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Nach der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft – Guitar Hero könnte ein Comeback feiern

Mit „Guitar Hero Live“ kam 2015 das vorerst letzte Spiel der einst erfolgreichen Reihe Guitar Hero heraus. Obwohl Activision Blizzard, der Computer- und Videospiel-Konzern über den die Reihe erschienen ist, durchaus den Wunsch hatten den Videospiel-Klassiker wiederzubeleben, fehlten dafür bisher die Mittel. Mit der Übernahme durch Microsoft könnte sich das aber in Zukunft ändern.

(Bildquelle: (c) Y2kcrazyjoker4 / Quelle: Wikipedia (https://en.wikipedia.org/wiki/Guitar_Hero#/media/File:Guitar_Hero_series_controllers.jpg))
(Bildquelle: (c) Y2kcrazyjoker4 / Quelle: Wikipedia (https://en.wikipedia.org/wiki/Guitar_Hero#/media/File:Guitar_Hero_series_controllers.jpg))


Das erste Spiel von Guitar Hero erschien 2005. Das Prinzip war seitdem ein Ähnliches: Man spielt auf einem Gitarrenkontroller bekannte Lieder mit bzw. nach. Das echte Gitarrenspiel wurde dabei versucht, möglichst gut zu simulieren: Die Controller verfügen über fünf unterschiedlich farbige Köpfe auf dem Griffbrett, Whammy Bar, sowie einen Kippschalter zum Anschlagen der „Saiten“. Die Controller variierten von Spiel zu Spiel, häufig wurden diese nach Gibson-Gitarren-Modellen entworfen und später kamen auch weitere Instrumente hinzu. Die Lieder, die in den Spielen performt werden konnten, stammten dabei vor allem von Rock- und Metal-Bands. So gab es auch spezielle Ausgaben zu Metallica, Aerosmith und Van Halen. Aufgrund sinkender Verkaufszahlen wurde die Produktion 2011 vorerst eingestellt. Ein Wiederbelebungsversuch mit „Guitar Hero Live“ vor sieben Jahren glückte nicht wie erhofft.
Microsoft kauft Activision Blizzard auf – neue Möglichkeiten
Vor ca. einer Woche hatte der Software-Konzern Microsoft angekündigt, für 68,7 Milliarden US-Dollar den Computer- und Videospiel-Konzern Activision Blizzard, der in der Vergangenheit wegen Sexismus- und Missbrauchsvorwürfen stark in die Kritik geraten ist, vollständig zu übernehmen. CEO von Microsoft Gaming, Phil Spencer, erzählte später in einem Interview mit der Washington Post, dass neben der Arbeit an großen aktiven Spielreihen wie Call Of Duty auch der Versuch da sei, einige Klassiker auszugraben und wiederzubeleben. Dabei erwähnte er King’s Quest, Hexen und Guitar Hero.
“We’re hoping that we’ll be able to work with [the studios] when the deal closes to make sure we have resources to work on franchises that I love from my childhood, and that the teams really want to get. I’m looking forward to these conversations. I really think it’s about adding resources and increasing capability.”
Einige Tage zuvor hatte auch Bobby Kotick, CEO von Activision Blizzard, der auch vorerst seinen Posten behalten soll, ähnliches in einem Interview mit Venture Beat verlauten lassen. Es wurde über neue Möglichkeiten durch die Zusammenarbeit von Microsoft und Activision Blizzard geredet. Dabei merkte Kotick an, dass er mit Spencer bereits über die mögliche Zukunft gesprochen habe und dass es machbar werden könnte, Dinge umzusetzen, zu denen bisher die Mittel gefehlt hätten. Er selbst hege seit langem den Wunsch, unter anderem ein neues Guitar Hero-Spiel anzugehen: „ I had a really cool vision for what the next Guitar Hero would be, and realized we don’t have the resources to do that. And Skylanders too. […] There is nothing but opportunity for the kinds of things that we can’t do on our own, and the resources that they have for us to just make a difference.“

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(Bildquelle: (c) Y2kcrazyjoker4 / Quelle: Wikipedia (https://en.wikipedia.org/wiki/Guitar_Hero#/media/File:Guitar_Hero_series_controllers.jpg))

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von Celia Woitas

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