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Roland INTEGRA-7 Test

Mit dem Soundmodul INTEGRA-7 knüpft Roland an eine erfolgreiche Tradition an: In den 90er Jahren hatte jedes Studio, das etwas auf sich hielt, einen JV-1080, JV-2080 oder XV-5080 im Rack. Die soundbepackten und erweiterbaren Module prägten eine ganze Ära. Mittlerweile hat sich die Studiowelt jedoch verändert: Vieles von dem, was damals Sache der Expander war, kommt heute aus dem Computer. So verschwanden die meisten multitimbralen Rackmodule sang- und klanglos vom Markt.

6000 Sounds auf 2 HE: Der Roland INTEGRA-7
Der Roland INTEGRA-7 wird das Aussterben der Rack-Soundmodule nicht aufhalten können


Und was macht Roland heute? Man denkt an Fantom-G, Jupiter-80, V-Piano oder den hoch gelobten virtuell-analogen Gaia. Viel solider Mainstream, aber eine gewisse Zurückhaltung in Sachen Innovation. Mit dem INTEGRA-7 haben die Japaner jetzt aber auch wieder ein 19-Zoll-Modul im Programm, vollgepackt mit mehr als 6.000 Sounds. Ist das nur ein Aufguss alter Ideen oder ein Soundpowerhouse mit Blick nach vorne? Wir werden sehen, ob der INTEGRA-7 das Zeug dazu hat, ein ähnlicher Studiostandard wie seine Vorläufer zu werden.

Details

Konzept

Um zu verstehen, was der INTEGRA-7 ist, könnte man sich in das schillernde Reich der Spielkonsolen begeben. Man stelle sich vor: Im Jahre 2025 blickten Millionen leicht angegrauter Damen und Herren mit Wehmut auf die wilde Zeit mit der Playstation 3 zurück, die mittlerweile technisch natürlich links und rechts von neuen Konsolen überholt wurde. Dennoch erbarmt sich Sony der Melancholiker und bringt die Playstation 3000 heraus, einen getreuen Nachbau des Klassikers, allerdings mit ein paar technischen Upgrades (ohne die man das Ding nicht mal an die modernen Netzhautdisplays anschließen könnte) und nicht zuletzt mit allen Spielen, die 2013 so verfügbar waren, auf der 1.000 Terabyte großen Festplatte. Es gäbe Gamer, die schmunzeln müssten über das Gerät mit der in die Jahre gekommenen Technik, und andere, die glückstrunken bekräftigten, dass Gran Turismo 5 immer noch das größte Spiel aller Zeit ist – Technik hin oder her.
Zugegeben, diese kleine Phantasieeskapade ist ein wenig übertrieben, aber ganz an den Haaren herbeigezogen ist der Vergleich nicht. Der INTEGRA-7 liefert mehr als 6.000 Sounds, er hat alle 12 lieferbare SRX-Boards an Bord und ist damit so etwas wie eine Zusammenfassung von Roland-Sounds der letzten 12 Jahre. Hinzu kommt die aus den neuesten Instrumenten des Herstellers bekannte SuperNATURAL-Klangerzeugung. Das ist quantitativ gewaltig, allerdings sind eben viele der Sounds inklusive Klangerzeugung tatsächlich so alt, wie es eine aktuelle Playstation 3 im Jahre 2025 sein wird.

Fotostrecke: 3 Bilder Der INTEGRA-7 knüpft an Rolands traditionsreiche Rackmodul-Geschichte an
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Struktur

Die Struktur des INTEGRA-7 ist weitgehend aus älteren Roland-Instrumenten bekannt. Er ist 16-fach multitimbral, beherbergt also 16 separat spielbare Einheiten (Parts), die jeweils einen eigenen Sound (Tone) produzieren können. Damit leistet der INTEGRA so viel wie 16 unabhängige Synthesizer, was in seinem Fall noch zutreffender ist als bei älteren Roland-Modulen, da beim INTEGRA jeder Part über einen eigenen Multi-Effekt und einen EQ verfügt. Eine Sonderstellung nimmt Part 10 ein, der für Drumsounds gedacht ist und insgesamt sechs EQ-Kompressor-Kombinationen als Effekte bietet. Mit einer maximalen Polyphonie von 128 Stimmen sollte der INTEGRA-7 für die meisten Szenarien gerüstet sein, auch wenn diese Maximalzahl je nach Komplexität der Sounds nicht immer erreicht wird.
Leider lassen sich die Sounds der SRX-Boards nicht völlig flexibel verwenden. Der INTEGRA-7 offeriert vier virtuelle Slots, in die man die Boards lädt. Somit hat man nur Zugriff auf maximal vier verschiedene SRX-Boards gleichzeitig. Ich weiß nicht, ob diese Beschränkung technisch unumgänglich ist, in einem Konzept, das wesentlich auf Umfang und Vielfalt setzt, sorgt sie aber definitiv für Minuspunkte.

