Test
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24.07.2017

Praxis

Und wie klingen die Kandidaten? Zunächst fällt auf, dass die 15- und 12-Zoll-Varianten einen ähnlichen Grundsound besitzen, was am Hochtontreiber liegt. Dieser klingt erstaunlich frisch und direkt. Leider löst er im Detail nicht wirklich hoch auf. Hallräume und Tiefenstaffelung sind nicht die Paradedisziplin dieses Treibers. Dazu kommt ein etwas nasaler Übergangsbereich zwischen Hochtöner und Basschassis.

Ich würde die Box daher vorzugsweise mit einem EQ betreiben. Die the box pro DSP 112 klingt mittiger als die DSP 115 und bietet sich daher für die Wiedergabe von Stimmen oder Livemusik an, während die DSP 115 eher im DJ-Bereich ihre Abnehmer finden dürfte. Diese klingt in den Mitten zurückhaltender und besitzt mehr Tiefgang.

Wählt man im DSP die DJ-Einstellung, kommt man dem Ideal einer Fullrange-Box recht nahe. Allerdings macht sich der Bass-Boost bei höheren Lautstärken mit hör- und spürbaren (einfach mal die Hand aufs Gehäuse legen) Gehäuseresonanzen bemerkbar.

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