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Markbass CMD 102P Test

Fazit

Was man von einem guten Basscombo erwartet, liegt im Grunde auf der Hand. Keine Frage: Am liebsten kauft man natürlich die “eierlegende Wollmilchsau”. Es wäre schön, wenn es sie gäbe, aber bei diesem Test bekomme ich zumindest den Eindruck, dass der Markbass CMD 102P-Combo sehr dicht an dieses Ziel heranreicht. Ich habe schon viele Basscombos unter meinen Fittichen gehabt und es gibt tolle Produkte auf dem Markt. Der Markbass CMD 102P wirkt in sich sehr ausgeglichen und stimmig – und zwar in allen Bereichen: Sowohl das Handling im Verhältnis zur wirklich hohen Leistung, als auch die vielfältigen und hochwertigen Soundmöglichkeiten rangieren auf hochprofessionellem Niveau zu einem sehr moderaten Preis. Lediglich über einen Mute-Schalter hätten sich sicherlich viele Bassisten gefreut.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,5 / 5
Pro
  • hohe Leistung, effektiv umgesetzt
  • top Sound
  • zwei stufenlose Klangfilter (VLE und VPF) ermöglichen schnelle Soundwechsel ohne Einsatz des EQs
  • Vierband-EQ
  • geringes Gewicht im Verhältnis zu Größe und Leistung
  • Wedgekonstruktion (als Monitor anwinkelbar)
  • XLR Line Out-Pegel stufenlos von der Frontblende aus regelbar
Contra
  • etwas umständlicher Zugang zu den Anschlüssen auf der Rückseite mittels abnehmbarer mit Klett befestigter Klappe.
  • kein Mute-Schalter vorhanden
  • Netzteil auf 230 Volt festgelegt, keine Umstellung auf 110 Volt möglich
Artikelbild
Markbass CMD 102P Test
Für 839,00€ bei
Der Markbass CMD 102P im Test: Oliver Poschmann war voll des Lobes, vermisste jedoch einen Mute-Schalter!
Der Markbass CMD 102P im Test: Oliver Poschmann war voll des Lobes, vermisste jedoch einen Mute-Schalter!
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Markbass
  • Modell: CMD 102P
  • Vorstufe: Transistor
  • Endstufe: Class D
  • Ausgangsleistung (RMS): 500 Watt @ 4 Ohm / 300 Watt @ 8 Ohm
  • Lautsprecherbestückung: 2×10“ Neodym (B&C), 1 x Hochtonhorn
  • Lautsprecherleistung: 400 Watt RMS
  • Lautsprecheranschlüsse: 1 x Klinke intern, 1 x Speakon/Klinke für externe Box
  • Frequenzgang: 40 Hz bis 18 kHz
  • Instrument Input Impedanz: 500 kOhm
  • Effect Return Impedanz: 33 kOhm
  • Line Output Impedanz: 100 kOhm
  • Schalter: XLR Line Out: Groundlift und Pre-/-Post EQ
  • EQ: +/- 16dB boost/cut @ Low (40 Hz), Mid Low (360 Hz), Mid High (800 Hz), High (10.000 Hz)
  • VLE (Vintage Loudspeaker Emulator): Frequenzabsenkungs-Umfang 250 Hz – 20.000 Hz
  • VPF (Variable Preshape Filter): Center Frequenz 380 Hz (Absenkung)
  • Ausgänge: Line Out (XLR), Effekt Send, Tuner Out, Speaker Out
  • Stromversorgung: 230V
  • Abmessungen (H x B x T): 479 x 595 x 475 mm
  • Gewicht: 20 kg
  • Preis: 1.185,- Euro (UVP)
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von Oliver Poschmann

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Profilbild von mojomax001

mojomax001 sagt:

#1 - 24.07.2015 um 06:30 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hallo liebe Bonedos,
Ich spiele das Teil in seiner Urversion seit 2004 und kann den Test nur bestätigen. Die Power, die da rauskommt ist wirklich enorm. Alles andere habt Ihr beschrieben, bleibt anzumerken, dass das Teil absolut zuverlässig ist................Gott zum Groove

Kommentare vorhanden
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