Die Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom ist die zweite Signature-Gitarre, die Epiphone der Sängerin und Gitarristin der Band Halestorm spendiert. Auch diesmal ist es eine Explorer, aber in einer sehr auffälligen, glitzernden Lackierung mit der Bezeichnung Black Diamond Holographic Sparkle (BDHS). Der spezielle optische Effekt macht sich vor allem bei unterschiedlich farbiger Lichteinstrahlung auf der Bühne bemerkbar. Wie es um die klangliche Seite bestellt ist und wie attraktiv sich die glitzernde Diva präsentiert, zeigt unser Test.
Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
auffallende Optik
tadellose Verarbeitung
gute werkseitige Einstellung von Hals & Saitenlage
Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom – Das Wichtigste in Kürze
Was ist die Epiphone Lzzy Hale Explorer? Eine Signature-Gitarre im Explorer-Style von Lzzy Hale, der Sängerin und Gitarristin der Band Halestorm.
Welche Hölzer wurden für den Korpus verwendet? Der Korpus ist aus Mahagoni gefertigt und kommt in einer Black Diamond Holographic Sparkle (BDHS) Lackierung.
Aus welchen Hölzern besteht der Hals der Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom? Der Hals ist ebenfalls aus Mahagoni gefertigt und trägt ein Ebenholz-Griffbrett mit 22 Medium-Jumbo-Frets und Perloid-Rechteck-Einlagen.
Welche Pickups hat die Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom? Die Gitarre ist mit jeweils einem Epiphone ProBucker Ignite Humbucker-Tonabnehmer in der Hals- und in der Stegposition bestückt. Jeder Pickup besitzt einen eigenen Volume-Regler, das Master-Ton-Poti arbeitet für beide. Zum Umschalten der Pickups steht der bewährte Dreiweg-Kippschalter bereit.
Welche zusätzlichen Optionen bietet die Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom? Die Gitarre ist traditionell konzipiert und orientiert sich an der klassischen Explorer, daher gibt es keine zusätzlichen elektronischen Optionen.
Welche Hardware kommt zum Einsatz? Das Instrument ist mit einer LockTone Tune-O-Matic Bridge mit Stop-Tailpiece ausgestattet, bei den Stimmmechaniken sind Grover Rotomatic-Tuner im Einsatz.
Wird die Gitarre mit Koffer oder Gigbag ausgeliefert? Die Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom kommt in einem passenden schwarzen Rechteckkoffer.
Das sagt der Test: Die Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom glänzt mit satten, verzerrten Sounds in diversen Rock-Styles, mit guter Ansprache und Reaktionsvermögen. Wer eine gut klingende und sehr gut bespielbare Explorer in einem auffälligen Look sucht, sollte die Epiphone Lzzy Hale Explorer antesten.
Was sind die besonderen Eigenschaften der Lzzy Hale Explorer Custom?
Die glitzernde Black-Diamond-Holographic-Sparkle-Lackierung fällt sofort ins Auge, zumal sie ganz konsequent auch auf Korpus- und Halsrückseite aufgetragen ist. Dazu sorgt ein dreistreifiges Binding am Korpusrand für den optischen Abschluss. Auch das spiegelnde Schlagbrett passt sich in das auffällige Erscheinungsbild ein.
Der Korpus der Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom kommt in der typischen Explorer-Form inklusive abgewinkeltem Headstock. Letzterer ist einseitig mit Mechaniken bestückt und mag manchen an einen Hockeyschläger erinnern. Der Epiphone-Schriftzug ist hier nicht aufgemalt, sondern als chromfarbener dreidimensionaler Schriftzug aufgeklebt. Dazu die Signatur von Lzzy Hale auf der Trussrod-Abdeckung. Ansonsten ist mit zwei Epiphone ProBucker Ignite Humbucker-Pickups unter vernickelten Kappen sowie einer Tune-O-Matic-Bridge mit Stop-Tailpiece (LockTone) Standard-Explorer-Programm angesagt.
Die Gitarre macht insgesamt einen wertigen Eindruck, Regler und Schalter funktionieren optimal, die Buchse sitzt bombenfest und die Grover-Stimmmechaniken verrichten ihren Dienst ohne Hänger oder sonstige Übertragungsprobleme.
1/9Die Lzzy Hale Explorer Custom ist die zweite Signature-Gitarre,…
2/9…die Epiphone der Sängerin und Gitarristin der Band Halestorm spendiert.
3/9Das Instrument ist mit jeweils einem Epiphone ProBucker Ignite Humbucker-Tonabnehmer…
4/9…in der Hals- und in der Stegposition bestückt.
5/9Jeder Pickup besitzt einen eigenen Volume-Regler, das Master-Ton-Poti arbeitet für beide.
6/9Zum Umschalten der Pickups steht der bewährte Dreiweg-Kippschalter bereit.
7/9Die sehr auffällige, glitzernde Lackierung hört auf den Namen Black Diamond Holographic Sparkle (BDHS)
8/9Der Hals ist wie der Korpus aus Mahagoni gefertigt und trägt ein Ebenholz-Griffbrett mit 22 Medium-Jumbo-Frets.
