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Presonus ioStation 24C Test

Praxis

Unkomplizierte Einrichtung

Die Einrichtung der Presonus ioStation 24C ist unkompliziert und die Konfiguration des Controllers erfordert ebenfalls wenig Aufwand, je nach DAW. Die Latenzwerte des Audiotreibers sind auf einem guten durchschnittlichen Niveau, aber nicht besonders spektakulär. 

Fotostrecke: 7 Bilder 7,55 ms Latenz bei 32 Samples und 44,1 kHz in Ableton Live unter OSX.
Fotostrecke

Guter Klang

Klanglich ist das Audiointerface solide und liefert gute klangliche Ergebnisse. Die Wandler beispielsweise spielen knackig und linear. Auch die Preamps lösen neutral auf, sind allerdings nicht die stärksten und neigen bei hohen Gainsettings zu leichtem Rauschen. Das hört besonders gut bei dem hungrigen Dynamischen SM7B in den Audiobeispielen.
Ist die Instrumentimpedanz aktiviert, rauscht der Preamp ebenfalls leicht. Zum Vergleich gibt es ein Beispiel mit dem Bass, wobei ich den einmal mit Line und einmal mit dem Instrument-DI aufgenommen habe. Der Instrument-DI rauscht zwar mehr, dennoch klingt der Bass durch die Impedanznanpassung besser, weil er lebendiger und knurriger atmet.

Audio Samples
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01 Acoustic Stereo 02 Acoustic BPM-CR73 03 Acoustic SM7B 04 Acoustic (SteelPlek) Stereo 05 Acoustic (SteelPlek) BPM-CR73 06 Acoustic (SteelPlek) SM7B 07 Shaker Stereo 08 Shaker BPM-CR73 09 Shaker SM7B 10 Bass Instrument DI 11 Bass Line DI

Der Kopfhörerausgang ist ebenfalls unauffällig und bietet genügend Pegel. Aufpassen muss man nur wieder bei der Impedanzanpassung, da der dazugehörige Umschalter durchaus laut auf dem Kopfhörermonitor knackt. Sowas ist unschön. Ein Audiobeispiel dazu spare ich mir zu eurem Schutz – für den Fall, dass ihr euch die Audios anhört ohne den Text vorher gelesen zu haben …

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Profilbild von Johannes Mazur

Johannes Mazur sagt:

#1 - 31.10.2020 um 12:48 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Ich kann bestätigen, dass das Interface wirklich gute Wandler hat. Speziell im Bassbereich arbeitet es sehr präzise. Was mir aber unangenehm aufgefallen ist, sind zwei Dinge:
1. Nimmt man ein E-Gitarrensignal auf, gibt es ein Übersprechen des Monitorweges auf das Signal. Das geht ja gar nicht! (Anmerkung: Im bloßen DI-Signal hört man das nicht. Sobald man aber ein Amp-Plugin reinhängt, schon.)
2. Die beleuchteten Taster gehen nach ein paar Sekunden in den schwachbeleuchteten Standby-Modus. Auch das ist kontra-intuitiv. Ich möchte, dass der Channelstatus (Solo, Rec-Arm, Mute, usw...) immer an den Tastern ablesbar ist und nicht nur für die ersten paar Sekunden.Nichtsdestotrotz, ein gutes Interface, wenn man vom Übersprechen mal absieht.

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