Eurorack-Module
Test
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22.01.2019

Sonicsmith Modulor A1 Test

Spannungsgesteuerter Oszillator als Mini-Desktop-Synthesizer

VCO und LFO im Kleinformat

Mit dem Modulor A1 bringt Sonicsmith nach dem Squaver P1+ und dem ConVertor+ nun ein drittes Desktop-Gerät in Form eines analogen Mini-Synthesizers. Kaum größer als ein Bodentreter-Netzteil verspricht dieser Desktop-Oszillator ein nützliches Hilfsmittel beim Musizieren mit Synthesizern zu sein.

Der Begriff Mini-Synthesizer klingt hier ein wenig übertrieben, da es sich beim Modulor A1 lediglich um zwei spannungsgesteuerte Oszillatoren handelt. Genauer gesagt bietet der Modulor A1 einen VCO und einen LFO mit verschiedenen Patch-Möglichkeiten. Wir haben uns angeschaut welche Features dieses Mini-Gerät bietet, wie es klingt und wofür es sich einsetzen lässt.

Details

Aufbau

Der Modulor A1 stellt einen VCO und einen LFO zur Verfügung, wobei der VCO im Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz arbeitet und der LFO zwischen 0,2 Hz und 200 Hz agiert. Des Weiteren sind zwei VCAs verbaut, womit sich VCO und LFO getrennt in der Lautstärke regeln lassen. Wie auch bei den anderen Geräten von Sonicsmith, ist auch dieses Mini-Tool hochqualitativ hergestellt.

Das Gehäuse, genau wie die Potis, sind aus Metall gefertigt und alle Bedienelemente sind zudem mit dem Gehäuse verschraubt. Auch hier ist das Design nicht nur stylisch, sondern auch funktionell, was einem schnell Überblick verschafft. Die VCO-Sektion ist orange und die LFO-Sektion hellblau auf dem cremefarbigen Gehäuse deutlich gekennzeichnet.

VCO und LFO bieten Rechteck und Dreieck als Wellenformen an und so lässt sich mit zwei Kippschaltern auch getrennt wählen, welche Wellenform für den jeweiligen Oszillator ausgegeben werden soll. Ein dritter Kippschalter verbindet den LFO intern mit dem Pitch des VCO. Jede der beiden Sektionen verfügt des Weiteren über jeweils zwei Potis. Beim VCO handelt es sich dabei um Tune und Fine Tune, beim LFO lassen sich Geschwindigkeit und Stärke mit dessen Potis einstellen.

Anschlüsse

Auf der Rückseite des Modulor A1 befindet sich lediglich ein Audioausgang – in großer Klinke ausgeführt - und ein Eingang für das Netzteil, das auch erforderlich ist da ein Betrieb mittels Batterie leider nicht möglich ist. Auf der Oberseite finden sich jedoch gleich acht Mini-Klinkenbuchsen, wodurch sich doch so einige Möglichkeiten zum Patchen bieten. Bei der einfachen Funktion dieses Tools sind diese Patch- Buchsen ein sinnvolles Feature.

Zusätzlich zu dem Ausgang auf der Rückseite gibt es einen weiteren Ausgang für den Oszillator auf der Oberseite, der diesen nochmals vor dem VCA abgreift. Außer einem CV-Eingang um die Tonhöhe zu steuern, bietet die VCO-Sektion noch eine weitere Buchse, die für Sync zuständig ist. Ebenso hat auch die LFO Sektion einen Sync-Eingang und einen Patch-Punkt zur Steuerung der Frequenz des LFOs. Außer dem LFO-Ausgang bietet der Modulor A1 noch einen CV-Eingang, der den VCA des LFOs anspricht.

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