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American Audio DP2 Test

American Audio DP2 spielt digitale Musikstücke von der Festplatte eines angeschlossenen PCs ab. Dabei muss der DJ nicht auf traditionelle Steuerelemente verzichten, denn die MIDI-Konsole orientiert sich am Layout eines 19-Zoll-Doppel-CD-Players mit einem Mischpult im Zentrum. In seinem Inneren werkelt ein 6-kanaliges Soundinterface, Mikrofon und Faderstart sind auch mit an Bord. Zahlreiche Bedienelemente für Effekte, Sampler, Loops und Navigation bringen Kreativität ins Set und sollen Maus und Tastatur während der Performance ersetzen. Damit der Käufer sofort loslegen kann, gibt´s die Software PCDJ Dex LE gleich dazu. An einen Computer angeschlossen ist das 249 Euro Bundle quasi Out-of-the-Box einsatzbereit.

Das macht die schmale Schaltzentrale umso interessanter für Kunden mit beschränktem Budget. Vor allem Bars, mobile Diskotheken und kleinere Clubs können so ein preiswertes und platzsparendes Alternativ-Setup zum Turntable bereitzustellen. Aber auch der Wedding-DJ kommt dank Mikrofoneingang auf seine Kosten. DP2 ist zudem voll MIDI-kompatibel und kann mit jeder lernfähigen Software kommunizieren. Im Vergleich dazu: Numarks DMC 2 (159 Euro) arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip, hat aber kein internes Mischpult und ist daher auf eine externe Einheit angewiesen. Denons HC-4500 Controllerpack wird auch mit PCDJ ausgeliefert und kostet ebenfalls ohne Mixer 449 Euro.

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