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Test
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17.08.2021

Casio LK-S450 und CT-S400 Test

Portable Keyboards

Kompakte Arranger mit und ohne Leuchttasten

Casio wertet die Casiotone Reihe auf. Mit dem Leuchttastenmodell LK-S450 bzw. dem CT-S400, der Keyboard-Version mit den Standardtasten, verfügen jetzt die größten Modelle der Casiotone S-Serie über die hochwertige AiX-Sound-Engine aus der CT-X-Serie.  Das äußerst kompakte 61-Tasten-Keyboard mit eingebauten Lautsprechern bietet eine 48-stimmige Polyphonie, 600 Sounds, 200 Rhythms und 160 Songs. Obendrein ergänzt ein MIDI-Recorder nebst USB-MIDI die Ausstattung. Die Leuchttasten des LK-S450 stellen in Verbindung mit der verknüpften Lesson-Funktion zudem eine große Hilfe für Einsteiger dar.

Kürzlich erst stellten wir das neue Casio CT-S1 aus derselben Serie vor, das eine Art kompaktes Digitalpiano zum Mitnehmen darstellt. Das hier vorgestellte neue Casiotone LK-S450 ist sehr ähnlich zum ebenfalls neuen CT-S400. Beide Instrumente sind sehr leicht und kompakt und vollgepackt mit Sounds, Rhythms und Songs. Die Unterschiede zwischen LK-S450 und CT-S400 liegen in folgenden Details: Das LK-S450 verfügt über eine Leuchttasten-Klaviatur, den Lesson Mode, einen Mikrofoneingang und vier My-Setup Speicherplätze für Lieblingseinstellungen. Das etwas günstigere CT-S400 verzichtet auf Leuchttasten und Mikrofoneingang, bietet dafür aber ein Pitchbend-Rad und 32 Registrierungen. Wie können beide Keyboards so viele Features bei so wenigen Bedienelemente haben? Das, und weitere Eigenschaften beleuchtet dieser Test. 

Details

Erster Eindruck

LK-S450 und CT-S400 werden in handlichen Paketen geliefert und sind schnell ausgepackt. Mit einem Gewicht von 4,6 kg, einer Breite von unter 1 m und einer Tiefe von 25,8 cm sind die Instrument extrem transportabel. Neben einem praktischen Tragegriff auf der Unterseite gibt es noch zwei Befestigungen für einen Gitarrengurt zum Umhängen und ein Batteriefach für den mobilen Betrieb. Das Kunststoffgehäuse der Probanden macht einen robusten Eindruck, die Lautsprecher liegen unter einer Stoffabdeckung. Die 5-Oktaven-Tastatur bietet eine Piano-Optik und lässt die Instrumente dadurch noch wertiger wirken. Mitgeliefert werden das externe Netzteil und ein aufsetzbarer Notenhalter.

Bedienfeld 

Im Vergleich zum Casio CT-S1 sind LK-S450 und CT-S400 mit einem monochromen, grafikfähigen LC-Display mit dezent blauer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Das Bedienfeld beider Keys wirkt sehr aufgeräumt und man wundert sich, dass Keyboards mit so vielen Möglichkeiten so wenige Bedienelemente haben.

Links des Displays liegen der Einschaltknopf, der Volumenregler und vier Taster. Mit HOME kehrt man zum Haupt-Menü zurück, mit MENU gelangt man in eine Unterebene, in der viele weitere Einstellungen gemacht werden können. Die LESSON-Funktion bietet Lektionen, mit denen man das Keyboardspiel erlernen kann. Schaltet man bei Lautsprecherwiedergabe den SURROUND-Effekt hinzu, so wird ein virtueller Raumklang erzeugt. Unterhalb des Displays befinden sich fünf Taster, die je nach Display-Anzeige ganz unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Auf dem Display erscheint am unteren Bildrand stets ein Kontextmenü aus fünf beschrifteten Feldern (5 Tasten Menü), die mit den darunterliegenden Tasten angewählt werden. Mit dem Datenrad rechts vom Display werden Parameterwerte eingestellt. Über die Taster TONE, RHYTHM und SONG gelangt man in die Auswahlmenüs für die Sounds, Begleitpattern und MIDI-Songs. Schließlich bieten LK-S450 und CT-S400 noch drei Taster, mit denen der Arranger bzw. der MIDI-Sequenzer gesteuert werden: Play/Stop, TEMPO und RECORD.

Anschlüsse

Auf der Rückseite des Casio LK-S450 befinden sich folgende Anschlüsse: Links neben dem Anschluss für das externe Netzteil liegen zwei USB-Ports: Der USB-to-Host-Anschluss ist als „Micro B“- Buchse ausgeführt und ist für die MIDI-Verbindung mit einem Computer vorgesehen. Der USB-to-Device-Anschluss dient dazu, ein USB-Speichermedium oder den optionalen Bluetooth-Adapter WU-BT10 anzustecken. Auf der rechten Seite befinden sich ein Sustainpedal-Anschluss, ein Mikrofon-Anschluss (große Klinke), ein Kopfhörer-Anschluss (Stereo-Miniklinke) und ein Audio-Eingang (Stereo-Miniklinke). Über ein kleines Poti kann die Empfindlichkeit des Mikro-Eingangs angepasst werden. Das CT-S400 verzichtet auf den Mikrofon-Anschluss. Der Kopfhörerausgang dient bei beiden gleichzeitig auch als Main-Output. Ich habe diesen Ausgang verwendet, um Audiobeispiele aufzunehmen. Der AUDIO IN kann mit einer externen Soundquelle verbunden werden, um Musik über die Lautsprecher des Keyboards laufen zu lassen und dazu mitzuspielen.

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