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Die 10 besten Konzertfilme, die jeder Musikfan geschaut haben muss

Die wenigsten Menschen können behaupten, Musiker wie Jimi Hendrix oder Led Zeppelin während ihrer musikalischen Höhepunkte live erlebt zu haben. Doch gerade hier können Konzertfilme dazu dienen, diese einzigartigen Momente einzufangen. Weiter ermöglichen sie einen direkten Einblick in die Kunst dieser kreativen Genies und zeigen, was ihre Musik so besonders macht. In diesem Sinne: Hier sind die Top 10 Konzertfilme, die jeder Musikfan geschaut haben muss.

© Canva/Wikimedia Commons: Archive Team A. Vente penner

Manche Filme sind eindrucksvoll, weil sie einen wichtigen Moment der Musikgeschichte einfangen oder dokumentieren. Andere wiederum zeichnen sich durch ihre überzeugende Performance aus, die talentierte Musiker und Musikerinnen von ihrer besten Seite zeigen. Noch andere stechen durch ihre Filmsprache, Regie oder kreativen Produktion heraus. Für die folgenden 10 Konzertfilme werden wir die Eckdaten listen und dazu beschreiben, was den Film so ausgezeichnet macht.

10. Led Zeppelin The Song Remains the Same

  • Erscheinungsjahr: 1976
  • Dauer: 138 Minuten
  • Regie: Peter Clifton und Joe Massot

The Song Remains the Same ist ein Zusammenschnitt drei Konzerten die Led Zeppelin im Madison Square Garden spielten. In der Werbung zum Film hieß es: „Die besondere Art der Band, ihren Millionen von Fans das zu geben, wonach sie lange verlangt hatten – eine persönliche, intime Tour mit Led Zeppelin. Zum ersten Mal sitzt die Welt in der ersten Reihe bei Led Zeppelin.“

Dieser Konzertfilm bietet alles, was man sich als Fan erhoffen könnte üppige Solos, eine gewaltige Atmosphäre und die größten Songs der Band zu ihrem Höhepunkt. Zwischendrin werden die Aufnahmen durch inszenierte Fantasieszenen unterbrochen, die die Bandmitglieder als fiktive, teils mythische Figuren zeigen. Diese Szenen sollen angeblich die “Visionen” der einzelnen Bandmitglieder widerspiegeln. Es ist eine perfekte Zusammenfassung der Rock-Giganten, die in den frühen 70ern einen fast göttlichen Status genossen.

Bei der Veröffentlichung bewerteten einige Kritiker, und sogar Robert Plant selbst, den Film streng und kritisierten die amateurhafte Produktion und die Ergänzung von später aufgenommenen Tonspuren. Doch über die Jahre schuf der Film eine eigene Fangemeinschaft und einer überwiegend positiven Bewertung.

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9. Summer of Soul (…Or, When the Revolution Could Not Be Televised)

  • Erscheinungsjahr: 2021
  • Dauer: 117 Minuten
  • Regie: Questlove

Im Sommer 1969, fast zeitgleich zu Woodstock, fand in Harlem, New York, eines der ambitioniertesten und größten Musikfestivals aller Zeiten statt. Das Harlem Cultural Festival war eine Feier der afroamerikanischen Musik und Kultur, bei der Stars wie Nina Simone, B.B. King, Sly & the Family Stone und Stevie Wonder auftraten. Zwar wurden 40 Stunden Videomaterial des Festivals aufgenommen, doch schafften es damals nur kurze Abschnitte ins Fernsehen.

Über 50 Jahre später veröffentlichte der US-Schlagzeuger Questlove einen Film, der eben dieses Festival dokumentiert. Summer of Soul bietet einen Einblick in die Kultur der 60er und zeigt zahlreiche Auftritte, wobei die Genres von Soul und Gospel, über R&B und Funk, bis hin zu Jazz reichen. Der Film gewann im Jahr 2022 außerdem einen Oscar für den besten Dokumentationsfilm.

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8. The Rolling Stones – Gimme Shelter (1970)

  • Erscheinungsjahr: 1970
  • Dauer: 91 Minuten
  • Regie: Albert Maysles, David Maysles und Charlotte Zwerin

Gimme Shelter begann ursprünglich als Dokumentation der USA-Tour der Rolling Stones im Jahr 1969 und der Gegenbewegung der 60er. Doch im Laufe seiner Entstehung schlug der Film eine etwas düstere Richtung ein. Im Zentrum steht das sagenumwobene Altamont Free Concert, welches rund 300.000 Fans besuchten.

