Mit dem JHS Coyote Octave Fuzz präsentiert der amerikanische Hersteller einen Effekt, der sich mit seiner analogen Schaltung am Moonrock Fuzz-Pedal orientiert. Letzteres war eine Kreation des 2014 verstorbenen Glenn S. Wyllie, der sich seit Anfang der Sechzigerjahre mit dem Bau von Saiteninstrumenten und Gitarreneffekten befasst hatte. Auslöser seiner Leidenschaft für Effekte und ganz speziell für Fuzz-Pedale war seinerzeit der Sound des Gibson Maestro Fuzztone, den auch die Rolling Stones bei “Satisfaction” einsetzten. Beim aktuellen Pendant des Moonrock Fuzz-Pedals, dem neuen JHS Coyote Octave Fuzz, ist der Swell/Fuzz/Octave-Regler zentraler Steuerpunkt und ermöglicht den stufenlosen Übergang zwischen den drei angebotenen Soundkategorien.

- tadellos verarbeitet, solides Outfit
- erstklassiger Fuzz-Sound
- variabler Effekt mit Swell, Fuzz und Octave
- sensible Reaktion auf Pickups und Aktionen an der Gitarre
- keins
Was sind die besonderen Eigenschaften des JHS Pedals Coyote?
Zum einen besitzt das Coyote eine besondere Schaltung, die vom üblichen Octavia-, Fuzz-Face- oder Tone-Bender-Design abweicht. Das originale Moonrock Fuzz bediente sich auf etwas unkonventionelle Weise eines Übertragers. Normalerweise wird der für die Erzeugung des Oktavsignals genutzt, aber hier ist er für die eigentliche Klangformung zuständig. Diese Konstruktion trägt laut Hersteller entscheidend zum besonderen Fuzz-Sound bei. Außerdem beheimatet das Pedal die drei unterschiedlichen Charakteristiken Swell, Fuzz und Octave unter einem Dach. Ein weiteres Kennzeichen des JHS Coyote ist die Reaktionsfreudigkeit auf das Volume-Poti an der Gitarre. Mit ihm lässt sich der Sound quasi im Poti-Umdrehen von extrem Fuzz auf fast clean einstellen, wie ihr es im Praxisteil hören könnt.
Wie ist die Qualität der verwendeten Bauteile?
Das Pedal kommt nicht nur im robusten Metallgehäuse, sondern auch Regler und Schalter machen nicht den Eindruck, bereits nach 20 Clubgigs den Dienst quittieren zu wollen. Also Daumen hoch!
Entspricht das Angebot dem Preis?
Der Verkaufspreis von 155 Euro (August 2026) ist keinesfalls zu hoch angesiedelt, sondern angesichts des saftigen Sounds und der Fuzz-Vielfalt mehr als gerechtfertigt.



