Hersteller_Fostex
Test
2
18.03.2013

Fazit
(4 / 5)

Das Stereopärchen Fostex MC10S vollzieht beileibe keine technischen Glanzleistungen, da es mit den üblichen Problemen preiswerter Kleinmembraner zu kämpfen hat. Aber in diesem Fall kann man das Stichwort "preiswert" durchaus für voll nehmen, denn den wirklich kleinen Preis sind die Mikrofone absolut wert. Für kritischere Ohren wird der Einsatz an feiner Akustikgitarre, an Streichern und generell zum Erzielen luftiger, fein texturierter und scharf aufgelöster Signale bestimmt keine erste Wahl sein, aber für viele andere Aufgaben im Recording- und Live-Betrieb können mit den MC10ern ordentliche Ergebnisse erzielt werden. Wer mehr haben will, muss einfach auch mehr ausgeben. Doch für 130 Euro Straßenpreis bietet das Set wirklich genug an Ausstattung und klanglicher Leistung – stellt also sicher für viele eine Vernunftsentscheidung dar. Wenn nicht mehr Geld da ist oder die Bereitschaft zum Ausgeben zusätzlicher Beträge besteht, ist das Fostex-Set sogar durchaus eine Empfehlung wert.

  • Pro
  • preiswertes Set
  • für seine Preiskategorie ordentliche Klangeigenschaften
  • Contra
  • schwaches Air-Band, unausgewogener Frequenzgang
  • Spezifikationen
  • Empfängerprinzip: Druckgradientenempfänger
  • Richtcharakteristik: Niere
  • Wandlerprinzip: Kondensator
  • Betriebsspannung: 48V Phantomspeisung
  • Frequenzgang: 40 Hz - 20 kHz (+/- 10 dB)
  • Übertragungsfaktor: 10 mV/Pa
  • THD+N: 22 dB(A-bewertet)
  • maximaler Schalldruckpegel: 134 dB SPL
  • Preis (Pärchen): € 153,-(UVP)
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