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HK Audio Lucas Nano 608i Test

Praxis

Wer kann sich noch an den Klassiker der Bloodhound Gang „Zu Fuß auf die Feier“ (oder war es „The Roof Is On Fire“) erinnern? Mit Lucas Nano 608i ist das jedenfalls kein Problem. Das System ist dermaßen kompakt und leicht, dass man es zusammen mit der Akustikgitarre unter dem Arm klemmen und zehn Minuten später im Irish Pub aufbauen kann. Beim Sound tönt die Kleine ganz groß. Dass hier nur ein 10“-Treiber im Sub arbeitet, würde man nicht vermuten. Mit Playback-Musik befeuert, lässt sich der Bass durch den Kanal-EQ der App sogar nochmals deutlich andicken. Ideal für den kleinen DJ-Gig zwischendurch. Je nach Veranstaltung sollte ein DJ zwischen 60 und 100 Leute souverän beschallen können.
Gleiches gilt für überschaubare Akustik-Gigs, wobei hier die Satelliten richtig glänzen. Neben einer guten Sprachverständlichkeit ohne große EQ-Unterstützung ist die hohe Reichweite der kleinen Tops beeindruckend. Sie werfen locker zehn Meter weiter als direktabstrahlende Topteile ähnlicher Größe. Kommen zwei Lucas Nano 600/608i zum Einsatz, ist sogar moderate Band-Beschallung möglich.

Lucas Nano 608i ist mit einer zweiten 608i oder wie hier im Bild zu sehen mit einer Lucas Nano 600 erweiterbar.
Lucas Nano 608i ist mit einer zweiten 608i oder wie hier im Bild zu sehen mit einer Lucas Nano 600 erweiterbar.

Durch die robuste Verarbeitung und flexible Ausstattung wird das System auch für Schulen, kleine Vortragsräume oder Produktpräsentationen interessant. Dabei sind die Möglichkeiten an der Hardware für einen spontanen Mix ausreichend. Das iPad wird nur benötigt, wenn drastische Eingriffe notwendig sind. Dann stellen EQs und Kanal-Kompressoren auch erfahrenere Tontechniker zufrieden. Die eingebaute Hallsektion bietet solide Grundversorgung.
Vermisst hat der Autor nur die Möglichkeit, wenigstens zwei unabhängige Monitormixe mit der Hardware zu realisieren. Als Minimallösung lässt sich immerhin der Hall-Send als Monitor-Send umfunktionieren. Entschädigt wird der Anwender durch die gelungene Remote-App. Im Lager des Autors konnte Nano 608i auch noch aus 25 Metern (bei direkter Sichtverbindung) eine zuverlässige Verbindung mit dem iPad aufbauen. Schauen wir uns die App nun noch einmal genauer an.

Audio Samples
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Preset1: Small A Preset2: Small B Preset3: Medium A Preset4: Medium B Preset5: Large A Preset6: Large B Preset7: Slap
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Profilbild von DJaa

DJaa sagt:

#1 - 04.07.2016 um 11:17 Uhr

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Was ist den an dem Ding anders als an der 600er? Nur der Mischer?

    Profilbild von Ronny Funk

    Ronny Funk sagt:

    #1.1 - 10.02.2017 um 23:28 Uhr

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    Subwoofer und Topteile sind bei der 600er größer, tieferer Bass, bessere Tiefmitten, Klang mehr wie bei der LUCAS smart.
    Lautsprecher-Anschluss über Speakon.
    Die 300 ist leichter, Basswiedergabe weniger tief, Klinkenkabel für die Topteile

    +1
Profilbild von Peter

Peter sagt:

#2 - 05.07.2016 um 11:29 Uhr

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Hallo DJaa, neben dem redesignten Mixer ist sicher das Bluetooth-Feature und die Steuerung via iOS-Tablet/Phone sowie die Effektkiste zu nennen. Auch das man einen S-Pole für die Tops verwenden kann, ist beim 600er nicht der Fall. Besten Gruß

Profilbild von Ronny Funk

Ronny Funk sagt:

#3 - 08.10.2016 um 11:28 Uhr

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Ich bin ja noch in den Genuss gekommen, meine Nano 300 zu einem Zeitpunkt zu kaufen, als diese noch den Preis für eine Bose L1 compact sehr deutlich unterschritt und etwas über dem Preis einer LD Systems MAUI 5 lag. Inzwischen ist das Preislevel aller Nano-Produkte recht hoch. Ich bestreite nicht, dass die Lautsprecher es auch wert wären, aber für mich eben nicht mehr. Würde einem Duo aus Gitarrist und Keyboarder, welches beide Sänger und Instrumentalisten getrennt wiedergeben will, eher die Kombi aus einer Bose L1 compact und 2 LD Systems MAUI 5 empfehlen, statt Dinge aus der Nano-Serie.

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Wichmann sagt:

#4 - 03.01.2018 um 15:09 Uhr

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Mochte gehrene wissen Warum HK nur über appleApp steuern last anstatt
Wie bei viele ander Systeme über normale Laptops was besser wahre danke

    Profilbild von Mario

    Mario sagt:

    #4.1 - 29.03.2018 um 12:00 Uhr

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    Hi. Auch ich hatte mich dasselbe gefragt..... Liegt daran dass die von Apple stabiler läuft mit größere Reichweite. Besitze auch die Anlage.

    Antwort auf #4 von Wichmann

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