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Nux Cerberus Test

Fazit

Das Nux Cerberus Pedal punktet mit einer sehr guten Ausstattung und vielfältigen Schaltmöglichkeiten. Es stehen Overdrive, Distortion, Modulation (Phaser, Tremolo, Uni Vibe), Chorus, Delay und Reverb zur Verfügung. Bei Delay, Chorus und Reverb sind drei unterschiedliche Effekt-Typen auswählbar. Damit ist die Grundausstattung für den Gitarreneffekt-Bedarf sehr gut abgedeckt. Es gibt einen internen Send/Return, um das Pedal auch über die Vier-Kabel-Methode mit einem Amp zu verbinden, Overdrive und Distortion arbeiten analog und verfügen auch über eine True-Bypass-Schaltung. Alles ist wirklich sehr gut durchdacht und ausschließlich über Regler einstellbar, und komplette Settings können auf 128 Presets abgespeichert werden. Was ihren Sound anbetrifft, sind die Effekte allerdings eher gehobenes Mittelmaß, aber bei einem Ladenpreis von nicht einmal dreihundert Euro sind auch keine Boutique-Sounds zu erwarten.

Unser Fazit:

Sternbewertung 4 / 5

Pro

  • sehr gute Ausstattung
  • umfangreiche Schaltmöglichkeiten
  • interner Send/Return
  • Cab Simulation
  • speicherbare Sounds
  • logische, analoge Bedienung

Contra

  • Distortion bei höheren Gain-Settings undefiniert
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Nux Cerberus Test
Für 199,00€ bei
Das Nux Cerberus Multieffektpedal deckt die Grundausstattung für den Gitarreneffekt-Bedarf sehr gut ab, die gelieferte Soundqualität ist Mittelklasse.
Das Nux Cerberus Multieffektpedal deckt die Grundausstattung für den Gitarreneffekt-Bedarf sehr gut ab, die gelieferte Soundqualität ist Mittelklasse.
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Nux
  • Modell: Cerberus
  • Typ: Multi-Effektpedal
  • Delay: Level, Time, Repeat (Regler) – 70s, 60s, 80s, (Mode-Schalter)
  • Reverb: Level, Decay (Regler) – SPR, PLA, HAL (Mode-Schalter)
  • Chorus: Rate, Depth, Level (Regler) – CE, SC, ST (Mode-Schalter)
  • Mod: Rate, Depth (Regler) – TR, PH, UV (Mode-Schalter)
  • Dist: Gain, Tone, Level
  • Drive: Drive, Tone, Level
  • Schalter: 4x Effekt-Switch (A, B, C, D), CTRL, Tap
  • Anschlüsse: EXP-Pedal, Input, Output (Overdrive/Dist), Input, Output 1, Output 2, Phones (Mod/ Delay/Reverb), MIDI In, MIDI Out, USB
  • Rückseite: Ground-Lift-Schalter, Boost-Regler, Level-Regler (+4 dB/-10 dB),
  • Stromaufnahme: 275 mA
  • Spannung: 9V (nur Netzteil – nicht im Lieferumfang)
  • Display: LCD (3 Ziffern)
  • Speicher: 128 Presets
  • Maße: 320 x 118 x 64 mm (B x T x H)
  • Gewicht: 1,26 kg
  • Verkaufspreis: 299,00 Euro (November 2017)
Hot or Not
?
Ein bei Multieffekten sonst übliches Display zum Editieren sucht man vergebens, hier wird alles wird mit normalen Reglern und Schaltern eingestellt.

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von Thomas Dill

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Profilbild von roseblood11

roseblood11 sagt:

#1 - 30.04.2019 um 08:25 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Ein sehr praktisches Teil. Im Grunde die Weiterentwicklung des Boss ME-5, des ersten "echten" Boden-MultiFX mit Presets.Was mir beim NUX fehlt, was das ME-5 schon hatte:
- ein programmierbarer Einschleifweg im OD/DIST Block
- Kompressor und Equalizer
- Noise GateDarüber hinaus wäre vor allem Modulation für die Delays schön, sowie die Möglichkeit, zwischen zwei Tempi (Tempo Divider) umschalten zu können, zB von Achteln zu punktierten Achteln.
Kein kleines Delay kann das, dabei kann man das ständig gebrauchen.Also NUX, wo bleibt Cerberus Mk2 ???

Kommentare vorhanden
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