Gitarre Hersteller_Gibson
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15.08.2019

Audiovergleich - Vintage Les Pauls: 1980 KM Standard vs. 1981 Deluxe

Zwei Vintage Gibson Les Paul Gitarren im direkten Vergleich

In diesem Audiovergleich haben wir wieder zwei Vintage-Gitarren aus dem Hause Gibson gegeneinander antreten lassen. Bei unserem Besuch im GuitarPoint in Maintal, einem der führenden Läden für Vintage-Gitarren, haben wir die beiden Ladies aus den frühen 1980er Jahren direkt einander gegenübergestellt. Beide Gitarren sind in Cherry Sunburst lackiert, die 1980 Les Paul KM Standard kommt mit zwei Double White T-Top Humbucker, während die 1981 Les Paul Deluxe mit zwei Mini-Humbuckern bestückt ist.

Den Audiovergleich haben wir in verschiedenen Disziplinen durchgeführt, im Einsatz war dabei ein Fender Super Reverb aus den 1960er Jahren, dessen Speaker von einem AKG 414 abgenommen wurde. Für die Zerrsounds waren diverse Overdrive- und Distortion-Pedale im Einsatz.

Im folgenden Video könnt ihr die beiden Gitarren im direkten Vergleich hören (und natürlich sehen ...). Für High-Quality-Audio solltet ihr nach unten scrollen.

1980 Gibson Les Paul KM Standard vs. 1981 Gibson Les Paul Deluxe

1980 Gibson Les Paul KM Standard 1981 Gibson Les Paul Deluxe
Korpus Mahagoni Mahagoni
Decke zweiteilige, gespiegelt verleimte Riegelahorn-Decke massive Ahorndecke
Finish Cherry Sunburst Cherry Sunburst
Hals Ahorn (Medium C-Profil) Ahorn (3-teilig)
Griffbrett Palisander Palisander
Mechaniken 6 x orig. Grover Tuners
Hardware Chrom Chrom
Brücke Gibson Nashville Tune-O-Matic Bridge Justierbare Nashville Bridge
Pickups 2 x Double White T-Top Humbucker 2 x PAT-Number Mini-Humbucker
Zubehör Orig. Gibson Hardshell Case Original Black Gibson Protector Case
Preis 4.250,00 Euro 3.295,00 Euro
Anbieter shop.guitarpoint.de shop.guitarpoint.de

Audio

Hier nun die Audiobeispiele. Los geht es mit den Cleansounds, zuerst alle drei PU-Kombinationen, dann ein Beispiel mit hartem Pick-Anschlag, und zum Abschluss wird mit den Fingern gespielt.

Weiter geht es mit den angezerrten Sounds. Hier ist zusätzlich der Himmelstrutz Fetto zwischen Gitarre und Amp geschaltet.

In der nächsten Runde geht es um Anschlagsdynamik und die klanglichen Auswirkungen, wenn das Volume-Poti zurückgedreht wird. Als Sparringspartner ist dafür ein Okko Diablo vor den Amp gespannt.

Nun ist ein Leadsound (Okko Diablo) an der Reihe und wir interessieren uns zum einen für die Klangübertragung des Anschlags an unterschiedlichen Positionen und außerdem für die Wirkung der Tone-Regler in minimaler und maximaler Position.

Zum Abschluss gibt es noch ein Powerchord-Riff mit dem Okko Diablo bei maximalem Zerrgrad.

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