Fotostrecke: 5 Bilder Bei den Anschlüssen hat Roland nicht gekleckert
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Anschlüsse

Bei den Anschlüssen hat Roland jedoch nicht gekleckert. Das Modul bietet Stereoausgänge in solider XLR-Ausführung und weiterhin acht Klinkenausgänge, die je nach Setup als Einzelausgänge oder in einer 5.1-Belegung genutzt werden können. Zwei Klinkeneingänge sorgen dafür, dass man externe Klangquellen anschließen kann, was im Zusammenhang mit dem integrierten Motional-Surround-Prozessor und der Nutzung des INTEGRA-7 als Audiointerface von Bedeutung ist. Während die drei MIDI-Buchsen ziemlich selbstverständlich sind, ist ein digitaler Koaxialausgang nicht so alltäglich. Und über einen USB-Anschluss lässt sich der Klangerzeuger mit einem Computer oder einem iPad verbinden. Die Schnittstelle unterstützt in Zusammenarbeit mit einem Rechner nicht nur USB-MIDI, sondern auch Audiostreaming, sodass Audio vom Integra ohne zusätzliche Verkabelung direkt auf dem Computer aufgenommen werden kann.

Fotostrecke: 4 Bilder Das Bedienfeld des INTEGRA-7 wirkt aufgeräumt
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Bedienfeld

Die Vorderseite des INTEGRA-7 kommt Roland-typisch aufgeräumt, seriös und recht unfunky daher. Sie wird dominiert von einem mittelgroßen Display und einem großen Eingaberad, das von vier Pfeiltasten umringt wird. Über insgesamt 15 weitere Taster navigiert man durch das Innenleben des INTEGRA. Die beiden Klinkeneingänge finden sich vorne noch einmal, was sehr praktisch ist. Ein Ein- und Ausschaltknopf, ein Kopfhörerausgang, ein Volumepoti und ein USB-Anschluss für ein Speichermedium runden das Ganze ab.

iPad-Verbindung

Aufhorchen lässt die Möglichkeit, den INTEGRA-7 über ein iPad zu steuern. Hierzu bietet Roland im App-Store ein kostenloses Programm an. Dabei wird das iPad entweder über USB oder über WLAN mit dem Soundmodul verbunden. Leider ist für beides Sonderzubehör von Nöten, im ersten Fall das Camera Connection Kit von Apple, im letzteren ein WLAN-USB-Stick von Roland, der mit 50 EUR zu Buche schlägt. Ich weiß nicht, wie es anderen damit geht, aber ich wäre ohne Umstände bereit, ein wenig mehr für den INTEGRA-7 zu bezahlen, wenn WLAN gleich integriert wäre. So besitze ich zwar ein iPad, aber weder das Connection Kit noch den WLAN-Stick, womit ein Antesten der iPad-App flachfällt. Aber auch so scheinen mir die beiden Verbindungsalternativen nicht ganz zu Ende gedacht zu sein. Schließe ich das iPad über USB an, kann ich meinen INTEGRA nicht mehr mit dem Rechner verbinden. Stopfe ich den WLAN-Stick in den Slot auf der Vorderseite, habe ich keinen Zugriff mehr auf ein externes Speichermedium. Das ist nicht clever.
Zumal die Verbindung mit einem iPad – ob bei einem Auto oder einem Klangerzeuger – meist ziemlich gewinnbringend ist. Beim INTEGRA-7 schafft die App, den Beschreibungen nach zu urteilen, einen erheblichen Mehrwert dadurch, dass auf dem Touchdisplay nicht nur Sounds optisch ansprechend ausgewählt und Lautstärken per Fader bestimmt werden können, sondern weil dort insbesondere das Editieren von Sounds ähnlich schön und leichtgängig ist wie bei einem Software Plug-in. Das kann man von den Bedienelementen am INTEGRA selbst nicht gerade behaupten. Sehr schade!

