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Test
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23.07.2019

Softube Monoment Test

Bass-Synthesizer-Plugin

What’s life without bass?

Softube Monoment im bonedo Test: „Bass, Bass, wir brauchen Bass!“ – Das Bo wusste bereits im Jahr 2000 genau, wovon er in seinem Hit „Türlich, Türlich“ sprach, denn die Sub-Bass-Frequenzen wurden seitdem immer häufiger, intensiver und lauter und sie sind auch in der heutigen Musik egal welchen Genres, immer noch omnipräsent.   

Um sich daher als Plugin-Hersteller im dichten Synth-Markt eine Nische zu schaffen, muss ein gutes Konzept her. Denn gute Sub-Basssounds liefert die Konkurrenz bereits en masse, so etwa mit Subboombass oder Go2 von Rob Papen, Bass-Master von Loopmasters, Bolt von Nektar oder Nepheton von D16 – von den 808-Sample-Libraries, wie Wave Alchemy Revolution einmal ganz abgesehen. Was also hat sich Softube bei seinem neuen Bass-Synth Monoment einfallen lassen?

Details

Allgemeines

Monoment gibt es für Windows ab Version 7, allerdings nur in 64-Bit. Auch MacOS-User können das Plugin ab Version 10.12 nur in 64-Bit nutzen. Ältere Versionen des Betriebssystems wurden vom Hersteller nicht getestet. Betroffene User können Monoment mit der Demolizenz aber drei Wochen lang nach Herzenslust testen. Plattformübergreifend werden die Formate VST, VST3, AU und AAX unterstützt. Der Installer kann ganz einfach bei Softube heruntergeladen werden und ist 2 GB groß.

Monoment nutzt den iLok-Schutz, ein Hardware-Dongle ist allerdings nicht nötig. Man benötigt lediglich einen Account beim Hersteller und einen iLok-Account, damit beide verbunden werden können. Dann kann der iLok-License-Manager im nächsten Schritt installiert werden und mit dessen Hilfe dann die Lizenz auf einen Computer (mit Internetzugang) übertragen werden.

Vielversprechendes Klangkonzept

Monoment entstand durch die Zusammenarbeit von Softube mit Tobias Menguser, einem Produzenten und Sounddesigner, der sonst eigentlich mit Native Instruments zusammenarbeitet. Monoment ist ein samplebasierter Hybrid-Bass-Synth, der einzigartige Sounds verspricht. Dafür wurden ausschließlich selten gehörte Synthesizer gesampelt, wie zum Beispiel die Klassiker Synclavier 3200 und Jomox Sunsyn, oder auch der zeitgenössische Schmidt-Synthesizer, der sich als zu hundert Prozent kompromisslos bezeichnet und unter Experten aufgrund seiner fetten Sounds zu Lobgesängen führt. Jeder Synth wurde in Stereo und 96 kHz gesampelt, dann auf 44.1 kHz resampelt und bekam letztlich im Sampling-Prozess seine eigene Outboard-Gear-Effect-Chain, um so die Tiefen und die Obertöne der Originalsounds besonders hervorzuheben. Die production-ready Sounds sollen in allen Genres eingesetzt werden können, von Film über Techno bis hin zu Popmusik.

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