Test
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22.09.2015

Bose L1 Model II B1/B2 Test

Säulen-PA mit Bassmodul

Die Säulenkönigin dreht auf ...

Beim ultrakompakten Säulenstrahler L1 Model II von Bose trifft edles, schlankes Design auf ausgefeilte Audiotechnik. „Wo ist denn die PA?‟, lautet eine der häufigsten Fragen, wenn man mit diesem System unterwegs ist. Jetzt gibt es die Säulenkönigin als elektronisch überarbeitetes Modell und mit einem größeren Subwoofer, dem Bassmodul B2. Da Bose traditionell keine technischen Daten herausgibt, müssen wir uns bei unserem Test, ganz im Sinne von Firmengründer Amar Bose, auf unsere Ohren verlassen. Wie sich die neue Amtszeit ihrer Majestät gestaltet, verraten die folgenden Zeilen.

Details

Die zwei Tonsäulen werden in schicken, strapazierfähigen Transporttaschen geliefert. Sie sind mit jeweils zwölf Breitbandlautsprechern bestückt, die für die Spatial Dispersion verwinkelt übereinander angebracht sind. Der Power Stand mit seinem einklappbaren Stützmechanismus gibt der 26 Kilo schweren und 2,13 Meter hohen Säuleneinheit stabilen Halt. Eine mechanische Sicherung verhindert, dass die Stützen bei montierten Säulen versehentlich eingeklappt werden können.

Für die tiefen Töne sorgt wahlweise das Bassmodul B1 oder das neue und doppelt so große Bassmodul B2. Letzteres bietet nicht nur mehr Volumen, sondern auch zwei 10-Zöller im Vergleich zu den beiden 5-Zöllern des B1. Der DSP im B2 regelt dessen Leistung: Im Normal-Modus entspricht der Output zwei B1-Modulen, im „+‟-Modus werden vier B1 simuliert und im „-‟-Mode verhält sich das B2 wie ein B1.

Verstärker und Elektronik des L1 Model II befinden sich im schlanken Power Stand, der über einen Line-Eingang (Klinke) samt Trim-Poti und einen Ethernet-Port für das optionale Bose T1 ToneMatch-System verfügt. Hinzu kommen ein Speakon-Stecker für die Bassmodule und ein separater Bass-Line-Ausgang, wiederum im Klinkenformat. Strom bezieht die L1 über eine Kaltgerätebuchse. Neben dem Netzschalter sitzt die blaue Betriebslampe, die bei einem Defekt auf Rot wechselt. Eine weitere LED zeigt den Level anliegender Signale in bewährter Ampelmanier. Bei Rot droht Clipping und der interne Multiband-Limiter macht zu.

Am Power Stand lassen sich über den Bassmodulausgang zwei B1 seriell anschließen. Jede B1 verfügt dazu über zwei Speakon-Buchsen. Ist mehr Bassvolumen nötig, bietet der optionale Bose PackLite Endverstärker zwei weiteren B1 Anschluss. Ähnliches gilt für das Bassmodul B2, wobei an den Ausgängen nur jeweils eine B2 verlustfrei angeschlossen werden kann.

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