Kommentieren
Profilbild von Chris Arndt

Chris Arndt sagt:

#1 - 16.02.2013 um 00:13 Uhr

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Es ist etwas schwach, dass das Testen des iPad-Editors an einem fehlenden CCK gescheitert ist. Das Ding kostet 30 EUR, Clones in der Bucht ein paar EUR. Dann hätte man vielleicht auch klären können, ob man durch ein zwischengeschaltetes MIDI-Interface den Editor auch über die MIDI-SChnittstelle nutzen und so die Belegung der USB-Ports umgehen kann.Die Sounds der SRX-Boards mögen zwar schon teilweise über 10 Jahre alt sein, andererseits werden selbst die SR-JV80 Expansion-Boards der vorigen Generation auf dem Gebrauchtmarkt immer noch zu guten Preisen verkauft. Offensichtlich gefallen sie den Leuten also noch. Ich finde es immer etwas problematisch, bei Musik von "veraltet" zu sprechen. Es ist m.E. das Wesen von Musik, dass sie im besten Fall Kulturen, Generationen und Zeiten transzendiert.

Profilbild von Tobias Philippen

Tobias Philippen sagt:

#2 - 18.02.2013 um 18:06 Uhr

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Lieber Chris,Danke für Deinen Kommentar.CCK: Ja, da magst Du recht haben. Ist aber natürlich auch eine prinzipielle Frage. Schließlich kann man nicht immer für alle Testgeräte noch alle Zusatzkomponenten kaufen, um die Features zu testen. Wie gesagt: Dann hätte Roland das bei einem nicht unwichtigen Feature für 3,50 EUR ja gerne auch beilegen können. Editor über MIDI geht nicht, soweit ich weiß.SRX-Sounds: Vor allem geht es bei den Sounds natürlich darum, ob sie gut sind. Das ist auch Geschmackssache. Weiterhin wollte ich keinesfalls behaupten, nur neu sei gut. Sonst würde ich ja auch kein Wurlitzer spielen. Aber wenn ein flammneues Produkt einen Großteil seines Inhalts aus alter Technik und bereits seit langem verfügbaren Sounds bestreitet, kann man das, denke ich, durchaus kritisieren.

Profilbild von rosetree

rosetree sagt:

#3 - 19.02.2013 um 04:54 Uhr

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Im Test wird häufig der Vergleich mit Software-Libraries gezogen, den der Integra natürlich verliert. Wie sich aber die SuperNatural-Sounds im Vergleich zu ROMplern anderer Hersteller schlagen, z.B. im Vergleich zum Yamaha Motif XS-Rack oder auch zu Tastaturmodellen wie Yamaha MOX oder Korg Krome oder den Preset-Sounds des Kronos, wird nicht gesagt. Ich glaube, bei einem solchen Vergleich reiner Hardware-Sounds wäre der Integra auch mit den SRX-Sounds in vielen Soundkategorien der klare Sieger.

Profilbild von Chillwalker

Chillwalker sagt:

#4 - 18.03.2013 um 00:32 Uhr

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Wow. Danke für den ehrlichen Test. Auch mein erster Roland war ein JV 880 und seit dem ich auf Software umgestiegen bin vermisse ich am meisten die Stabilität (is klar) und die Inspiration durchs Anspielen. Was bringen mir 5000 Bässe und 70 Gitarren in meiner DAW wenn von denen nur wirklich 3% gut sind aber dafür 5-10 sekunden zum Laden braucht? Von daher spielte ich lange mit dem Gedanken mir eine Sonic Cell zu holen.
Nachdem ich meinen XV 5080 irgendwann verscherbelt hatte, wieder neu kaufte, mich mittlerweile aber zu sehr an Integration gewöhnt hatte, und, und und....Dann kam Integra 7, ich war bis vor 7 Minuten hin und weg....Allerdings daran das die Klänge eben alt sind hatte ich nicht gedacht. Das wäre mir wohl so richtig sauer bei der ersten Produktion aufgestiegen. Die Tatsache welche die "Super Natural" Synthese nicht mit Plugins mithalten kann war mir gar nicht bewusst. Auf dieses Feature hatte ich mich am meisten gefreut... Letztendlich verwende ich von den ganzen SRX Boards eh nur 2: Super Platinum und, für auf die schnelle zum Layouten, das Orchestraboard., Welche ja sogar beide noch auf die JV Boards aufbauen und in der Reinzeichnung garnicht mehr gehen.
Danke also nochmal fürs Rosa Brille putzen: 800 Euro gespart, eine Sonic Cell für Brot und Butter reicht also vollkommen aus. Ich lad Dich dafür zum Essen ein, hehe ;-)

