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16.03.2018

Schlagzeug Aufbau-Workshop: So stellst du dein Drumset richtig auf

Ergonomischer Drumset-Aufbau - leicht und verständlich für Einsteiger erklärt

Video-Tutorial: Anleitung zum Drums-Aufbau

Ein Schlagzeug so aufzubauen, dass alles richtig steht und gut zu erreichen ist, stellt gerade für Anfänger keine leichte Aufgabe dar. Detaillierte Anleitungen dazu gehören auch nicht zum Lieferumfang neuer, geschweige denn gebrauchter Drumsets. In diesem Video-Workshop lernst du Schritt für Schritt, wie du den richtigen Schlagzeug-Aufbau für dich finden kannst. 

Eine solide Grundlage für jedes Schlagzeug: der Drum-Teppich samt Drum-Hocker

Ein Teppich sollte immer die Grundlage deines Aufbaus sein, denn er sorgt dafür, dass Bassdrum oder Hi-Hat nicht verrutschen können. Diese beiden sollten also unbedingt darauf Platz finden. Noch besser ist es, wenn als zusätzliche Sicherung auch der Hocker mit mindestens einem Bein darauf steht.

Der Hocker ist das erste, was du einstellen solltest. Welche Sitzhöhe dir zusagt, ist natürlich Geschmacksache. Als Daumenregel lässt sich jedoch festhalten, dass die Oberschenkel leicht nach vorne abfallen und der Rücken gerade sein sollte. Wenn du dich vorne an die Kante des Hockers setzt, haben deine Beine so mehr Bewegungsfreiheit.

In unserem Video kannst du dir den Aufbau Schritt für Schritt ansehen:

 

So geht der reibungslose Aufbau von Snaredrum, Bassdrum und Hi-Hat-Maschine

Die wichtigste Trommel an deinem Set ist die Snaredrum. Der Abstand sollte so gewählt sein, dass sich die Stockspitzen über der Mitte des Fells befinden, wenn deine Ellenbogen locker neben dem Körper hängen. Dabei sollten die Sticks möglichst flach auftreffen, ohne jedoch den Spannreifen zu berühren. Das erreichst du durch das Einstellen von Höhe und Neigung der Snare. Beachte dabei, dass sich auch Rimshots und -clicks noch bequem spielen lassen.

Beachte beim Aufstellen von Bassdrum und Hi-Hat, dass deine Füße auf den Pedalen in einer geraden Linie zum Oberschenkel stehen. Auch sollten deine Füße etwas vor dem Knie stehen, damit Du das Sprunggelenk optimal bewegen kannst. In unserem Video kannst du genau beim Zusammenbau der Hi-Hat genau sehen, wie die beiden Becken auf der Hi-Hat Clutch (der Schraube) richtig befestigt werden. Die Höhe der Hi-Hat Becken ist optimal, wenn du sowohl mit Stockspitze als auch Stockschulter bequem darauf spielen kannst, ohne dass sich die rechte und die linke Hand dabei in die Quere kommen. 

Zum Schluss werden die Toms und die Becken ans Schlagzeug gebaut

Wenn du die Tom-Toms aufbaust, musst du, wie bei der Snaredrum, auf einen möglichst flachen Anspielwinkel achten, damit du die Schlagenergie auch optimal ausnutzen kannst. Zu steil auftreffende Sticks können sich auch leicht in das Fell „bohren“ und Dellen hinterlassen.

Nun fehlen nur noch Ride- und Crash-Becken. Das Ride-Becken hängst du so auf, dass du sowohl auf dem Profil als auch auf der Glocke gut spielen kannst, ohne den Arm zu weit ausstrecken zu müssen. Beim Crash-Becken gilt es, einen flachen Anschlagswinkel zu erreichen, damit es dem Schlag nachgeben und seinen Klang gut entfalten kann. 

Fazit

Am Ende sollte dein Aufbau so kompakt sein, dass alle Trommeln und Becken ohne große Umwege erreichbar sind, so dass du auch längere Übesessions, Gigs oder Bandproben ohne allzu große Ermüdung durchstehen kannst.

Lasse dich aber auch von anderen Setups dazu inspirieren, mit deinem Aufbau zu experimentieren, denn es gibt keine goldene Regel. Was für den einen Drummer gut funktioniert, liegt einer anderen Trommlerin vielleicht überhaupt nicht. Viel Spaß beim Aufbauen, Justieren, Ausprobieren, Optimieren und Kreativsein! 

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