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Boss GT-1000 Test

Fazit

Boss hat mit dem GT-1000 ein Multieffekt mit Ampsimulation am Start, das mit einem Ladenpreis von 869 Euro in einer höheren Preisklasse angesiedelt ist als die bisherigen Boss-Multis. Aber der Preis ist mehr als gerechtfertigt, denn das Effektgerät ist hochwertig verarbeitet und auch hardwareseitig sehr gut ausgestattet. Es gibt endlich XLR-Ausgänge und gleich zwei interne Effekt-Loops zum Integrieren von Effektpedalen. Die Ampsimulationen erzeugen Modeling-Amp-Sounds mit ordentlich Druck, einer dynamischen Ansprache und einem sehr transparenten Klang. Das Effektangebot ist reichlich und der leistungsstarke Prozessor sorgt dafür, dass die Klangqualität auch bei leistungshungrigen Effekten gewahrt bleibt. Wer auf der Suche nach einer All-in-One Lösung für Bühne und Studio ist, sollte das GT-1000 antesten.

Unser Fazit:

Sternbewertung 4,5 / 5

Pro

  • tadellose Verarbeitung
  • transparente und dynamische Amp-Modelle
  • große Effektauswahl
  • Editieren per Boss-Tone-Studio-App
  • Patch-Download über Boss-Tone-Central
  • zwei Effektloops
  • flexibles Signal-Routing
  • großes LCD-Display

Contra

  • Presets mitunter zu effektbeladen
Artikelbild
Boss GT-1000 Test
Für 1.129,00€ bei
Das Boss GT-1000 empfiehlt sich mit tollen Modeling-Amp-Sounds und guter Effektauswahl als All-in-One Lösung für Bühne und Studio.
Das Boss GT-1000 empfiehlt sich mit tollen Modeling-Amp-Sounds und guter Effektauswahl als All-in-One Lösung für Bühne und Studio.
Technische Spezifikationen
  • Hersteller: Boss
  • Modell: GT-1000
  • Typ: Multi-Effektgerät
  • Herkunftsland: China
  • Regler: Output Level, 6 x Parameter
  • Fußtaster: Bank Up, Bank Down, CTL1, CTL2, CTL3, Patch 1-5
  • Pedal: Expression-Pedal mit Switch-Funktion
  • Anschlüsse: Input, 2x Main Out, Phones, 2x Send, 2x Return, 2x SUB Out, 2x CTL/EXP, AMP CTL, USB
  • Display: LCD-Display
  • AD/DA Wandlung: 32 Bit
  • Sample Rate: 96 kHz
  • Speicher: 250 Presets, 250 User-Speicherplätze
  • Maße: 462 x 248 x 70 mm (B x T x H)
  • Gewicht: 3,6 kg
  • Verkaufspreis: 869,00 Euro (Juli 2018)
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von Thomas Dill

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Profilbild von smh

smh sagt:

#1 - 06.05.2019 um 09:56 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Vielen Dank für diesen Test !!!
Endlich ein Test mit Klangbeispielen, der die Dynamik der Amps auch bei angezerrten Sounds ohne Effekt-Overload zeigt.

Profilbild von roseblood11

roseblood11 sagt:

#2 - 28.02.2020 um 11:35 Uhr

Empfehlungen Icon 0

- eine Bewertung von Klang und Dynamik im Vgl zu Axe-FX, Kemper, Helix wäre hilfreich
- Funktioniert Spillover, wenn der neue Sound das gleiche Delay in der Kette hat, dieses aber deaktiviert ist?Und eine Frage in die Runde, unabhängig vom Test: Kann man mit einem der aktuellen Geräte den Shimmer-Sound so nachbauen, wie Eno/U2 das ursprünglich gemacht haben?
Also quasi das ValhallaDSP Plugin als Hardware?

Profilbild von Thomas Dill - bonedo

Thomas Dill - bonedo sagt:

#3 - 02.03.2020 um 12:27 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hallo Roseblood11,
wir sind daran einen direkten Vergleich von diversen Modeling Gerätschaften zu machen, darunter auch GT-1000, Helix, Kemper Profiler. Da kann man sich noch einen genaueren Eindruck verschaffen. Generell ist das GT-1000, wie schon im Test beschrieben, vergleichbar mit den Geräten in der selben Preisklasse (Helix LT, Headrush Pedalboard). Axe FX und Kemper und auch das „große“ Helix sind da noch etwas besser. Die Spillover Funktion mit gleichem Delay müsste funktionieren, denn das war bisher bei den Boss Multieffekten immer so konzipiert.

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