Software Hersteller_SPL
Test
2
28.01.2020

Fazit
(4.5 / 5)

Der SPL Hermes macht, was er soll und ist klanglich dabei absolut neutral. Die freie Verknüpfung aller Inserts macht die Benutzung sehr flexibel. Der technische Aufwand dafür ist enorm und der aufgerufene Preis in Anbetracht der hohen deutschen Verarbeitungsqualität gerechtfertigt. Wer ein ernsthaftes Mastering-Setup zusammenstellen möchte, ist mit dem Hermes allein allerdings noch nicht fertig. Und so benötigt man sicherlich auch noch die SPL DMC, um auch mehr als eine Quelle und Senke durch sein Insert-Arsenal schleusen zu können – der Hermes selbst hat leider nur einen I/O. Die DMC übernimmt dann in Kombination auch den durchaus notwendigen L/R-Trim sowie weitere Gain-Anpassungen und das Speaker-/Monitor-Management. Ferner möchte man vielleicht in M/S arbeiten sowie ein elliptisches Filter nutzen, was dann der SPL Gemini bietet. Alles in allem kostet das 3er-Paket rund 12000 Euro und 6 HE – und ist damit nicht so viel teurer als eine Maselec MTC-1, die zwar kompakter, etwas funktionaler (eigene Filter) und etwas mehr „straight forward“ ist – allerdings auch weiter weniger flexibel, etwas reduzierter und vor allem nicht modular daherkommt.

  • Pro
  • acht hochwertige Inserts
  • 
Signalfluss vollkommen frei definierbar
  • 
zwei Parallel-Mix-Funktionen inklusive Gain Stage
  • 
drei Schnellspeicherplätze für schnelles Vergleichen

  • unkomplizierte Bedienung inklusive digitaler Beschriftungsmöglichkeit
  • Contra
  • nur ein Master-I/O
  • Features
  • 
Mastering-Insert-Matrix und -Router

  • acht Inserts für 2-Kanal-Prozessoren mit passivem Routing
  • 
zwei Parallel-Mix-Stufen mit schaltbarer Pegelkorrektur

  • Schnellspeicher für drei Bearbeitungsketten
  • 
Eingabe und Anzeige der Gerätenamen

  • 120V-Technologie
  • 
Gewicht: 9 kg
  • 
Abmessungen: 48,2 x 8,8 x 30 cm (B x H x T, 2 HE)
  • Preis

  • € 4999,– (Straßenpreis am 23.1.2020)
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Auspackbilder findest du hier ->

SPL Hermes All Black

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