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05.10.2021

Trump hört Musik aus dem Musical "Cats" zur Entspannung nach Wutausbrüchen

Ex-Mitarbeiterin plaudert aus dem Nähkästchen

Dass es während Donald Trumps vierjähriger Amtszeit als US-Präsident den einen oder anderen Wutausbruch im Weißen Haus gegeben hat, dürfte bekannt sein. Nun hat eine ehemalige Pressesprecherin Trumps verraten, wie sie und ihre Kollegen den damals mächtigsten Mann der Welt beruhigt haben: Sie spielten ihm Musik aus dem Kult-Musical "Cats" vor. 

Ihr kennt das wahrscheinlich alle: In besonders emotionalen Momenten hilft Musik. Sei es zur Entspannung, zur Aufheiterung oder einfach zur Verstärkung der Emotionen. Das ist sogar wissenschaftlich belegt. Und natürlich funktioniert das auch beim mächtigsten Menschen der Welt – zumindest wenn man einem neuen Buch von Trumps ehemaliger Pressesprecherin glauben schenkt. 

"I'll Take Your Questions Now" heißt das Buch von Stephanie Griesham, die etwa ein Jahr lang die offizielle Sprecherin von Donald Trump war. Jetzt, gut ein Jahr nachdem Trump abgewählt wurde, enthüllt die ehemalige Mitarbeiterin des Ex-Präsidenten zahlreiche Geschichten und Anekdoten aus dem täglichen Geschäft im Weißen Haus. 

Was dabei immer wieder zum Thema wird: Trumps Wutausbrüche. Regelmäßig habe der ehemalige US-Präsident komplett die Fassung verloren. Vor allem wenn Trumps Rechtsberater Pat Cipollone im Haus war, konnte sich der damals mächtigste Mann der Welt nicht zurückhalten. Denn Cipollone musste ihm wohl regelmäßig beibringen, dass seine Ideen illegal und nicht umsetzbar seien. 

Für den Fall eines Wutausbruchs gab es im Team um Trump eine Strategie und sogar einen eigens dafür abgestellten Mitarbeiter, um ihn zu beruhigen. Der im Buch nicht namentlich genannte Mitarbeiter habe unter seinen Kollegen den Spitznamen "Music-Man" bekommen. Das wiederum lag daran, dass er Trump Musik zur Beruhigung vorspielte. Am Besten habe das mit dem Song "Memory" aus dem Erfolgs-Musical Cats funktioniert. Interessant. 

Donald Trump selbst hat übrigens über einen neuen Specher ausrichten lassen, dass sämtliche Inhalte des Buches frei erfunden seien. Die Autorin Griesham hält vehement dagegen.

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