Workshop
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06.09.2008

Viele Tapping Lix des jungen Van Halen basieren auf Arpeggien- gebrochen gespielten Akkorden. Der legendäre Song Eruption ist ein gutes Beispiele für diesen Ansatz. Unsere nächste Studie basiert auf der Akkordfolge der Nummer und stellt die ideale Übung für Tapping- Novizen dar. 

TIPP: Nutze auch den Jam Track zur Studie für eigene Experimente!

Kommen wir zu den Noten. Klicke auf das Thumbnail und drucke dir die Noten im sich öffnenden PDF aus.

Wie dir sicher schon aufgefallen ist entspricht das hier verwendete Tapping-Basispattern, eins zu eins unserer ersten Studie. Lediglich die zum Einsatz kommenden Arpeggien variieren. Die zum Einsatz kommenden Varianten haben wir dir in einem PDF zusammengefasst. Bedien dich!

Falls du noch keine einschlägigen Erfahrungen mit dem Tapping gemacht haben solltest, empfehlen wir dir, dir beim Üben der Nummer viel Zeit zu lassen. Teste sie zunächst einmal in einem sehr langsamen Tempo an und achte dabei besonders auf eine saubere Ausführung der Wechsel zwischen den Arpeggien. Die haben es nämlich besonders in sich!!!

Ganz klar: getappte Arpeggien sind eine verdammt coole Sache. Aber einen Nachteil haben sie dann doch: Freie Improvisationen werden durch die starke Bindung an Akkordsounds erschwert und schränken den Einsatzbereich dieser Art Lix ein.

Unsere nächste Studie zeigt, dass es auch anders geht und bringt die Tapping Technik in Verbindung mit der A-Moll Pentatonik-Skala an den Start. Durch die Verwendung des Tappings in Kombination mit der bei Solisten aller Stilistiken beliebten Skala, erhält das Thema eine vollkommen neue Qualität. Ab sofort sind nämlich auch lichtschnelle Pentatonic Runs kein Problem mehr. Alles was du dazu benötigst ist, unser beliebtes Basis-Tap Pattern und ein wenig Mathematik! Die passende Formel findest du nach einem Klick auf das Thumbnail.

Wie du siehst, kombiniert unsere "Tapping-Skala" zwei Positionen der normalen A-Moll Pentatonic. Dabei wird der linke Bereich ausschließlich von der linken, der Greifhand, gespielt. Den rechten Rand übernimmt die rechte, die Tap-Hand. Natürlich lässt sich das Prinzip auch auf alle anderen Fingersätze der A- Moll Tonleiter übertragen. Jetzt wollen wir uns erst einmal anschauen, was uns die Verbindung der beiden Skalen-Positionen bringt.

TIPP: Nutze auch den Jam-Track zur Studie für eigene Experimente!

Wow! Das geht ab. Dem Lick liegt eine logische Abfolge zugrunde. Dabei bewege ich mich drei Saiten "bergab" (E-, B-, G-Saite), gehe dann eine Saite zurück (B-Saite), spiele von dieser Saite an wieder bergab (B-, G-, D-Saite), springe erneut eine Saite zurück (G-Saite) und bewege mich wieder drei Saiten abwärts (G-, D-, A-Saite) usw. Und denke bitte daran: Gerade zu Beginn deiner Studien solltest du das Ganze eher langsam angehen.

Und hier die passenden Noten zum Ausdrucken.

So, dass war es für heute. Aber keine Sorge, die nächste Folge liegt schon in der Warteschleife. Nutze die Zeit bis zum Erscheinen des Updates mit dem Üben der heute vorgestellten Lix, dann kann beim nächsten Mal gar nichts mehr schief gehen.

So Long,

Hansi Tietgen

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