Profilbild von Hardwarefan

Hardwarefan sagt:

#5 - 27.03.2013 um 04:35 Uhr

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Der Integra enthält sämtliche Sounds des Jupiter 80 und noch wesentlich mehr allein im SuperNatural-Bereich. Der Jupiter 80 wurde von Bonedo mit 4 Sternen bewertet, die aufwändig gesampelten SuperNatural-Sounds gelobt. Beim Integra gelten die gleichen, in noch größerer Auswahl vorhandenen Sounds jetzt als rückständig. Das passt m.E. nicht zusammen. Was die Alternative Sonic Cell angeht (obiger Kommentar), hätte man da für den halben Preis ca. ein Fünftel der Sounds, könnte nur 2 SRX-Expansions verwenden und hätte keinen der über 200 SuperNatural-Sounds. Ob das Geld sinnvoll gespart wäre?

Profilbild von Realist

Realist sagt:

#6 - 15.04.2013 um 14:17 Uhr

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Es gibt ja mittlerweile wirklich selten Testberichte, die Kritik klar und ehrlich und äußern. Aber hier ist das in diesem Fall mal anders und das finde ich super, wirklich vielen Dank dafür! Selbstverständlich sind Sounds auch immer eine Geschmacksfrage und jeder macht ja auch andere Musik. Mir persönlich gefallen zum Beispiel alte Roland Sounds sehr gut und ich liebe auch immer noch meinen JD990. Wenn aber eine alt etablierte Firma wie Roland im Jahr 2012/2013 nichts weiter tut, als die Geschichte ihrer Sounds einfach nur in eine in einigen Bereichen völlig und stark eingeschränkte Box zu stecken, dann sind 3 Sterne auch absolut berechtigt und sogar gnädig! Es gibt bestimmt viele, mich eingeschlossen, die sich ein schön platzsparendes Brot und Butter Rack wünschen würden, das alle alten Roland Soundwünsche erfüllt. Dafür tät auch ich, trotz zig VSTs und DAW Nutzung, gerne auch mal ein bissle mehr bezahlen im Vergleich zu Software und mich eben auch wieder mit halbfertiger DAW Integration arrangieren, wenn es nicht anders geht. Aber ich stell mir bestimmt nicht 4 so Integra Teile ins Studio, nur weil man bei Roland mal wieder meint, so gut wie möglich einschränken zu müssen, wie es scheinbar stärker nicht mehr gehen kann? Liegt es am Prozessor von dem Ding oder sonst was an der Hardware? liegt es an irgend ner Marketingstrategie? Keine Ahnung, wer weiß das schon so genau heutzutage ... aber ich weiß, dass ich mir SO bestimmt keinen Integra kaufen werde, nicht mal für die Hälfte an Kohle! Grad bei Rompler Racks müsste Roland ein Experte sein mittlerweile, denn sie haben ja wirklich viele tolle mal gebaut, also müssten sie auch langsam wissen, was die User wirklich haben wollen, denn die Foren und Communities sind mittlerweile voll davon ... schade um die Sounds! Fairerweise muss man aber allerdings auch sagen, dass Yamaha und Korg im Prinzip ja auch nichts anderes tun, als altes zum xten Mal auf zu gießen und was Einschränkungen betrifft, sind die auch gut dabei, selbst ein Kronos brilliert was das betrifft vom Feinsten! Vielleicht wirds mal Zeit, dass endlich mal einer von denen ausbricht und mit diesem Spiel nach x Jahren nun endlich mal aufhört? Denn bei diesem Spiel gibt es nur einen Gewinner und das sind mittlerweile Kunden wie ich, denn die sparen sich ne Menge Kohle, und diese Kohle landet dann irgendwann mal bei dem einen, der mal wieder was rundum tolles und rundum schön und praktikabel einsetzbares baut! Mir ist mittlerweile sogar egal, was dass dann kosten wird, solang es endlich mal das bringt, was sich User seit Jahren wünschen ... mal gespannt, wer das mal wirklich liefern wird und ob ich das noch erlebe, ich glaub fast nicht mehr dran, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt ... weiter so mit solchen Testberichten!

