Hersteller_Tama Genre_Metal
Test
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04.02.2009

Tama Superstar Hyperdrive Test

Wirklich noch Mittelklasse?

War das Tama Superstar in den Siebzigern und Achtzigern noch das Top-Drumset der Marke, bewegt es sich inzwischen - zumindest laut Preisliste - eher im Mittelfeld. Damals war Flexibilität nicht unbedingt das Produktionsziel beim Bau eines Schlagzeuges - wer Jazz spielte, der brauchte ein Jazz-Set, und wer es etwas härter mochte, der griff zu einem Rock oder Heavy Metal Set. Universelle Drumkits, mit denen man sich in den verschiedenen Welten bewegen konnte, waren eher dünn gesät. Und so haftete an den Tama Superstars der damaligen Zeit eindeutig das Label Heavy Metal und Rock. Dass die neuen Sets der Serie mit der Zeit gehen und sich nicht mehr strikt in irgendwelche Kategorien stecken lassen, das versteht sich von selbst. Aber für Schlagzeuger, die damals bereits aktiv waren, klingt der Name bis heute nach XXL Trommeln, XXL Drumsticks, XXL Lautstärke ohne Gehörschutz, nach langen Haaren, Schweiß und engen Hosen.

 

2005 erlebte das Superstar als Mittelklasse-Set seine Wiedergeburt in die Tama Produktfamilie. Gefertigt aus Birkenholz und veredelt mit einer Innenschicht aus Linde (Basswood), sollte das Set dem Drummer mit der richtigen „Attitude“, aber kleinem Geldbeutel, ein hochklassiges Allroundset an die Hand geben, ohne dass der dafür den Musikalienhändler seines Vertrauens um einen Kredit anbetteln müsste. Und drei Jahre später spricht der Erfolg der Serie für sich, die inzwischen die Wahl zwischen 16 Finishes bietet: sieben herkömmliche mit Folie, drei Hingucker-Effektfolien-Finishes und sechs Lackierungen. Die Auswahl an Kesselgrößen kennt außer einer 16“ x 18“ Stand Tom und der 18“ langen Bassdrum keine großen Überraschungen - letztere ist bei Tama inzwischen schon fast Standard.

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