Die Stones engagierten hier die berüchtigte Motorad-Gang Hells Angels als Sicherheitspersonal, was sich als Fehler herausstellen sollte. Während des Konzerts brach Chaos aus, die Stimmung eskalierte und Fans prügelten sich mit der Security. In einer tragischen Auseinandersetzung wurde ein 18-jähriger Zuschauer erstochen, nachdem dieser mit einem Revolver auf die Bühne zugelaufen war. Die Maysles-Brüder stellten hieraus einen Film zusammen, der das Chaos und den Kontrollverlust einfängt, ohne dass dieser sensationslüstern ist.

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7. David Bowie Ziggy Stardust and the Spiders from Mars

  • Erscheinungsjahr: 1979
  • Dauer: 90 Minuten
  • Regie: D. A. Pennebaker

Der Film Ziggy Stardust and the Spiders from Mars zeigt David Bowie, wie er das letzte mal in die Rolle seiner Kunstfigur Ziggy Stardust schlüpft. Bei diesem letzten Auftritt der Ziggy-Stardust-Tour im Hammersmith Apollo in London 1973 kündigte Bowie an, das dies die letzte Show wäre, die er jemals spielen würden. Erst später wurde klar, dass damit nur sein fiktives Alter-Ego gemeint war.

Der Film wirkt dramatisch, glamourös und seiner Zeit voraus. Besonders die radikal selbstbewusste Bühnenpräsenz von David Bowie macht diesen Auftritt besonders. Zugleich wirkt der Film stellenweise roh, technisch unperfekt, laut Regisseur Pennebaker sogar “very sloppy“. Doch eben diese “unperfekte” Natur des Films, macht die Performance eben so greifbar.

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6. Prince – Sign O’ the Times

  • Erscheinungsjahr: 1987
  • Dauer: 85 Minuten
  • Regie: Prince

Sign O’ the Times entstand während der Europatournee 1987 von Prince und zeigt den Musiker am Höhepunkt seiner Karriere. Das gleichnamige Album war das erste, welches Prince als Solo-Künstler, ohne die Band The Revolution veröffentlichte. Es war eine Zeit des musikalischen Umbruchs für den Künstler, was sich im Film eindeutig widerspiegelt.

Musik, Drehbuch und Regie stammen alle direkt von Prince, der seinen Status als kompromisslosen Perfektionisten erneut beweist. Doch auch alle anderen beteiligten Musiker und Musikerinnen zeugen von Talent und Präzision, um die Vision des Filmes umzusetzen. Musikalisch vereint der Film dabei zahlreiche Genres von Funk, Pop und Rock, bis hin zu Soul und Jazz. Zusammengehalten wird der Film durch inszenierte Szenen eines Paares in einer schwierigen Beziehung, die als konzeptueller Rahmen zwischen den Konzertaufnahmen dient.

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5. The Band The Last Waltz

  • Erscheinungsjahr: 1978
  • Dauer: 117 Minuten
  • Regie: Martin Scorsese

The Last Waltz (oder einfach nur The Band) ist ein Konzertfilm über das Abschiedskonzert von The Band aus dem Jahr 1976. Zwar wurde die Gruppe einige Jahre später neu gegründet, doch das macht den Film nicht weniger eindrucksvoll. Die Regie übernahm der legendäre Filmmacher Martin Scorsese, der diesen Auftritt zwei Jahre später als Dokumentations-Film festhielt.

Was den Film, neben der Band und der Regie, herausstechen lässt, sind die enormen Gastauftritte. Von Bob Dylan, Eric Clapton und Joni Mitchell, bis hin zu Ringo Starr, Muddy Waters und Van Morrisson – Insgesamt teilte die Band mit 14 anderen Stars die Bühne. Das Ergebnis dieser einzigartigen Kollaboration ist ein Konzertfilm, der Rock-Musik von seiner besten Seite einfängt.

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4. Woodstock

  • Erscheinungsjahr: 1970
  • Dauer: 184 Minuten
  • Regie: Michael Wadleigh

Mit über drei Stunden Laufzeit (vier Stunden in der Extended-Version) versucht Woodstock einen Einblick in das legendäre, gleichnamige Festival aus dem Jahr 1969 zu schaffen. Der Film trug unter anderem zu dem mythischen Status des drei-tägigen Festivals bei.

