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Aerial7 Tank Test

Das noch recht junge Unternehmen Aerial7 wurde 2008 ins Leben gerufen, mit dem Ziel hochwertige Audio-Produkte und eine gewisse Leidenschaft für Street-Culture und Fashion in Einklang zu bringen. Mode und Technologie zu verschmelzen und den Kopfhörer durch ausgewählte Materialien, Tragevarianten und gute Akustik als modisches Accessoire neu zu definieren. Auf der Internetpräsenz finden sich knapp zwei Dutzend Botschafter der Bereiche Musik, Surf, Skate, Snow und Lifestyle ein, die zum Teil – wie soll es auch anders sein- mit einem standesgemäßen Aerial7-Konstrukt auf dem Haupt posieren.

Kopfband_Aerial7_Tank_5


Die gesamte Kopfhörer-Palette der Amerikaner wird in die vier Kategorien Street, Drifter, Krunk und A-List Series mit insgesamt 14 unterschiedlichen Produkten in originelleren und klassischen Designs untergliedert. Im Rahmen unseres Testmarathons haben wir den Tank unter die Fittiche genommen, der von seiner Form her am ehesten an das erinnert, was man sich gemeinhin unter einem DJ-Kopfhörer vorstellt. Er erhielt eine unverbindliche Preisempfehlung von 109 Euro.

DETAILS

Lieferumfang und Verarbeitung
Für unseren Test haben wir das Grafitti-Modell angefordert, welches auf Orange-, Blau- und Flieder-Töne setzt. Das bringt zumindest aus ästhetischer Sicht Schwung in die Booth. Der grundlegende Aufbau des Tanks orientiert sich an dem, was man von einer Kanzel-Schelle erwartet. Ich sehe Muscheln mit Trägergelenken, extragroße Ohrpolster und ein verstellbares gepolstertes Kopfband. Der überwiegende Teil ist aus Kunststoff gefertigt, die Verschraubung und Verarbeitungsqualität ist summa summarum als ordentlich zu bewerten. Besonders ins Auge springt das Aerial7-Logo, welches an der orange-lila Muschel aufgedruckt ist. Ich kann mir nicht helfen, mich erinnert das Zeichen an die Mayday (Tanzveranstaltung für Raver). Wie auch schon der TMA-1 versucht sich auch der Tank im Spagat zwischen DJ-Gear und Streetwear, was bedeutet, dass der Hersteller ein Mikrofonkabel für Mobiltelefone integriert. Für den Voice-Chatter am PC oder Notebook ist zudem ein Mikro/Line-Splitter beigelegt. Obendrein packt der Hersteller eine (wenngleich dünne) Stofftragetasche in den Karton.

Techspecs
Im Inneren des Tanks arbeitet ein Treiber mit einem Durchmesser von stattlichen 57 Millimetern. Der Frequenzgang deckt laut Herstellerangaben einen Bereich von 5 -20 KHz ab. Der Schalldruck beträgt 108 Dezibel bei 1 mW, was für den Club-Betrieb ausreichen sollte. Leider konnte ich auf dem Papier keine Angaben zur Eingangsempfindlichkeit ausmachen, auf der Website ist die Rede von 3500 mW. Der Eingangswiderstand liegt bei 64 Ohm.

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