Profilbild von Thomas

Thomas sagt:

#7 - 22.04.2013 um 22:00 Uhr

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Hallo,Danke für diesen Bericht. Ich habe heute zum ersten Mal den Jupiter 80 anspielen können und war ausgesprochen positiv überrascht vom Sound. Im direkten Vergleich zum Kronos und Motif hat Roland hier einen wärmeren, präsenteren Sound - das war schon immer Rolands großes Plus. Jetzt ist der Jupiter 80 leider ein selten häßliches und bedientechnisch für mich ungeeignetes Gerät, deshalb habe ich heute einen Integra bestellt, der hoffentlich diese Woche kommt. Ich hoffe, er wird mir gefallen - wenn allerdings der Bericht stimmt, könnte er Retour gehen.Was ich schon öfter gelesen habe ist, dass der Integra mit seinen SRX Sounds einige Verbesserung an eben diesem erfahren hat. Und wie gesagt - der Jupiter 80 hat mehr Wärme als der Kronos uns klingt auf jeden Fall frischer als der zweifellos zu Recht beliebte Motif.Was den Vergleich zu Software angeht: Diese ist in den meisten Fällen auf die Verwendung im Sequenzer ausgelegt und eignet ich in den seltensten Fällen dazu, einfach darauf los zu spielen (ausgenommen Omnisphere und Halion). Ich würde nicht pauschal unterschreiben, daß Software besser ist - es kommt auf die Anwendung an.Positiv möchte ich aber anmerken, dass dies hier der einzige negative/kritische Bericht über den Integra ist - und hoffe, dass mein Soundgeschmack genauso alt ist wie die Sounds im Integra :-)Danke dafür
Thomas

Profilbild von BonedoMalte

BonedoMalte sagt:

#8 - 23.04.2013 um 12:17 Uhr

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Moin zusammen! Erstmal vielen Dank für euer Interesse an unserem Test, und auch die lobenden Worte! @Hardwarefan: Die Bewertung von Sounds ist natürlich immer ein Stück weit subjektiv. Da kann es durchaus mal zu solchen scheinbaren Widersprüchen kommen, wenn zwei unterschiedliche Tester am Werke waren.

Profilbild von Franz K. Theininger

Franz K. Theininger sagt:

#9 - 05.05.2013 um 15:18 Uhr

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Der Integra hat 2 usb ports. am host port (rückseitig) kann der PC hängen und am geräte port (vorne) das iPad. das wiederspricht sich nicht. sind ja auch 2 verschiedene verbindungsarten und auch hardwaremässig 2 verschiedene stecker (1x usb A type, 1x usb B type). hier ist der bericht falsch.

Profilbild von Thomas

Thomas sagt:

#10 - 10.05.2013 um 23:48 Uhr

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Mittlerweile besitze ich einen Integra. Man kann das iPad mit einem Netgear Adapter für 13,99 Euro verbinden. Die Verbindung klappt und der Mehrwert steht völlig außer Frage. Dennoch kommt man am Gerät sehr gut klar, vor allem weil Roland auf grafische Spielereien verzichtet hat.In Hinblick auf einen Strassenpreis um ca. 1500,00 Euro würde ich jedem Studiomusiker dieses Modul an's Herz legen, denn die Sounds sind zwar "alt", aber - ich habe Komplete und Halion und keines der Programme bietet diese Auswahl an BRAUCHBAREN Sounds. Und gerade im Bereich Dancecover sind die Pads und Sounds unschlagbar.

