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Test
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15.07.2021

Fors Chiral und Doublet Test

Max for Live Synthesizer

Spannende Klangmöglichkeiten für Nutzer von Ableton Live: Phasenformung, MPE, FM und Wavetables

 

Seit seiner Einführung durch Ableton wird Max for Live von immer mehr Entwicklern als Plattform für Innovation und Experimente angenommen. Im Oktober 2020 trat Fors aus Schweden auf den Plan, das neue Unternehmen von Ess Mattisson, dem Engine- und Sounddesigner hinter dem Elektron Digitone sowie dem Elektron Model:Cycles, und Felisha Ledesma. 

Fors hat in diesem Jahr bereits zwei spannende Synthesizer auf Basis von Max for Live veröffentlicht –Chiral und Doublet. Insbesondere durch die Integration von MPE-Support für Chiral in Ableton Live 11 positioniert sich Fors dabei an vorderster Front, was neue Technologien angeht. Wir haben uns die beiden Klangerzeuger genauer angesehen – und auch einen Blick auf ein Bundle-Angebot geworfen.

Details

Quick Facts: Was ist Max for Live?

Max for Live ist eine Adaption der Entwicklungsumgebung Max/MSP für Ableton Live. Mit ihr können Synthesizer, MIDI-Tools und Effekte in Form von Ableton-Live-Geräten entwickelt werden. Neben einer weltweiten Community an Entwicklern programmieren auch die Macher der DAW selbst immer wieder neue „Max for Live“-Geräte, zuletzt etwa die Synth- und Effektreihe „Inspired by Nature“. Mithilfe von Max for Live können neuartige Klänge für Produktionen erzeugt und die DAW zu einer noch flexibleren Umgebung gemacht werden.

Chiral und Doublet

Nach dem Kauf über den Fors-Webshop erhältst du pro erworbenem „Max for Live“-Gerät ein „Ableton Live Pack“ in Form einer .alp-Datei. In dieser findet sich neben dem jeweiligen Synth ein Demo-Projekt als .als-Datei. Öffne das Paket und ziehe die Inhalte in deine Ableton Live User Library, links im Hauptfenster der DAW. Dort kann man die extern erworbenen „Max for Live“-Geräte in Ordnern sortieren. Anschließend kann man an das Demo-Projekt ran und sich mit der inkludierten englischen Anleitung mit den Synths vertraut machen.

Dann kann es losgehen. Wir gehen zunächst auf Chiral und dann auf Doublet ein. Beide verfolgen visuell einen ähnlichen Ansatz, weshalb es kurz um allgemeine Gemeinsamkeiten und Unterschiede gehen soll. 

Links findet man jeweils eine Sektion für die Soundquellen, komplett mit visualisierten Wellenkurven. Diese erleichtern den Zugang zur Klangerzeugung der beiden Geräte. Rechts daneben befindet sich die Abteilung für die Modulation – Hüllkurven, LFOs und andere Modulatoren stehen hier zum Erstellen komplexerer Sounds bereit. Während Doublet mit einer Unison-Option fettere Sounds erzeugt, lässt sich Chiral dank einer vollständigen ADSR-Hüllkurve flexibler konturieren. Außerdem verfügt letzteres Gerät über einen integrierten Saturierungseffekt und einen Halleffekt.

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