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Test
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18.10.2011

American Audio VMS2 Test

DJ-Mixer und Controller

Symbiose mit Durchschlagskraft?

DJ-Controller sind schon lange keine Ausnahmeerscheinung mehr – sei es im Club, im Keller, im Studio, in der Bar oder auf dem Schreibtisch. Da sie als Steuereinheit für sich rasant entwickelnde DJ-Softwares konzipiert sind, heißt es für die Hersteller flexibel auf die jeweiligen Anforderungen der Programme und sich wandelnde Kundenwünsche eingehen zu können. In letzter Zeit verlassen daher viele komplexe Vierkanal-Kommandobrücken mit zahlreichen Bedienelementen für Sampler, Loops und Soft-FX die globalen Produktionshallen.  

Dennoch drängen auch weiter Heerscharen übersichtlicherer Dual-Deck-Controller auf den Markt. Ist ja auch logisch, denn abseits elektronischer Gefilde kommen viele Kollegen in den großen und kleinen Resorts unserer Partylandschaft mit zwei Abspieleinheiten nebst EQs und einem Crossfader aus. Umso wichtiger kann in diesem Segment ein Alleinstellungsmerkmal oder zumindest ein besonders attraktives Feature sein, dass die Kontrolleinheit von der Masse der Konkurrenzmodelle unterscheidbar macht. Ist American Audios VMS2 so ein charakterstarker Typ?  

Der VMS2 kostet 369 Euro UVP, ist ein klassischer Doppeldecker mit eingebautem Vierkanal-MIDILOG-Interface und Virtual-DJ LE im Gepäck. Er kämpft im gleichen Preissegment wie UMIX-Control aus dem Hause Mixvibes, DJ-Tech iMix-Reload, Gemini CTRL-Six und Reloop Digital Jockey. Doch kann er gegenüber diesen aus dem Stand bereits ein großes Plus für sich verbuchen – nämlich den Computer-unabhängigen Betrieb als vollwertiger DJ-Mixer.

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