9/9Das Instrument ist mit einer LockTone Tune-O-Matic Bridge mit Stop-Tailpiece ausgestattet, bei den Stimmmechaniken sind Grover Rotomatic-Tuner im Einsatz.
Wie ist die Einstellung ab Werk?
Auch hier gibt es nichts zu beanstanden. Die Bünde sind sauber abgerichtet und poliert, abstehende Bundkanten gibt es auch keine. Die Halsneigung inklusive Saitenlage ist ab Werk vernünftig eingestellt, sodass die Saiten auch bei härterem Anschlag nicht sofort zu schnarren beginnen.
Entspricht das Angebot dem Preis?
Für knapp 1000 Euro erhält man ein sehr gut eingestelltes und ausgezeichnet bespielbares Instrument inklusive Koffer. Und mit ihrem extravaganten Auftreten steht die Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom optisch auf jeder Bühne garantiert im Mittelpunkt. Und dazu klingt sie auch noch hervorragend. Der angesagte Preis ist absolut gerechtfertigt.
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Aufnahmen mit der Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom
Für die Aufnahmen wird ein clean eingestellter Sovtek MIG-50H an ein Marshall 4×12 Cab angeschlossen. Die Speaker werden mit einem Shure SM-57 und einem Royer R-10 abgenommen. Für verzerrte Sounds kommen diverse Overdrive/Distortion/Fuzz-Pedale zum Einsatz, die jeweils bei der Audiobeschreibung vermerkt sind.
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Die Pickups liefern ein solides Mittenfundament und klingen auch durchweg homogen. Beide Schallwandler generieren einen satten Ausgangspegel, weswegen ich den Amp für unverzerrte Klänge weit zurückdrehen muss. Aber hier ist die Stoßrichtung der Pickups klar erkennbar: Zwar ist die Explorer bei Bedarf auch für ein paar Funk-Grooves gut, aber im Grunde will sie zerren und rocken.
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Clean: Alle PU KombinationenClean: Neck & Bridge PUClean: Neck PU
Wie klingt die Lzzy Hale Explorer Custom bei verzerrten Sounds?
Liegt ein Zerrsound an – entweder vom Amp oder per Zerrpedal – kommt die Gitarre auf Betriebstemperatur: Satte Overdrive- und Distortionsounds mit ausgewogenem Ton und sauberem Bassbereich sind angesagt. Resultat: keine bissigen Höhen und durchsetzungsstark im Bandgefüge.
Die Pickups reagieren feinfühlig auf Veränderungen im Anschlag und in puncto Entzerren mit dem Volume-Regler der Gitarre gibt es ebenfalls nur Positives zu berichten. Die Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom bietet im Grunde alles, was man sich von einer Straight-Forward-Rock-Gitarre wünscht.
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Overdrive: Bridge PU (Walrus Audio Ages)Overdrive: Neck PU > Hals & Bridge PU (Walrus Audio Ages)Overdrive: Neck PU (Walrus Audio Ages)Overdrive: Bridge PU – Anschlagsdynamik (Walrus Audio Ages)Overdrive: Neck PU Vol. 5 > Bridge PU Vol. 10 (Himmelstrutz Fetto Nord)High Gain: Neck PU > Bridge PU (Soldano SLO)High Gain: Lead – Neck PU > Bridge PU (Soldano SLO)High Gain: Bridge PU – Tone 10 > Tone 0 (Soldano SLO)Fuzz: Neck PU > Neck & Bridge PU (VS Audio Pandora)
So klingt die Gitarre im Band-Arrangement
Zum Abschluss hört ihr die Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom noch im Band-Arrangement mit unterschiedlichen Sounds.
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Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom im Band Arrangement
Wer sind die Mitbewerber/Alternativen zur Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom?
Einige Alternativen zur Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom gibt es ebenfalls aus dem Hause Epiphone. Für 80er-Rock/Metal-Orientierte wäre die Epiphone Explorer 80s mit EMG-Pickups interessant. Eine weitere Alternative könnte die Epiphone Futura Explorer Custom sein. Auch ESP hat Explorer-ähnliche Formen im Angebot. So zum Beispiel die etwas günstigere ESP LTD EXL-200 oder das James Hetfield Modell ESP LTD Snakebyte.
Die Epiphone Lzzy Hale Explorer Custom liefert das, was man von einer guten Explorer erwartet: satte verzerrte Sounds für die unterschiedlichsten Rock-Styles und dynamische Ansprache und Reaktionen auf Aktionen des Spielers an der Gitarre. Auch bei Cleansounds macht unsere Kandidatin eine gute Figur, aber ihr Kerngeschäft sind eindeutig Zerrsounds in allen Facetten. Der Hals liegt mit seinem 60s-Slim-Taper-Profil gut in der Hand und lässt sich entspannt bespielen. Übrigens funktioniert die Gitarre auch ausgezeichnet mit Downtunings. Wer eine amtlich klingende Explorer mit auffälligem Look sucht, sollte die Epiphone Lzzy Hale Explorer antesten.
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