Test
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19.11.2010

Scratch Live SL3 Test

Kiwis, Donuts und `ne Brücke.

Intro

Seit dem Erscheinen von Scratch Live im Jahr 2004 entwickelt Serato seine Vorzeigeapplikation stetig weiter. Mit VIDEO-SL kam 2008 die Unterstützung für Bewegtbild-Dateien, 2010 folgte mit dem Update auf 2.0 eine Effekt-Abteilung, die im Laufe des Jahres um Presets, Super- und Ultraknobs erweitert wurde und im September dieses Jahres erschien ein Plug-In zum Datenaustausch mit Ableton Live. Das macht einigen Boden im Kampf um die vorderen Plätze der Profi-DVS Systeme gut.

Produktbeschreibung
RANE SL3 SERATO SCRATCH LIVE ist ein DJ-Paket bestehend aus dem Rane Audio-Interface SL3 und der neuseeländischen DJ-Software Serato Scratch Live oder kurz SSL. Scratch-Live ist an spezielle Rane-Hardware gebunden, ein Betrieb mit einem anderen Interface ist nicht möglich. SSL bietet automatische und manuelle Loops, Hotcues, Sampler und Effekte. Pitchabhängige BPM-Aktualisierung oder automatisches Beatmatching zwischen Serato-Decks ist traditionell nicht implementiert. Die Anzahl der virtuellen Player ist direkt von der verwendeten Hardware abhängig. Das Paket kostet rund 750 Euro (UVP 1149 Euro). Updates und Generations-Upgrades sind kostenlos. Für den Sprung von Version 1.0 auf Nummer 2.0 zogen allerdings sechs Jahre ins Land. Wenn der Anwender in dieser Zeit einen oder zwei kostenpflichtige Versionssprünge bei Konkurrenzprodukten einplanen muss, ist dann teuer noch teuer?

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