Profilbild von MB

MB sagt:

#11 - 23.05.2013 um 17:16 Uhr

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Ein schön kritischer Test! :-)Das mit den "alten" Sounds hätte man noch etwas konkretisieren können. ;-) Nicht jeder Leser weiß, was mit der alten Rompler-Kost gemeint sein könnte. ;-) Ausgedünnte Multisamples, kurz geloopte Samples usw. ^^ Manche Rompler-Konkurrenz ist zwar nicht besser, es heißt aber nicht, dass es im Jahr 2013 so sein muss.Der Integra-7 richtet sich wohl insb. an die Preset-User. Der XV-5080 konnte ja auch externe Samples laden. In den Integra-7 können nur die mitgelieferten Roland-eigenen Expansions reingeladen werden. Anscheinend denkt man sich bei Roland, dass die mitgelieferten Sounds keine Wünsche mehr offen lasen. ^^;-)

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Dirk sagt:

#12 - 16.09.2013 um 21:53 Uhr

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Guter Test, der die Basisprobleme des Integra-7 bespricht. Dennoch finde ich - auch heute noch - dass viele der natürlichen Sounds (Piano, etc.) oftmals sehr viel besser klingen und "spielbarer" sind, als jedes VSTi, bei dem man erst mit Sustain-Pedal und Co arbeiten muss, um es schön klingen zu lassen. Für Synth-Freaks finde ich die Roland-JV/XV/Fantom/Integra-Sounds somit sehr viel besser nutzbar.Mich würde viel mehr interessieren, ob die Presets des Fantom XR auch mit drin sind - denn dort gab es eine Menge grandioser Pads, Synths, Vangelis-Spacegitarren, etc.Allerdings sehe ich bei Roland kaum noch durch. Es gibt Expander/Synths und Workstations - allerdings überschneiden sich diese in so vielen Bereichen der Funktionalität und Soundbereiche, dass mir die Entscheidung schwer fällt. Was denn nun? Jupiter 80, V-Synth GT/XT, Fantom G, Fantom XR, Integra-7 oder doch lieber XV/JV?

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Kurt sagt:

#13 - 09.01.2015 um 20:37 Uhr

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Der Tester war offensichtlich ein Roland-Verächter. Habe gestern eine Stradivari gespielt. Stimmt, die Töne klangen echt richtig alt ! Wenn man einen Integra kritisiert, dann muss man auch einen FA-08 für schlecht halten. Bei den Sounds ist kaum ein Unterschied zu hören.

Profilbild von Grisi

Grisi sagt:

#14 - 25.04.2015 um 16:33 Uhr

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Danke für den Testbericht den ich nach dem Kauf meines Integra gelesen habe.
Gut finde ich daß der Test im Groben alle wichtigen Aspekte des Integra abdeckt und einer -dankenswerterweise als solche gekennzeichneten- subjektiven Meinung unterwirft.
Rein auf die sachlichen Feststellungen "eingedampft" kann ich alle Aussagen des Testberichts bestätigen. Die - wie so oft- entscheidende Frage ist aber welche Erwartungshaltung man von einem neuen Musikinstrument hat. Ist diese Erwartungshaltung -sagen wir es positiv- sehr unterschiedlich zwischen zwei Testern, dann ist auch das Urteil sehr unterschiedlich.So ist es mir beim lesen ergangen.Der Autor hat offenbar ein innovatives Gerät mit neuartigen Klangmöglichkeiten und Bedienkonzepten erwartet und sieht sich nun enttäuscht.Ich hatte ein Gerät erwartet, was die gesamte klangliche Vielfalt und jahrzehntelange Erfahrung aus Roland's Fundus in einem Gerät zur Verfügung stellt. Musikalisch-klanglich nicht unbedingt etwas Neues, das war nach dem Studium der Beschreibung nicht zu erwarten.Technisch-klanglich erste Reihe, aber auch nichts Brandneues, auch das war zu erwarten.
Zeitgemäß, mit der Unterstützung von etablierten, professionellen Standards, wie von Roland gewohnt. Punkt.
Und das zu einem -für das Gebotene- beinahe sensationell günstigen Preis. Das hatte ich erwartet und genau diese Erwartung wurde auch erfüllt.
Roland wirbt mit der Aussage dass dieses Gerät für professionelle Multimediaproduktionen konzipiert ist. Und nicht in erster Linie für Soundtüftler oder auf höchstem Niveau Live-Spielende oder Filmschaffende welche Soundtracks für die nächste Generation von Filmen erschaffen wollen.
Mein Fazit ist: genau das erfüllt der Integra mit Bravour. Mehr klangliche Bandbreite an klassischen Sounds in dieser Qualität zu diesem Preis in einem Gerät gibt es zur Zeit nicht.

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