Gemini CDX-2250 Test

Praxis

Unterhalb der Displays sind die jeweiligen Loop-Sektionen arrangiert. Hierzu zählen die „In“- und „Out“-Buttons sowie die „Reloop“-Tasten. Mit „In“ wird der Startpunkt einer Schleife festgelegt, während ein Druck auf den „Out“ das Ende des Loops veranlasst. Drücke ich beide Tasten hintereinander, so beginnt automatisch die Wiedergabe der Endlosschleife. Möchte ich den Loop verlassen, betätige ich erneut „Out“. Der „Reloop“-Taster erlaubt mir, von jedem Punkt des Tracks aus in die Schleife zurückzukehren. Außerdem kann man mit damit den Loop „antriggern“. Die Tasten hier sind allesamt nicht beleuchtet, doch verfügen „In“ und „Out“ immerhin über Kontroll-LEDs. Die gesetzten Punkte werden eins zu eins umgesetzt und sind nicht quantisiert. Auch eine Korrektur der Loops ist nicht möglich. Die Schleifenmaschinen unseres Testkandidaten sind zwar sehr schlicht gestaltet, doch erledigen sie ihren Job sehr zuverlässig. In diesem Punkt gibt es also nichts zu beanstanden.

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Loops unquantisiert

Oberhalb der Loop-Abteilung befinden sich die drei Buttons „PGM“, „SINGLE“ und „TIME“. Zuletzt genannte dient zum Umschalten der im Display angezeigten Zeit. Dargestellt wird auf Wunsch die bereits abgespielte (Elapsed) oder die noch verbleibende (Remain). Mit der „SINGLE“-Taste schaltet man den Abspielmodus der Decks zwischen Single bzw. Einzelwiedergabe (Deck stoppt nach einem Song automatisch) oder der Gesamtwiedergabe der CD (inklusive dessen Wiederholung) um. Um das Playback gegen Erschütterungen zu schützen, ist unser Testobjekt mit einem 64 MB großen Anti Shock Buffer ausgerüstet. Dieser funktioniert bei kurzen leichteren Erschütterungen zufriedenstellend, hingegen es bei wirklich länger anhaltenden starken Erschütterungen zu Sprüngen und Audioaussetzern kommt, weswegen er auf dem Wagen einer Technoparade besser nicht zum Einsatz kommt. Gemessen an der Preisklasse ist das Ergebnis in dieser Disziplin dennoch akzeptabel.  

Fotostrecke: 4 Bilder Gemini CDX-2250: Das Layout des Gerätes ist sehr aufgeräumt und übersichtlich.
Fotostrecke

Displays

Die beiden blauen, hintergrundbeleuchteten 62 mm x 40 mm großen LC-Displays sind ausreichend hell, sehr kontrastreich und aus verschiedensten Blickrichtungen gut ablesbar. Angezeigt werden die Tracknummer, die Zeit in Minuten, Sekunden und Frames sowie der Zeitanzeige-Modus (Remain/Elapsed). Außerdem ist dort zu sehen, ob der Programm-Modus aktiv ist. Auch der Pitch-Wert mit einer Nachkommastelle ist hier zu abzulesen. Ein kreisförmiger Kranz visualisiert zudem die Abspielrichtung und Geschwindigkeit des aktuell laufenden Tracks. Der zuvor erwähnte Programm-Modus des Gerätes ermöglicht es mir, eigene Wiedergabelisten zu erstellten. Dazu stoppe ich das Playback, drücke die PGM-Taste und wähle nun den gewünschten Song aus. Anschließend drücke ich wieder den PGM-Button. Das wiederhole ich so oft, bis die gewünschte Abspiel-Reihenfolge komplett ist. Nun drücke ich die Play-Taste und schon wird die programmierte Playliste in Dauerschleife wiedergegeben. Programmieren lassen sich die Decks allerdings nur einzeln. Eine wechselseitige, unterbrechungsfreie Playliste ist nicht möglich. Außerdem ist der Speicher flüchtig und wird nach Ausschalten gelöscht.

Sound

Abschließend möchte ich mich noch zum Klang der Wandler des CDX-2250 äußern. Hierbei handelt es sich um das Modell AK4388 der Marke AKM, welche über ein 128-faches Oversampling (Normal Speed Mode) verfügen und somit einen Dynamikumfang von 106 dB bereitstellen. Der Sound aus den Cinch-Ausgängen ist druckvoll und verfügt über einen angenehm klaren Höhenbereich. Allerdings hätte ich mir etwas transparentere Bässe gewünscht. In Anbetracht der Preisklasse geht die Rechnung aber auf. So gibt es in diesem Punkt eigentlich nichts zu meckern. Es folgt ein Hörbeispiel.

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Original Audiofile Playout über CDX-2250
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