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23.04.2019

Denon DN-700CB Test

19-Zoll Rack-Mediaplayer

Multifunktionaler Netzwerk- und USB-Player

Der DN-700CB tritt als vielseitiger Installations-Mediaplayer mit RS-232C- und Netzwerksteuerung ins Rampenlicht. Das Gerät spielt Dateien von CD, USB-Datenträgern sowie Bluetooth-fähigen Geräten ab, außerdem Musik aus dem lokalen Netzwerk. Ferner verfügt es über einen 3,5-mm-Aux-Eingang zum Anschluss externer Wiedergabegeräte wie Smartphones.

Gesteuert werden kann der Mediaplayer direkt am Gerät, via Infrarotfernbedienung, über serielle Befehle oder über ein Web-Interface. Der Hersteller sieht den Denon-700CD beispielsweise im Einzelhandel, in der Kirche, im Bildungswesen und im Hotel- und Konferenzbereich. 599 Euro UVP werden dafür aufgerufen.

Details

Aus dem Karton befördere ich ans Tageslicht: Einen sicher verpackten DN-700CB, das Manual und Sicherheitshinweise, eine IR-Fernbedienung, Stromkabel, je eine Schraub- und Magnetantenne, beide für den Bluetooth-Empfang vorgesehen.

Das 1-HE-Stahlblechgehäuse ist ordentlich verarbeitet und lackiert, an den Seiten sind abschraubbare Rack-Ohren angebracht. Mit 2,5 kg ist das Gewicht des Players angegeben. Die Maße betragen 482 x 43 x 200 mm mit Ohren respektive 430 x 43 x 200 mm ohne Ohren, sollten diese abgeschraubt werden. Dann hätten Gummifüße am Boden des Players eigentlich nicht geschadet, zumindest optional aufklebbare Plättchen, um langfristig potenziellen Kratzern auf empfindlichen Oberflächen entgegenzuwirken.

Backpanel

An der Rückseite finden sich die beiden analogen Master-Ausgänge, einmal in Cinch-, einmal in XLR-Ausführung (symmetrisch). Daneben logieren der Bluetooth-Antennenanschluss, die Netzwerkbuchse sowie der neunpolige Sub-D (RS232C) Anschluss. Der USB-Typ-A-Port hinten ist wohl als Service-Port gedacht, kann er doch mit eingesteckten Musik-Datenträgern nix anfangen und schaltet das Gerät ab, sobald der DIP-Switch auf „Update“ steht. Das Firmware-Update des Käufers muss über die frontale USB-Buchse erfolgen. Eine Kaltgerätebuchse rechts außen dient zur Versorgung des internen Netzteils.

Frontpanel

Recht übersichtlich gibt sich die Vorderseite mit dem Einschaltknopf, Slot-in-Laufwerk und sechs Bedientasten linker Hand, dann folgt auch schon das Display. Rechts finden sich zehn Direktwahltasten, vier Mediensteuertasten, der USB-Anschluss für Wechseldatenträger sowie zwei Push-Encoder zur Navigation und Tempomanipulation ein. Letzte Komponente ist hier der Aux-Input als 3,5-mm-Stereoklinke. Ein Kopfhörerausgang hätte dem Probanden sicher auch gut zu Gesicht gestanden, möchte man „silent“ vorhören.

Bevor es nun in den Praxisteil geht, erfolgt der obligatorische Ausflug zur Website, um nach neuer Firmware Ausschau zu halten. Dort wartet das Betriebssystem 3.3, außerdem lassen sich bei Bedarf das Manual für die seriellen Befehle und ein ausführliches Nutzerhandbuch laden. Das FW-Update via USB-Stick erfolgt problemlos über das Auswahlmenü, das erscheint, wenn der Select-Encoder für zwei Sekunden gedrückt gehalten wird: Menüpunkt SW-Update.

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