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Mackie Onyx Artist 1.2 und Producer 2.2. Test

Fazit

Mackie bewirbt die Onyx Artist 1.2- und Onyx Producer 2.2-Interfaces mit ultrageringem Rauschen und immensem Headroom. Der aufgegriffene Sound soll präzise und zugleich doch warm sein. All diese Punkte treffen fraglos zu. Dennoch ist es für Einsteiger schwierig hier zu einem gut ausgesteuerten, verzerrungsfreien Signal zu gelangen. Dazu ist das Regelverhalten der Vorverstärker gerade auf den letzten 5-10% des Regelwegs zu gewöhnungsbedürftig und sind auch die Peak-LEDs der Preamps nicht verlässlich genug. Da auch die Mix-Regler-Funktion des Producer 2.2 ungenau ist, lassen die Interfaces zunächst insgesamt 1,5 Bewertungssternchen auf der Strecke, die ich gerne an sie vergeben hätte. Denn neben der robusten Bauweise der schwarzen Recording-Schönheiten, kommen sie mit einfacher Installation und einem angenehm warmen Preamp-Sound daher, der in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist. Weil die Geräte kein Netzteil benötigen und dennoch einen leistungsstarken Kopfhörerausgang sowie Phantomspannung bieten, verdienen sie sich aber nach hinten raus noch ein halbes Bewertungssternchen extra dazu und landen somit bei 4 bonedo-Sternchen.
Die Audio- Interfaces Mackie Onyx Artist 1.2 und Producer 2.2 eignen sich besonders für Einsteiger, die bereit sind in der Praxis ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Arbeit mit diesen Geräte zu entwickeln. Ist das der Fall, wird der Anwender mit einer einfachen Installation und einem warmen Sound belohnt, der das Preis-Leistungsverhältnis in ein gutes Licht rückt. Da kein Netzteil benötigt wird, sind die Geräte optimal geeignet für den Einsatz unterwegs und zwischendurch. Somit verspricht der Mackie-Werbetext nicht zu viel, wenn er dem Anwender mit den neuen Onyx-Interfaces mehr kreative Freiheit verspricht.

Unser Fazit:

Sternbewertung 4,0 / 5

Pro

  • robuste Bauweise
  • einfache Installation
  • kein Netztteil benötigt
  • warmer Preamp-Sound

Contra

  • gewöhnungsbedürftiges Regelverhalten der Vorverstärker
  • Peak-LED nicht verlässlich
  • Mix-Regler-Funktion ungenau
Artikelbild
Mackie Onyx Artist 1.2 und Producer 2.2. Test
Für 108,00€ bei
Mackie_Onyx_Artist_12_Producer_22_9
Audio-Interface-Geschwister unter sich
Features und Spezifikationen
  • Frequenzbereich: 20 Hz – 20 kHz
  • Mikrofonvorverstärker: Onyx-Preamp(s)
  • Mikrofoneingang (Artist): XLR (symmetrisch), +11 dBu
  • Mikrofoneingang (Producer): XLR/TRS Combo (Mic, Line, Instrument)
  • Line-/Instrumenteneingang (Artist): 6,25“-Klinkenbuchse, +24 dBu
  • Line-/Instrumenteneingang (Producer): per HiZ-Schalter, +24 dBu
  • Phantomspeisung: +48V
  • Kopfhörerausgang: 6,25“-Klinkenbuchse (stereo), +10 dBu
  • Line-Ausgang: 2x 6,25“-Klinkenbuchse (symmetrisch), +10 dBu
  • Bit-Tiefe/Sampling-Frequenz: 24 Bit/192 kHz
  • Latenz: 0 ms (Direct Monitoring der Eingänge)
  • Stromversorgung: Bus-Power über USB
  • USB-Standard: 2.0
  • Gewicht: 500 g (Artist) / 680 g (Producer)
  • Maße (Artist): 16,3 cm x 11,4 cm x 5,1 cm
  • Maße (Producer): 18,8 cm x 11,45 cm x 5,1 cm
  • Bonus: Tracktion-Software
  • Preis: € 99,– / € 139,– (Straßenpreise am 02.11.2017)
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von Carsten Kaiser

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