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RTW TM-3 Primus Test

Praxis

Einfache Bedienung

Das TM-3 Primus ist grundlegend ein einfach zu bedienendes Gerät. Sollte man es zum ersten Mal einschalten, führt ein kleiner Einrichtungsdialog durch die wichtigsten Sachverhalte wie Sprache, Eingangswahl und Bedienung. 
Das mitgelieferte Handbuch ist sehr knapp – schade! Eine Einführung und ein paar Tipps für das Handling der verschiedenen Messverfahren wären durchaus wünschenswert. RTW gibt sich hier für meinen Geschmack leider etwas zu elitär. Ein paar Infos zum Thema Lautheit findet ihr hier auf ihrer Website.

Kompaktes, aber teures Kraftpaket

Das TM-3 Primus umfasst alle Werkzeuge, die auch das MM3 am Start hat. Die Unterschiede sind marginal, der Preisunterschied allerdings nicht. Ob Correlator und Magic-LRA wirklich 400 Euro Aufpreis wert sind? Ich denke nicht. Vor allem in Anbetracht der Existenz des deutlich moderneren TC Clarity sollte sich RTW fragen, ob man sich preislich noch in den richtigen Dimensionen bewegt. Sicherlich, das Moving-Coil Werkzeug ist ein nettes Alleinstellungsmerkmal und auch die Kompaktheit der kleinen RTWs sowie die unterschiedlichen Aufstellungsvarianten sind sexy, dafür aber 1000 Euro zu verlangen… Ich weiß nicht.
Dennoch bietet die Software alle Werkzeuge, mit denen die Einhaltung so gut wie jeder Audiovorgaben gewährleistet ist, solange man maximal 5.1 bedient. Und das ist auch nur via USB beziehungsweise mit dem Plug-in RTW USB Connect möglich. Die Integration an sich ist sehr unkompliziert gelöst.
Schade finde ich nur das etwas umständliche Umschalten zwischen den verschiedenen Eingängen sowie der Deaktivierung des USB-Interfaces inklusive 5-sekündigen „Loading …“. Luxuriös wäre natürlich die Überwachung mehrerer Inputs gleichzeitig gewesen, um beispielsweise im Mastering-Prozess das Audio vor dem analogen Prozessing beziehungsweise nach dem Digitalisieren unkomplizierter vergleichen zu können. 
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