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16.07.2020

Rode Wireless GO Test

Eine unkomplizierte Funkstrecke von Rode

Ein kleines und leichtes Funkmikrofon mit Empfäger von Rode

Langweilig kann den Leuten bei Rode nicht sein. Anscheinend sind sie ständig damit beschäftigt, sich neue Produkte auszudenken und alte Produkte zu überarbeiten. Dabei schauen die Australier auf die Praxistauglichkeit ihrer Produkte und berücksichtigen häufig die Wünsche der Benutzer. So auch bei der bereits vor mehr als einem Jahr erschienenen Audio-Funkstrecke Rode Wireless Go, welches nun nicht mehr nur in Schwarz, sondern auch in Weiß erhältlich ist (und somit z.B. auch bei Hochzeiten eingesetzt werden kann).

Details

Lieferumfang

Das Rode Wireless GO besteht aus Sender und Empfänger, welche in einer kompakten Verpackung zusammen mit einem dreipoligen Spiralkabel, zwei USB-Kabeln, einer Transporttasche und zwei kleinen Fell-Windschutzen sowie einer Kurzanleitung ausgeliefert werden. Damit ist auch in diesem Set von Rode alles an Bord, um direkt starten zu können.

Äußerliches

Sender und Empfänger des Rode Wireless GO haben identische Abmessungen von jeweils 44 x 45 x 19 Millimetern und ein Gewicht von je 31 Gramm. Damit sind beide sehr kompakt und finden in jeder Tasche ein Plätzchen.

Der Einschalter des Senders befindet sich auf der Unterseite. Die Oberseite teilen sich das eingebaute Mikrofon, eine TRS-Miniklinken-Buchse zum Anschluss externer Lavaliermikrofone und zwei LEDs. Diese geben Auskunft über den Verbindungsstatus sowie den Ladestatus des internen Akkus. Auf der rechten Seite befindet sich noch der USB-C Anschluss. Darüber hinaus gibt es keine Bedienelemente am Sender.

Der Aufbau des Empfängers ist ähnlich, allerdings quasi auf den Kopf gestellt. Denn so sind die Taster für den Ausgangspegel sowie die Koppelung mit dem Sender bei Montage des Empfängers auf einer Kamera, dem Kameramann zugewandt. So befindet sich der Einschalter auf der gegenüberliegenden Oberseite. Auf der Vorderseite befindet sich das farbige Display, das Informationen über den Ladezustand beider Geräte, den Ausgangspegel und die Übertragungsstärke liefert. Die linke Seite nehmen der USB-C-Port und der Audioausgang in Form einer TRS-Miniklinke ein.

Sender und Empfänger sind jeweils mit einem Clip auf der Rückseite ausgestattet, mit dem sie an Kleidung befestigt werden können. Der Sender kann damit auch bequem auf dem Blitzschuh einer Kamera befestigt werden.

Verbindungen

Die Verbindung der beiden Geräte ist schnell und unkompliziert etabliert. Während meiner Tests wurde das Signal des Senders immer zuverlässig, ohne Aussetzer und Störungen übertragen. Die maximale Entfernung wird von Rode mit 70 Metern angegeben, freilich nur unter optimalen Bedingungen.

Der Sender besitzt neben dem eingebauten Mikrofon die Möglichkeit, ein externes Lavaliermikrofonen über eine TRS-Miniklinke anzuschliessen. Passende Modelle, auch farblich, gibt es unter anderem natürlich von Rode selbst.

Zum Anschluss an die Kamera kann der Empfänger mit dem beiliegenden Audiokabel verbunden werden. Es handelt sich hier um ein Spiralkabel mit TRS-Miniklinken-Steckern, welches sich nicht zum Anschluss an Smartphones oder Tablets eignet. Für diese Anwendung wird ein Kabel wie das Rode SC7 benötigt, welches den TRS-Ausgang auf eine TRRS Klinke adaptiert. Alternativ kann auch ein Rode SC6 genutzt werden, mit dem zwei Mikrofone zu einem Monosignale gemischt werden und an dem gleichzeitig ein Kopfhörer angeschlossen werden kann. Zur Verbindung mit Apples Lightning-Anschlüssen eignet sich auch der Rode SC6-L.

Die fest verbauten Akkus von Sender und Empfänger können mit den mitgelieferten Kabeln über die USB-C-Anschlüsse geladen werden. Die USB-Anschlüsse werden ausschliesslich zum Aufladen der Akkus und zum updaten der Firmwares genutzt. Weder Sender noch Empfänger werden am Rechner als Audiogeräte erkannt.

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