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14.07.2015

B.log - Die Vocal-Highlights im Juni

Florence and the machine, Unnötige Sätze für Musiker und Musikerinnen, Crashkurse

Mit dem guten Wetter steigt die allgemeine Gemütslage samt dem Wunsch nach sommerlicher Musik. Im Juni wurde dieser vorerfüllt durch Florence and the machine und ihr neues phantastisches Album, ein paar allgemeinen Betrachtungen zum Thema MusikerInnendasein und einen Ausblick auf die Sommercrashkurse der anderen Bonedo Bereiche.

1) Florence and the machine - How big, how blue, how beautiful

Geht es nur mir so, oder gibt es gerade verdammt viel gute Musik zu entdecken? Kaum bin ich Hozier und den Alabama Shakes entwachsen, kommt diese rothaarige Dame Namens Florence Welsh um die Ecke und erobert mein Herz. Ihre Stimme ist genauso facettenreich und allumfassend, wie die einer Brittany Murphy von den Alabama Shakes. Doch ihr Stimmsound ist ganz anders. Für mich haben die beiden Sängerinnen, trotz unterschiedlicher musikalischer Ausrichtung, den gleichen Spirit. Florence drittes Album versprüht (zum ersten mal) einen dicken Batzen Pop-Flair, ohne die melancholische Weite und Tiefe der Musik ihrer Vorgängeralben zu verlieren. Die Bläserarrangements sind zum Niederknien und Frau Welsh in Interviews auf Youtube gar nicht so ernst wie sie auf Fotos immer scheint.

Hier zwei visuelle Anspieltipps: 
Der Openersong „Ship to wreck“ und das treibende „What kind of man

2) Musiker und Musikerin - Das fremde Wesen

„Ist das die Gage für Euch alle zusammen oder für jede einzeln?“ sind noch die interessierteren Fragen, wenn ich nach meinem Musikerinnendasein befragt werde. Alle finden Musik toll, solange ihre Kinder diesen Beruf nicht ergreifen. Ein kleines Mädchen sagte zu seinem Gitarrenlehrer hier in Hamburg: „Meine Eltern sagen, du bist arm, weil du kein eigenes Auto hast.“ Na, wenn die Gleichung so einfach ist, kann ja nichts mehr schief gehen. Im Bonedo-Magazin  findet ihr zehn weitere Sätze die Musiker und Musikerinnen nicht mehr hören wollen – auf charmante Art und Weise zusammengetragen.

3) Crashkurs Drums

Die letzten Tage habe ich Schlagzeug gespielt, ohne es zu können. Aber es war niemand anderes da und wir brauchten für eine Live-Filmmusik eine rhythmische Unterstützung. Also habe ich mich auf Hi-Hat und Bassdrum beschränkt und losgelegt. Ist es doch mein lang gehegter Traum, dieses Instrument zu erlernen. Glaubt mir: Groove ist das Herz von allem! Hocherfreut habe ich jetzt gesehen, dass es einen Crashkurs zum Thema Schlagzeug gibt. Er fängt zwar gerade erst an, aber ich möchte euch auf diese Möglichkeit nicht erst in den Juli-Highlights hinweisen. Wer nicht auf Drums steht, findet auch noch andere Instrumente, eine Einführung ins Mixing , DJ-Tipps für die Programme Traktor und Seratp DJ, sowie eine Einführung in Logic Pro. Toll! Ich vergebe 10 Sterne und fange an zu üben.

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