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24.10.2008

Clavia Nord Stage 88 Test

Simpy Red!


Anno 1983 gründete der Schwede Hans Nordelius die Firma Clavia und brachte mit dem "ddrum" einen Drumcomputer bzw. E-Drums auf den noch jungen Weg der elektronischen Musik. Seit 1995 mischte die Firma dann mit dem Nord Lead 1 den Keyboardmarkt kräftig auf, dessen Vorname weniger mit der geografischen Lage Schwedens zu tun hat, als vielmehr eine Kurzform des Nachnamens seines Erfinders ist. Schnell erlangte das Instrument Kultstatus. Heute gehört  seine weiter entwickelte Version Nord Lead 2x  wie selbstverständlich in das Regal eines jeden gut sortierten Musikalienladens. Im Laufe der Zeit gesellten sich noch eine Menge Ableger des Nord Lead dazu. Mit dem Nord Elektro erweiterte Clavia seine Produktpalette schließlich auch um eine Hammond bzw. Piano und E-Piano Emulation.

 

Das absolute Flaggschiff der Nordmänner, das Nord Stage, lädt seit 2006 zum professionellen Spiel ein. Die Roots der erfreulichen Entwicklung der Company sind aber auch im Nord Stage, sozusagen als "roter Faden", immer noch in Form einer Synthesizer-Sektion gegenwärtig. Das Feld der Stagepianos ist, besonders durch die Produkte aus Fernost, ein hart umkämpfter Markt geworden, in dem man sich nur durch Qualität behaupten kann. Es gilt sich gegen Produkte wie das Kawai MP-8, Yamahas CP-300 oder Rolands RD-700 durchzusetzen, deren Klangeigenschaften bekannterweise ja auch nicht von schlechten Eltern sind. Schauen und Hören wir im Folgenden, was das Nord Stage, im Test übrigens in der 88er-Tastenversion, zu bieten hat.

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