Orange OR15H Test

Fazit

Der Orange OR15 ist ein kleiner, handlicher Vollröhrenverstärker, mit dem man schon in gemäßigter Lautstärke richtig abrocken kann, ohne gleich den ganzen Laden einzureißen. Der Amp bietet einen soliden klassischen Rocksound und ist stilistisch vielseitig einsetzbar. Richtig clean will der kleine Brüller allerdings nicht, dazu wurde er aber auch nicht konstruiert. Es klingt immer leicht rotzig, was sicher auch mit der geringen Endstufenleistung zusammenhängt. Aber eine eierlegende Wollmilchsau möchte der spacige Kollege auch gar nicht sein. Nicht nur Blueser und Mainstreamrocker werden hier ihre wahre Freude haben, auch im Studio macht der Amp dank seiner vielseitigen Soundmöglichkeiten eine gute Figur.

Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
  • Sound
  • Einfache Bedienung
  • Verarbeitung
  • Preis/Leistung
Contra
  • “Richtige” Clean-Sounds kaum möglich
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Orange OR15H Test
Für 729,00€ bei
Lieferte einen überzeugenden Auftritt: Der Orange OR15H
Lieferte einen überzeugenden Auftritt: Der Orange OR15H
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Der OR15H im typischen Orange-Look

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Profilbild von wilinus

wilinus sagt:

#1 - 06.02.2013 um 03:12 Uhr

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das mit dem Clean Sound bekommt man einfach durch den Tausch von Vorstufenröhren mit weniger Gain hin (die Originalröhren sind no-name China).
Je nach Klangcharakter der Röhren ist auch etwas mehr Tiefgang im Bass zaubern, dann ist der Amp in Blues und Classic Rock Gefilden kaum zu schlagen.

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BonedoMalte sagt:

#2 - 06.02.2013 um 19:19 Uhr

0

Hey Wilnius! Danke für den Tipp! Schreib doch gerne mehr über deine Erfahrungen! Was für Röhren du genommen hast beispielsweise! Das interessiert bestimmt viele Orange-Fans!

Profilbild von wilinus

wilinus sagt:

#3 - 10.02.2013 um 17:26 Uhr

0

Update Röhrentuning :-)
Ich habe alle Vorstufenröhren (China no-name) getauscht. Mein Favourite für einen fetteren Sound ist die ECC83 Cz von TAD als V1 und V2, alternativ für die V1 (wenn es noch cleaner sein soll) eine 12AY7 (die von EH finde ich ganz gut). Für den Phasentreiber V3 habe ich eine 12AU7 / ECC82 eingestzt.
Jetzt noch den FX Loop mit einer schönen 12AT7 aufrüsten und das mit der extrem frühen Verzerrung sollte vorbei sein.

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BonedoMalte sagt:

#4 - 11.02.2013 um 15:40 Uhr

0

Interessant! Danke für die Infos!

Profilbild von Peter Bader

Peter Bader sagt:

#5 - 11.02.2013 um 21:45 Uhr

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sehr guter test mit guten soundbeispielen.
vor allem auch die sache mit dem einschleifweg ist vielen sicher nicht ganz klar gewesen
Grüsse Peter

Profilbild von goatmachine

goatmachine sagt:

#6 - 07.08.2013 um 22:30 Uhr

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Grüße! Irgend wer Erfahrungen, wie er sich mit OD/Distortion Pedalen verträgt? Hab' interesse an dem Amp, würde ihn aber über ein externes Pedal verzerren wollen, um "2 Kanäle" zu bekommen und einen metallischeren Sound zu bekommen! :)

Profilbild von givemeajackson

givemeajackson sagt:

#7 - 09.11.2013 um 17:50 Uhr

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@goatmachine dafür würde ich eher einen mehr clean-orientierten amp nehmen.

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