Hersteller_Roland DIGI-Synth
Test
3
10.11.2010

Der Juno-Gi ist zwei in eins: Sowohl ein soundmäßiger Allrounder, als auch ein kompaktes Aufnahmegerät. Komplexere Tastatursplits und Soundkombinationen können zwar nicht realisiert werden, was die Bühnentauglichkeit ein wenig einschränkt, aber dafür wartet der Gi mit einem Songplayer auf, der es sehr einfach ermöglicht, Playbacks von einem USB-Stick abzuspielen. Der Digitalrecorder ist außerdem durch die Einbindung von Audiomaterial weit mehr als ein herkömmlicher Sequenzer. Mit den sechs Fadern kommt sogar richtig Studio-Flair auf. Wer also gerne an Songideen bastelt, dafür aber keinen Computer benutzen will, findet im Juno-Gi in jedem Fall einen Freund, der einem schnell und pragmatisch zur Seite steht. Und dass dabei sämtliche Sounds wie bei einer großen Workstation direkt zur Verfügung stehen, ist natürlich höchst praktisch. Endlich kann man die Melodielinie auch selber einsingen, statt sie ersatzweise mit einem Flötensound spielen zu lassen. Vorausgesetzt, man will singen ...  

  • Pro
  • große Soundauswahl
  • Digital Recorder erlaubt Integration von Audiospuren
  • Song-Player
  • Contra
  • keine Editor-Software
  • Spuren sind nicht individuell auf den Song/Click-Ausgang zu legen
  • Technische Details
  • 61 ungewichtete Tasten
  • 128-fach polyphon
  • Presets: 1379 Sounds (788 Tones); 23 Drumsets
  • Arpeggiator
  • 8-Spur Digital Recorder, Songs speicherbar auf SD-Karten
  • Song-Player für Audio- und MIDI-Files
  • Anschlüsse: Stereo-Out, Kopfhörer-Out, Song/Click-Out, Hold- und Control-Pedal, MIDI In/Out, USB, Line-In, XLR-In (mit Phantomspeisung)
  • Maße: 1008 x 300 x105 (B x T x H in mm)
  • Gewicht: 5,7 kg
  • Preis: UVP 1.099 Euro, Straße: 999 Euro
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