Anzeige
ANZEIGE

Moog Drummer from another Mother (DFAM) Test

Praxis

Schneller Start

Das Layout und die Funktionsweise des DFAM ist etwas ungewöhnlich, unterscheidet er sich doch ein wenig von den üblichen Synthesizer-Layouts. Die anfänglichen Hürden sind aber schnell genommen und man kommt sofort zu Ergebnissen. Und die sind eindeutig. Und perkussiv. Und düster-elektro. Aber hört und seht doch lieber selbst.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Fetter Sound

Der Moog klingt wirklich immer warm, „rich“ und niemals billig – das Filter kennt man ja zur Genüge und schätzt es dafür nicht erst seit gestern. Selbst die metallischen Sounds klingen niemals scharf oder gar kalt. Und wenn man das Tempo hochdreht (ich habe was von 10.000 BPM gelesen), es richtig brachial und noisy wird – unangenehm klingt der DFAM trotzdem nie. Trotzdem, ein bisschen “One-Trick-Pony” ist der DFAM schon und für sich allein genommen liefert die Kiste ein relativ begrenztes klangliches Repertoire.

Audio Samples
0:00
FM Madness Modulated Noise Slow Rythm Druged Robot Mean Sequence Distorted Clock 1968 V8

Kleines Wunschkonzert

Ich habe außerdem Kommentare gelesen, dass sich Leute 16 Steps wünschen – der Wunsch kam bei mir nicht auf. Es ist auch nicht so, dass man hier unbedingt eine lange Sequenz programmiert und sie dann laufen lässt. Man interagiert quasi mit den acht Steps die ganze Zeit und spielt so eher kurze knackige „Riffs“. Und solche sollten meiner Meinung nach auch nicht besonders lang sein, um zu grooven. Die „nur“ acht Steps sind also eher ein Plus als ein Minus.
Richtige Kritikpunkte finde ich nicht. Ich hätte mir nur drei weitere Features gewünscht. Zum Ersten: MIDI. Es wäre schön gewesen, den DFAM auch über eine MIDI-Clock syncen und ihn auch tonal spielen zu können. Zweitens wäre auch ein eingebauter Clock-Divider toll gewesen, um das Tempo von jetzt auf gleich halbieren bzw. doppeln zu können. Das gleiche gilt für eine Reverse-Funktion, um den Sequenzer rückwärts laufen zu lassen. Aber das sind alles keine wirklichen Mängel – und für die meisten meiner Wünsche lässt sich durchaus auch was im Eurorack-Format finden.

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.