Er zeigt Auftritte von Künstlern wie The Who, Jefferson Airplane, Janis Joplin, Santana und natürlich Jimi Hendrix. Kein Musiker, keine Musikerin und keine Band steht hier im Mittelpunkt. Neben der Musik geht es nämlich vor allem um die Gemeinschaft und das Zusammenleben der Gegenkultur der 60er Jahre.

© Wikimedia Commons: Derek Redmond

Mit über 400.000 Besuchern und Besucherinnen war Woodstock ein Sammelpunkt für die amerikanische Hippie-Kultur. Es ist ein Schnappschuss einer ganzen Generation, die sich emotional und spirituell mit der Musik verbunden fühlten – und der Film fängt dieses Gefühl perfekt ein.

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3. Nirvana – MTV Unplugged in New York (1994)

  • Erscheinungsjahr: 1994
  • Dauer: 66 Minuten
© Wikimedia Commons: Nirvana

Weniger ein Konzertfilm, als vielmehr eine Episode einer TV-Sendung, darf dieser dritte Platz dennoch nicht fehlen. Am 18. November 1993 traten Nirvana bei der Musiksendung MTV-Unplugged auf und lieferten eine unvergessliche Akustik-Performance. Die Band war zu dem Zeitpunkt längst weltberühmt und verkörperte die aggressive Stimme des Grunge sowie des Anti-Establishment. Doch bei ihrem Unplugged-Auftritt zeigte sich Nirvana von einer ruhigeren und intimen Seite.

Ohne Distortion-Effekte oder laute Verstärker steht hier die raue Stimme von Kurt Cobain im Vordergrund. Jede Betonung und jeder Bruch in seiner Stimme sind zu hören. Dazu verleihen die Klänge der akustischen Instrumente sowie die Interaktionen mit dem Publikum der ganzen Performance ein vertrautes Gefühl. Für ihr Set entschloss sich die Band die eher unbekannteren Lieder ihrer Diskografie inklusive zwei Cover-Songs zu spielen. Das Konzert wurde erstmals im Dezember 1993 ausgestrahlt, nur wenige Monate vor dem Suizid Cobains.

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2. Pink Floyd – Live at Pompeii (1972)

  • Erscheinungsjahr: 1972
  • Dauer: 85 Minuten
  • Regie: Adam Maben

Was Live at Pompeii so außergewöhnlich gut macht, ist die einzigartige Atmosphäre. Die Band spielt in den Ruinen eines antiken, römischen Amphitheaters und verzichtet vollständig auf ein Publikum. Mit wenigen Schnitten und minimalen Kamerafahrten legt Regisseur Brian Maben besonderen Fokus auf die Wirkung der Musik.

Der frühe psychedelische Sound der Band wird dabei perfekt eingefangen. Das Konzert beinhaltet nur drei Songs – EchoesA Saucerful of Secrets und One of These Days – die von langen Instrumentalpassagen und experimentellen Klängen geprägt sind. Dadurch schafft der Film ein meditatives, fast hypnotisches Erlebnis, welches bis heute zeitlos wirkt. Erst im Jahr 2025 wurde der Film in besserer 4K-Auflösung neu aufgelegt.

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1. Talking Heads – Stop Making Sense (1984)

  • Erscheinungsjahr: 1984
  • Dauer: 88 Minuten
  • Regie: Jonathan Demme

Stop Making Sense wird zu Recht oft als bester Konzertfilm aller Zeiten bezeichnet und setzte einen neuen Standard für das Genre. Im Vergleich zu anderen Filmen seiner Art, versucht er nicht nur einen Auftritt festzuhalten, sondern dient selbst als völlig neues filmisches Kunstwerk inklusive Konzept, einer Narrative, Choreographie und einem Spannungsbogen.

Viele filmische Ideen stammten von Frontmann David Byrne, der das Konzert mit einer Solo-Performance eröffnet. Nach und nach bauen sich Band und Bühnenbild auf, wodurch das Konzert langsam immer umfangreicher wird. Die Filmsprache ergänzt das Konzert perfekt und reich von epischen Shots, über humorvolle Szenen, bis hin zum Surrealen. Besonders bekannt ist hierbei der überdimensionale Anzug den Byrne beim dem Song Girlfriend is Better trug.

© Wikimedia Commons: Sire Records

Was Stop Making Sense zudem von vielen anderen Filmen dieser Liste unterscheidet, ist die absolute Freude, das fröhliche Miteinander der Musiker und Musikerinnen. Die Band tanzt, springt und läuft über die Bühne, wobei der komplette Raum für den Film genutzt wird. Erst 2024 wurde der Film restauriert und in überarbeiteter Qualität erneut ausgestrahlt.

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