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Orange Crush 12 Test

Auch der kleine Gitarrencombo Orange Crush 12 trägt den legendären Firmennamen, der seit Jahrzehnten eigentlich für brachiale Lautstärke, schwere Topteile und bühnenfüllende Lautsprecherwände steht. Ebenso wie mit ausgewachsenen Marshall-Amps ist man auch mit den Orange-Klassikern problemlos in der Lage, das Publikum ohne PA zu beschallen.


Aber wie nahezu alle Mitbewerber hat auch das britische Traditionsunternehmen die Zeichen der Zeit erkannt und setzt neben den Neuauflagen alter Klassiker zunehmend auf mittlere und kleine Gitarrencombos.

Details

Konzept und Aufbau

Der Orange Crush 12 ist ein einkanaliger Gitarrencombo, dessen Einsatzgebiet wegen seiner geringen Abmessungen und einer eher gezähmten Ausgangsleistung vor allem im heimischen Wohnzimmer liegt. Mit gerade einmal 28 x 30 x 17 cm (H x B x T) und einem Gewicht von knapp fünf Kilo findet der Mini-Amp in jeder Ecke seinen Platz, handlicher geht es kaum. Alle Bauteile der 12-Watt-Transistorschaltung sind auf einem gebogenen Stahlblechchassis montiert, das von hinten in das Combogehäuse eingeschoben und anschließend verschraubt wurde. Der Combo ist komplett geschlossen, wodurch der kleine Lautsprecher mehr Druck entfalten kann als bei einem offenen Gehäuse. An der Front schützt die kamelhaarfarbene Frontbespannung einerseits den 6-Zoll-Lautsprecher vor Beschädigungen und steuert andererseits ihren Teil zur urtypischen Orange-Amp-Optik bei. Hier prangt über dem klassischen “Comic”-Schriftzug das Orange-Emblem, das mich irgendwie an einen Karnevalsorden erinnert. Das mit orangefarbenem Kunstleder bezogene Verstärkerchen ist mit schwarzen Metallecken ausgerüstet, die gemeinsam mit den ebenfalls schwarzen Potiknöpfen, Kunststofffüßen und dem Griff die optischen Akzente setzen.

Fotostrecke: 3 Bilder Der Crush 12 misst gerade einmal 28 x 30 x 17 cm (H x B x T)
Fotostrecke

Anschlüsse und Bedienelemente

Beim Orange Crush 12 handelt es sich um einen puristischen Gitarrencombo, der ohne jeglichen Schnickschnack wie Einschleifweg oder eingebaute Effekte auskommt. Einziges Schmankerl ist der Kopfhöreranschluss, der bei Inbetriebnahme den internen Speaker stummschaltet, um so auch ohne Lärmbelästigung abrocken zu können. Die andere Buchse auf dem abgesenkten Bedienfeld im hinteren Bereich der Oberseite dient dem Anschluss der Gitarre. Das Signal kann mittels Gain- und Overdriveregler verzerrt werden, wobei beide Potis interaktiv arbeiten und so eine ganze Reihe unterschiedlicher Zerrgrade möglich machen. Wie es sich für einen “richtigen” Gitarrenverstärker gehört, lassen sich auch hier die Frequenzen mit einer Dreiband-Klangregelung, bestehend aus Bass, Middle und Treble, nach Herzenslust verbiegen. Der Volume-Regler dient als Master, wodurch große Verzerrungen auch in Zimmerlautstärke möglich werden. Rückseitig befindet sich der Netzanschluss nebst Wahlschalter für die unterschiedlichen Stromspannungen. Ein ON/OFF-Schalter rundet das Bild ab.

Fotostrecke: 7 Bilder Auf der Oberseite des Combos finden sich su00e4mtliche Bedienelemente und Anschlussbuchsen (auu00dfer dem Netzanschluss natu00fcrlich)
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