Anzeige
ANZEIGE

Cross DJ Remote

Controller Apps wie Cross DJ Remote ermöglichen, Funktionen einer PC/Mac-Software mittels Fingerbewegungen auf dem Tablet zu bedienen, beispielsweise die Abspielsteuerung, den Mixer oder die Effekte. Das geht intuitiver als mit der Maus oder Tastatur von der Hand und bietet nicht zuletzt aufgrund der Leistungsfähigkeit moderner mobiler Endgeräte mitunter einen praxisgerechten, alternativen Ansatz zur herkömmlichen mit Fadern, Tasten und Knöpfen bestückten Hardware. In wie weit dies Cross Remote gelingt, erfahrt ihr in diesem Test.

01_Mixvibes_Cross_Remote_teaser_
Cross DJ Remote, iOS Controller App

Details

Beim ersten Aufruf erinnert der virtuelle Mischer ziemlich stark an seinen physischen Bruder U-Mix-Control, ebenfalls aus dem Hause Mixvibes. An den Außenseiten finden sich demnach zwei Deck-Sektionen mit Jogdials und diversen Tasten ein, darunter Abspiel- und Hotcue-Buttons oder „Vinyl“ für das Scratching. Weiter oben logieren die Effekte, derer Mixvibes mittlerweile eine stattliche Anzahl zu bieten hat. Ihr könnt den jeweiligen Klangveredler am Tablet auswählen, aktivieren und über den Amount-Drehregler zumischen.
Der zentrale Mixer ist mit einem Crossfader, zwei Linefadern, Gain und Dreiband-EQ nebst Killswitches ausgerüstet. Über die Vorhörtasten lässt sich zwischen Deck und Line-Input umschalten, so dies im Audiointerface festgelegt wurde. Schließlich gibt es noch eine Shift-Taste für Doppelfunktionen.

Cross Remote im Look eines Hardware-Controllers, hier mit Pitchdeck.
Cross Remote im Look eines Hardware-Controllers, hier mit Pitchdeck.

Ein unscheinbarer kleiner Pfeil neben dem Handrad blendet den Pitchfader ein, dessen Range zwischen +/-4 und +/-100 Prozent in diversen Schritten umgeschaltet werden darf. Auf der kleinsten Stufe löst dieser zehntelgenau auf. Eine doppelte Betätigung führt ein Reset aus. Ebenso hier zu finden sind zwei Pitch-Bends und eine Autoloop-Taste mit Werten von -32 bis 32 sowie 1/3 und 3/4 Beats, die sich mittels zweier Pfeiltasten vorgeben lassen.
Über den beiden Abspieleinheiten sind, ähnlich wie bei den LCD-Anzeigen an einem CD-Player, virtuelle Displays mit Titelinformationen und Laufzeiten arrangiert. Diese Felder sind berührungsempfindlich: Drücke ich drauf, öffnet sich der Browser für die Musikbibliothek, also die Collection mit Playlists und Smartlists, dazu iTunes und meine Prepare- und Autoplay-Listen. Ein guter Zeitpunkt, um in den Praxisteil überzuleiten.

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.