Test
3
24.08.2015

Fazit
(5 / 5)

Der Dave Smith Instruments Sequential Prophet-6 ist ein hervorragender Synthesizer geworden, der als erster wirklich für sich beanspruchen darf, der legitime Nachfolger des legendären Prophet-5 zu sein. Der analoge, sechsstimmig polyphone Prophet-6 überzeugt mit seinem edlen, „teuren“, zeitlosen Klang, der Erinnerungen an einen der größten Meilensteine der Synthesizergeschichte hervorruft, aber auch einen ganz eigenen Charakter hat. Die Bedienung des Synthesizers ist eine wahre Freude – einmal, weil man mit den vielen Reglern alles im direkten Zugriff hat, aber auch, weil sich alles so gut anfühlt und man die Qualität des Instruments permanent unter den Fingern spürt. Zeitgemäße Details wie der Arpeggiator, der polyphone Sequencer und die ebenfalls sehr gut klingenden Effekte vervollständigen das Bild des Prophet-6, der damit perfekt in die heutige Zeit passt, ohne den Geist des großen Vorbilds aus den Augen zu verlieren. Ein sinnlicher, musikalischer, durch und durch gelungener Synthesizer, der definitiv das Zeug dazu hat, ein ähnlicher Klassiker zu werden wie sein Urahn.

  • PRO
  • sehr guter Sound
  • zeitlos schönes Design
  • gute Verarbeitungsqualität
  • Schwingungsformen stufenlos überblendbar
  • POLY MOD mit erweitertem Funktionsumfang
  • integrierte, gut klingende Effekte
  • Arpeggiator und polyphoner Sequencer
  • zentrale Clock zur Synchronisation von Arpeggiator, Sequencer, LFO und Delays
  • viele Speicherplätze
  • sehr umfangreiche MIDI-Implementation
  • universelle Stromversorgung über Kaltgerätekabel
  • CONTRA
  • kein Contra
  • FEATURES
  • Klangerzeugung: vollständig analoger Signalweg
  • Polyphonie: 6 Stimmen
  • Tastatur: 49 anschlagdynamische Tasten mit Aftertouch
  • Oszillatoren: 2 diskrete VCOs pro Stimme (stufenlos überblendbar zwischen Dreieck, Sägezahn und Rechteck), mit Pulsbreitenmodulation, Sync und "Slop" (regelbares Detuning)
  • 1 Suboszillator (Dreieck) pro Stimme
  • 1 Rauschgenerator pro Stimme
  • Filter: pro Stimme je ein 12dB Hochpass und ein 24dB Tiefpass
  • Hüllkurven: 2x ADSR, können per Audiosignal extern ausgelöst werden
  • 1 LFO, zur Clock synchronisierbar
  • Poly Mod Sektion
  • Digitale Effektsektion mit 2 Slots (Effekte: 2x Delay, Chorus, 2x Phaser, 4x Reverb), True Bypass
  • Analoge Distortion
  • Arpeggiator
  • polyphoner Step Sequencer mit 64 Steps
  • Master Clock mit Tap Tempo und BPM-Anzeige zur Synchronisation von Arpeggiator / Sequencer, LFO und Delay
  • Speicherplätze: 500 User, 500 Presets
  • Anschlüsse: Stereo Out (2x Klinke) Kopfhörer, Sustain Pedal, Sequencer Start/Stop (kann auch als Eingang für ein Audiosignal zum Triggern von Hüllkurven, Arpeggiator oder Sequencer genutzt werden), 2x Expression-Pedal (Volume, Filter Cutoff), MIDI In/Out/Thru, USB-MIDI
  • Stromversorgung: Kaltgerätekabel, 100-240 V, 50-60 Hz
  • Abmessungen (B x T x H): 81,3 x 32,3 x 11,7 cm
  • Gewicht: 9,5 kg
  • PREIS
  • UVP: 3280 Euro
  • Straßenpreis: ca. 3100 Euro
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