Test
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20.02.2020

Fazit
(4 / 5)

Der markant gestaltete Hi-X55 von Austrian Audio besitzt alle Eigenschaften, die einen professionellen Monitoringkopfhörer auszeichnen. Für den universellen Einsatz, also explizit auch Klangbeurteilungen beim Mischen und Mastern, empfinde ich die Abstimmung des Mittenbandes als nicht ganz optimal geeignet. Gesangsstimmen fertiger Produktionen tendieren zu einem kühlen und leicht „topfigen“ Sound, wobei dieser Art der Färbung/Präsenz beim Monitoring während der Aufnahme unter Umständen zweckdienlich sein könnte. Von daher sehe ich den Hi-X55 weniger als Allround-Kopfhörer, sondern eher als Spezialisten für sensible Mikrofonierungen oder für das Monitoring bei hoher Umgebungslautstärke und im Aufnahmeraum.

  • Pro
  • transparente und dynamische Wiedergabe
  • natürlicher Raumeindruck, natürliche Tiefenstaffelung
  • überdurchschnittliche Dämmeigenschaften
  • robuste und optisch ansprechende Konstruktion
  • faltbar
  • abnehmbares Kabel
  • guter Tragekomfort
  • Contra
  • Färbungen im mittleren Frequenzbereich
  • Steckverbindung (Kabel-Ohrmuschel) passt nicht ins robuste Gesamtbild des Kopfhörers
  • Features und Spezifikationen
  • professioneller Studiokopfhörer
  • geschlossen
  • Klappmechanismus
  • 44mm-Treiber
  • ohrumschließend
  • wechselbare Polster
  • Transportbeutel aus Stoff
  • abnehmbares Kabel (links geführt, 3 m)
  • 3,5mm-Klinkenstecker und 6,35 mm Klinkenadapter (vergoldet)
  • Frequenzbereich 5 - 28000Hz
  • THD < 0,1% bei 1 kHz
  • Gewicht 305 g (ohne Kabel)
  • Impedanz 25 Ohm
  • Empfindlichkeit 118 dB SPL/V
  • Nennbelastbarkeit 150 mW
  • Preis: € 299,- (Straßenpreis am 20. Februar 2020)
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Auspackbilder findest du hier ->

Austrian Audio Hi-X55

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