nicht drum herum kommen, die Instrumente selbst anzutesten. Der Pickupwechsel war sehr eindeutig zu hören! Und einen geschönen Gitarrensound will ich nicht, ich möchte es pur hören, und das kommt hier sehr gut rüber. Weiter so!

Profilbild von TKat

TKat sagt:

#3 - 19.12.2014 um 02:13 Uhr

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Hi Onkel Hotte,ja, man kann das Video locker gucken. In diesem Punkt sehr gut gemacht.In einem Punkt bin ich nicht deiner Meinung: Ja, es war ein Unterschied zu hören, was aber besser oder schlechter ist, war für mich nicht so ersichtlich.
Was gibt es pureres als eine Gitarre über einen schönen Röhrenamp zu spielen und mit einem guten Studiomikrofon abzunehmen? Das würde sich dann schon ganz anders anhören - nicht wie ein wildgewordener Bienenschwarm.

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soldinjo sagt:

#4 - 02.04.2015 um 23:39 Uhr

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Da hat TKat recht, der Sound sagt nichts aus aus und ist leider einfach schlecht. Das ist schade! Trotzdem gefällt mir der kurze Vergleich insgesamt ganz gut.

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